Donnerstag, 15. Januar 2015

Die 20 Songs meines Lebens

Eine Liste mit den wichtigsten Liedern meines Lebens habe ich mir vorgenommen. Erst dachte ich zehn, aber das war zu wenig. Der Ordner füllte sich, dreißig, dann vierzig. Ich war verzweifelt. Bis ich festgestellt habe, dass es nach hinten raus so unendlich viele Möglichkeiten gibt, aber zwanzig sind in Stein gemeisselt. Also gut, zwanzig sollen es sein. Diese zwanzig. Ich habe als Regel keine reinen Musicalsongs hineingenommen, das hätte alles gesprengt, das mach ich mal extra. Also sind es ganz korrekt gesagt die 20 Rock- und Popsongs meines Lebens. Und ich habe keinen Künstler doppelt, weil auch das zu ungeahnten Häufungen geführt hätte. ;-) Bitteschön, hier sind sie also, meine Lebenslieder. Vielleicht gelingt es mir ja, dass ihr das eine oder andere neu entdeckt. 

1. Moon River - Andy Williams
Holly Golightly, Carrie Bradshaw, nicht umsonst ist das das Liebeslied großartiger, komplizierter Frauen und epischer Romanzen. Ich kann es nicht hören ohne augenblicklich Liebesromane schreiben zu wollen, die in London spielen und von Magie erzählen. Oh wait … Been there. Done that.
2. For Crying Out Loud - Meat Loaf
Bat out of Hell ist das Album meines Lebens. Keine Frage. Und ich habe lang überlegt, welches denn das eine Lied davon ist, das in diese Liste muss. Am Ende war es auch keine Frage. Die dramatischste, herzzerreißendste und grandioseste Liebeserklärung aller Zeiten. Ein Song wie das Finale von Harry und Sally, nur als Oper von Richard Strauss. Und mit Sex. Jim Steinman ist ein Genie.

3. The Rose - Bette Midler
Ach Gott, was wurde dieses Lied von diversen mehr oder weniger schlechten Hochzeitssängern vergewaltigt. Zu Tode gezuckergusst. Mit Reis beworfen und kirchenverhallt. Aber für mich ist es nicht totzukriegen. So wie die Liebe nicht totzukriegen ist. Und Bette Midler ist genau die richtige Frau, um das zu erzählen.
4. Creep - Radiohead
I'm a Creep. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Und ich danke Radiohead dafür, dass sie die Hymne aller Seltsamen geschrieben haben. Ich liebe Coverversionen dieses Songs, weil Menschen, die sich hinstellen und Creep singen, das nie tun ohne ihre Seele ein Stück weit aufzustoßen.
5. Hallelujah - Leonard Cohen
Was wird dieser Song missverstanden. Das ist eines der traurigsten Lieder aller Zeiten, Leute! Wenn man es richtig singt. Ich liebe ja die Version von Rufus Wainwright besonders.

6. A Case Of You - Joni Mitchell
Keine Liste von Lebensliedern kann vollständig sein ohne dieses. Zum ersten Mal gehört habe ich es live von Diana Krall, die mich damit zum Weinen gebracht hat. Und ob Diana oder Joni, sie schaffen es auch nach hunderten Malen noch, dass ich die Luft anhalten muss, wenn es zu "part of you pours out of me in these lines from time to time" kommt. Eine zärtliche Geschichte, die sich einem an die Brust lehnt und seufzt.
7. Trout Heart Replica - Amanda Palmer
Das ist eines der Lieder, die man verstehen muss. Ich mochte es auch vorher, aber mein Leben verändert hat es, als ich es verstanden habe, als ich in Amandas autobiografischem Buch "The art of asking" gelesen habe, dass es entstanden ist, weil sie einmal mit Neil auf einer Forellenfarm essen war und beim frischen Zubereiten des Fisches dessen kleines Herz noch auf der Theke weiterschlug. Das ist nicht nur ein Lied. Das ist Poesie, die einen zu einem anderen Menschen machen kann. So mächtig ist Poesie.
8. Rock Hard Times - Eels
Immer wenn ich das Lied höre, denke ich an Claire Fisher. Und ich höre das Lied oft, es steht ganz vorn im Medizinschrank der Notfalllieder. Es wirkt besser als Fluoxetin.

9. Falling Slowly - Glen Hansard, Marketa Irglova
Musik von Glen Hansard ist Magie. "Once" ist Magie. Stellt euch vor, ihr geht in einen Musikladen, es riecht nach poliertem Holz und ungespielter Musik. Und plötzlich erklingt eine Melodie aus dreizehn Noten. Mehr braucht es nicht. Dreizehn Noten. Und ihr werdet keine davon je vergessen. Wie verrückt ist das?
10. Still - Jupiter Jones
Erstaunlich, obwohl ich deutsche Musik liebe, Rosenstolz auswendig mitsingen kann, hat es nur dieser deutsche Song auf die Lebensliste geschafft. Vielleicht weil ich mich nie dran satt höre. Oder weil etwas an ihm ist, das wehtut, weil es so echt und direkt ist. 
11. Cannonball - Damien Rice
Ein sehr leiser Song mit so großer, lauter, immenser Poesie. Darum musste er auch in meine Bücher und ist der Soundtrack für die liebste Szene, die ich je geschrieben habe. Life taught me to die. Wie könnte man es besser sagen?
12. The Winner Takes It All - ABBA
Definitiv ein Lebenslied. ABBA sowieso, ihre Musik hat mich durch die Teenagerzeit gebracht und ich kann nur von sehr wenigen Gruppen sagen, dass ich jedes Lied kenne, das sie je geschrieben haben. Bei ABBA ist das so. Und sie habe vieeeeele Lieder geschrieben. :-)
13. Total eclipse of the heart - Bonnie Tyler
Der zweite Jim-Steinman-Song auf dieser Liste. Das allein zeigt, welche Rolle seine Musik in meinem Leben spielt. Vielleicht die epischste Rockballade, die je komponiert wurde.

14. Il Adore - Boy George
Il Adore hat mich damals im kleinen Leicester Square Theater kalt erwischt. Es ist ein Song übers Sterben und in "Taboo" die Sterbeszene von Leigh Bowery. Es kann einem das Herz brechen, wenn man auch jemanden an Maschinen hängend an Krebs sterben gesehen hat. Boy George wird so oft unterschätzt. Dieser Sänger von Culture Club. Karma dingsda. Aber er ist so viel mehr. Ein gigantischer Songwriter. Wer das nicht glauben kann, sollte sich Il Adore anhören und entscheiden.

15. The Last Unicorn - America
Ach, ach, ach, der Film meiner Kindheit. Und immer noch, wenn ich das Lied höre, kommen die gleichen Gefühle, wunderschön und todtraurig. So ist auch der Song. I'm alive!
16. It's Time - Imagine Dragons
Auch ein Notfallied, das ich einmal im Dauerloop gehört hab und an dem ich mich nie satt hören werde. Imagine Dragons Songs haben, glaube ich, genau den Rhythmus meines Herzschlags. Dieser Beat. Es ist meiner. Ich singe und zucke mit, sobald ich ihn höre. Dagegen kann ich nichts machen. Das qualifiziert für die Liste. :-)
17. Welcome to My Life - Sunrise Avenue
Oh Samu. Ich fangirle. Aber nicht weil so hübsch ist, ich steh gar nicht auf nordische, blonde Riesen. Hab ich noch nie. Ehrlich. Ich fangirle, weil er so fantastische Lieder schreibt, die mich inzwischen permanent begleiten. Samu hat sich in meinen Blutkreislauf geschrieben. Und warum dieses von den vielen, vielen Lieblingsliedern? Vor Angels on a Rampage, Forever Yours und Lifesaver? Weil es mein Lied ist. Ich vermute, er hat es, ohne mich zu kennen, für mich geschrieben. Danke Samu! <3 i="">
18. London Skies - Minnie Driver
Wenn es mir wirklich, wirklich schlecht geht. So richtig. So zum Davonlaufen und Sterben schlecht, dann will ich immer nach London. Und weil das nicht immer geht, höre ich mir London Skies an. Und heule dabei. Seit Jahren ist das so. "I'm an alien in my life", auf und ab.

19. I Hab Di Leb'n G'sehn - STS
STS hat eine so wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Und drüber nachzudenken, welches ihrer Lieder für mich DAS Lied von STS ist, war schwierig. Aber am Ende muss es doch dieses sein. Vermutlich weil es das ist, dessen Zeilen mir am öftesten durch den Kopf spuken. Es ist eines dieser Lieder, das einen immer begleitet, wenn man es einmal gehört hat.
20. The Last Goodbye - Billy Boyd
Das jüngste Lied auf dieser Liste. Es gibt keine Beschreibung dafür, was es mir bedeutet. Ich liebe Tolkien seit fünfundzwanzig Jahren, habe die Bücher gelesen und jedem Film entgegengefiebert. Aragorn war die Liebe meiner Teens und Twens, Thorin ist die Liebe meiner Dreißiger. Und dann, am Ende, ganz am Ende, lässt Peter Jackson einen Hobbit ein Hobbitlied singen. Das hat mir das Herz gebrochen. Auf eine gute Art. Wenn man ein Lied zwanzig Mal hintereinander anhören kann, dann muss es auch unter die zwanzig Lebenslieder. Und whom it may concern: Auch wenn ich mit diesem Wunsch weiß Gott nicht allein bin: Dieses Hobbitlied und kein anderes möchte ich bei meinem Begräbnis gespielt wissen.



Montag, 29. Dezember 2014

Geiz ist peinlich - Warum eine Apfeltasche mehr wert ist als ein Roman. Gedanken zur Verramschung der Buchbranche.

© yevgeniy11 Fotolia.com
Montagmorgen beim Fleischer. Ich bestelle einen Fondue-Mix für vier Personen, schließlich ist in zwei Tagen Silvester. Je zweihundertfünfzig Gramm Huhn, Pute, Schwein und Rind. Nur das beste natürlich. Als der Fleischer mir den Preis nennt, schüttle ich den Kopf. "Das ist zu teuer." Der Fleischer und seine Frau tauschen konsternierte Blicke, schließlich fragt er: "Ähm, wie viel soll's denn kosten?" Ich überlege kurz. "Gibt es kein Gratisangebot?" Eine markante, pochende Ader wird auf der Stirn des Fleischermeisters sichtbar. Er öffnet den Mund, um etwas zu sagen und sieht schließlich seine Frau an. Diese, einsachtzig groß und bullig, stemmt die Hände in die Hüften und sagt mit lauter Stimme: "Also hörn's mal, gnä' Frau, unsere Tiere werden am Biohof geboren, etwa zehn Monate lang gemästet, das ist harte Arbeit, Tag für Tag. So ein Schweinderl muss gepflegt werden. Dann kommen sie natürlich unter Qualitätskontrolle zum Schlachthof, wo sie betäubt und gestochen werden, ausgeweidet, bearbeitet, gereinigt. Damit Sie hier in der Auslage das beste Fleisch zur Auswahl haben. Und Sie wollen nichts dafür zahlen? Wie stell'n Sie sich das vor?"
Und genauso ist das mit dem Bücherschreiben. 
Also, jetzt mal unter uns, wie viele Gratis-E-Books besitzen Sie? Ja, Sie, ich sehe Sie doch gerade nachrechnen. Keine Sorge, ich verrate Sie nicht! Also wie viele? Da wären mal die aus den Amazon-Gratisaktionen. Gibt es ja inzwischen täglich. Warum auch nicht, man muss es nutzen, wenn einem was geschenkt wird, nicht wahr? Vielleicht ein paar Rezensionsexemplare? Dann noch die, die Sie sich von der Festplatte Ihres guten Freundes XY gezogen haben. Ist ja auch nichts dabei, Sie haben sich ja immer schon Bücher von ihm geliehen, das ist bei elektronischen Büchern doch dasselbe. Und der Z hat schon gefragt, ob er die dann auch haben kann. Schließlich kostet auch eine Flatrate Geld. Vielleicht haben Sie auch schon mal das eine oder andere Buch auf einer Seite im Internet gratis gefunden? Hey, wer würde das nicht tun, wenn es dort doch verfügbar ist. Ist ja nicht Ihre Schuld. Und? Wie viele sind es? Zwanzig? Dreißig? Vierzig? Mehr? Und mal ehrlich, wie viele davon haben Sie gelesen? Ein paar? Na, aber haben muss man sie, wenn sie schon nichts kosten. Nehmen ja keinen Platz weg. Und verderben auch nicht, wie das Fleisch, das Silvester übrig bleibt.
Was nichts kostet, ist auch nichts wert.
Ich höre von allen Seiten, dass ein Preis von 2,99 für einen Roman im E-Book derzeit der höchste Richtwert ist. Was mehr kostet, kauft niemand. Ich sehe es auch selbst. Meine Verlags-E-Books kosten über 8,00 Euro. Die beim E-Book-Label auch noch stolze 4,99. Und sie verkaufen sich nicht. Folgen Sie bitte mal kurz meinem Gedankengang: Gehen Sie gern zu Starbucks? Ja? Ich gehe sehr gern zu Starbucks. Was kostet dort ein Kaffee? Ich hab noch mal für Sie nachgeschaut: Einen mittleren Americano oder Filterkaffee gibt es grade noch für 2,90. Ein großer Latte oder Cappuccino kostet 3,95. Ein Caramel Macchiato 4,80. In zehn Minuten ist der ausgetrunken. An einem Buch lesen Sie viele Stunden. Sie können es sogar öfter lesen. Vorlesen. Draus zitieren. Damit angeben. Der Autor hat viele Monate dran geschrieben. Aber drei Euro sind Ihnen zu viel dafür? Ich frage nur. Im Kino war ich auch neulich. Zwölf Euro für zwei Stunden Unterhaltung. Noch etwas Cola und Popcorn dazu und der Abend kostet über zwanzig Euro. Aber ein Buch um drei Euro war zu teuer, richtig? 
Wenn ich mich durch die E-Book-Bestsellerlisten klicke, kostet kaum ein Buch auf den vorderen Plätzen mehr als 99 Cent. Ja, Sie haben richtig gehört. 99 Cent. Weniger als der McSundae Eisbecher oder die Apfeltasche bei McDonalds. Weniger als der durchschnittliche Schokoriegel. Und selbst das ist den meisten Leuten noch zu viel. Sie warten auf das Gratisangebot, so wie ich beim Fleischer.
Ist doch gute Werbung!
"Wissen Sie was", sage ich zum Fleischerehepaar, "wenn Sie mir das Kilo Fleisch schenken und es meinen Gästen zu Silvester schmeckt, werden die sicher auch bei Ihnen einkaufen. Und erzählen allen Freunden, was für gutes Fleisch Sie haben. Dann kommen ganz viele Kunden und Sie kriegen eine Urkunde als bester Fleischer im Landkreis. Das ist doch in erster Linie Werbung für Sie!" Der Fleischer sieht traurig aus, vermutlich denkt er, wie gut sich so eine Urkunde an der Wand neben der Tür machen würde. Seine Frau schubst ihn zur Seite und tritt näher an die Theke. "Ach ja? Und wer garantiert uns, dass das passiert?" "Niemand", antworte ich munter. "Aber Sie haben sich diesen Beruf selbst ausgesucht. Sie wollen doch bestimmt, dass möglichst viele Leute Ihr gutes Fleisch essen, oder? Außerdem, sind wir ehrlich, sooooo schwer ist der Job auch wieder nicht, schlachten kann doch jeder, der ein Messer halten kann."
Autoren müssen froh sein, dass sie gelesen werden!
"Ich habe halt die Hoffnung", sagen viele KollegInnen, die ihre Bücher um weniger als einen Euro verramschen, "dass die Leute dann mehr von mir lesen wollen, wenn ich ihnen mein Buch schenke. Das nächste kaufen sie. Bestimmt." Bestimmt nicht. Erstens: Wenn ich nach meinem eigenen E-Book-Reader gehe, da sind bald 100 Bücher drauf. Viele davon auch Gratisangebote von Amazon. Gelesen habe ich eine Handvoll. Ich lade unverhältnismäßig viel mehr Bücher als ich überhaupt je lesen können werde. Lesezeit ist begrenzt und gehört zu 90% schon meinen Lieblingsautoren. Zweitens: Wer in den Gratis-Charts von Amazon nach Büchern stöbert, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor, sich viele E-Books zu kaufen. Entweder weil sie eh bloß elektronischer Schrott sind oder weil es so leicht ist, sie gratis zu bekommen. Werden einem ja praktisch nachgeworfen. Das ist ein Dumpingkonstrukt aus Hoffnung und permanenter Nichterfüllung. Je mehr man die Leute mit Billigpreisen lockt, desto weniger sind sie bereit, jemals wieder mehr als das auszugeben. Und schwupp hat ein Buch den Wert einer Apfeltasche. Jeder führt dann die paar Selfpublisher ins Rennen, die es geschafft haben, auch eine Menge Käufer zu finden. Ja, die gibt es. Aber dass es King, Rowling und Follett gibt, bedeutet auch nicht, dass jeder Verlagsautor automatisch Bestseller hat. Den Meisten von uns geht es in Relation so wie mir bei meinem Gratisexperiment. Ich habe meine Kurzgeschichte Christkindmord zu Weihnachten für 4 Tage verschenkt. Davor kostete sie 89 Cent. In Buchstaben: Nullkommaneunundachtzig. Weniger als ein Kaugummi. Kauen Sie Kaugummi? Nicht? Ich auch nicht. Ist schon nach Minuten völlig schal. Sind Sie neugierig auf die Zahlen? Wollen Sie wissen, wie es wirklich aussieht? Hier ist die Tabelle:
35 Leser haben die Geschichte um 89 Cent gekauft. An den Gratistagen haben sie 764 Leser runtergeladen. Zwei haben sich auch unmittelbar beschwert, dass das eine solche Zeitverschwendung war und sie sich geärgert hätten, hätten sie was bezahlt. Ich muss dazusagen, dass es sich um eine professionell lektorierte Geschichte handelt, die zuvor in einer hoch dotierten Anthologie im Großverlag erschienen ist. Und der Großteil der 764 Downloader wird die Geschichte vermutlich nie lesen. Ist mir das gleichgültig? Nein. Wofür schreibe ich? Um schnelle Kohle zu machen? Um möglichst viele Exemplare um 99 Cent unters Volk zu bringen? Nein. Ich schreibe, um gelesen zu werden. Und hier sind wir wieder beim Thema: Was nichts kostet, ist auch nichts wert. Man liest es entweder gar nicht oder wenn, dann nur, um es doof zu finden. Kann ja nicht gut sein so für umme. Den neuen Follett, der als Hardcover sowie als E-Book um über 20 Euro erscheint, den liest man sofort. Hat ja schließlich was gekostet, das Ding. Ist bestimmt jeden Cent wert. 
Geiz ist geil?
Ich schäme mich ein bisschen, als ich meine Geldbörse zücke und das Fleisch bezahle. Wie komme ich überhaupt auf die Idee, etwas ganz billig oder gratis haben zu wollen, in das andere Menschen ein Jahr oder mehr Arbeit gesteckt haben? Für das Blut und Schweiß geflossen sind. Genauso geht es mir bei Büchern. Verstehen Sie jetzt? Herzblut ist auch Blut. Und Schreiben ist auf seine ganz besondere Art genauso schweißtreibend harte Arbeit wie Schlachten, Zimmern, Rechtsprechen oder Theaterspielen. Kunst ist nicht etwas, das Menschen machen, weil ihnen langweilig ist. Kunst ist Teil unseres Lebens. Was wären wir ohne all die guten Geschichten, Konzerte, Aufführungen, Bilder, Skulpturen, Songs, Filme? Sie bereichern unser Leben. Darum möchte ich Sie um etwas bitten. Ja, Sie, ich sehe, Sie denken gerade mit einem Lächeln an Ihr Lieblingsbuch oder den letzten Film, den Sie im Kino gesehen haben. An das Gefühl, wenn Sie ein Lied hören, in das Ihre Seele wie in einen Fleecehandschuh schlüpft! Kaufen Sie Bücher, Musik, Filme, Bilder wie Sie auch alles andere kaufen, das Sie zum Leben brauchen! Geiz, und das sag ich Ihnen ganz im Vertrauen, ist nämlich gar nicht geil. Geiz ist total peinlich!

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Donnerstag, 14. August 2014

Traumstoff




"Wir sind der Stoff, aus dem die Träume sind, 
und unser kleines Leben umgibt ein Schlaf."
(William Shakespeare)

Traumstoff ist mein Label für die Gestaltung von Büchern. Von einmaligen Büchern. Hier gibt es nichts von der Stange, denn jede Geschichte verdient auch ein unverwechselbares Design. Wer ein ganz besonderes, individuelles, erzählendes Cover sucht, ist bei mir richtig! 
Die Preisgestaltung ist ganz einfach, ohne versteckte Kosten. Es gibt vier Kategorien:

- STANDARD: Reines E-Book-Cover im gewünschten Format als JPG, inhaltliches Briefing, Verwendung eines Fotos inklusive, einmalige Überarbeitung möglich. E-Book-Satz +60 Euro.
Preis: 168 Euro

- PROFI: E-Book- und Printcover im gewünschten Format als PDF und JPG, 3D-Cover zur Präsentation, dazu je nach Bedarf passendes Design von Facebookbanner, Lesezeichen oder Postkarte (Standard DIN A6 10,5 x 14,8 cm, beidseitig), keine Begrenzung der Gestaltungsmöglichkeiten, inhaltliches Briefing, Verwendung von Fotos inklusive, Auswahl aus zwei Vorschlägen, die nicht nur maßgeschneidert, sondern auch nach Bedarf einmal überarbeitet werden. Weitere Überarbeitungen und zusätzliche Werbematerialien gegen Aufpreis möglich. E-Book-Satz +60 Euro.
Preis: 300 Euro


- SORGLOS: Profi-E-Book- und Printcover (s.o.), dazu komplettes Innendesign (Satz) im Profi-Look. Aus einem Manuskript wird ein fertiges Buch, optimiert zum Hochladen bei Create Space oder BoD.
Preis: 240 Euro + 2 Euro/Normseite

ERWEITERTES KOMBIANGEBOT: Standard-Cover und professionelles Lektorat von Lektorat Bobrowski. Wer sein Buch in eine einzige vertrauenswürdige Hand geben möchte, um es rundum fit für eine E-Book-Veröffentlichung zu machen, für den gibt es diese Option. Philipp Bobrowski ist selbst Autor und betreut als Lektor seit 2004 Firmen-, Privat- und Verlagskunden. Außerdem schreibt er als Experte in Sachen Hilfe für Autoren für mehrere Portale und Zeitschriften wie MyStorys oder Federwelt. Wir stellen gern ein individuelles Kombiangebot zusammen!

DELIA-SPECIAL: Für DeLiA-Mitglieder, die mir ein lizenzfreies Foto in ausreichend hoher Auflösung zur Verfügung stellen, kostet das Standard-Cover nur 69 Euro. Das Profi-Cover 199 Euro. Und es gibt ein Facebookbanner extra dazu. :-)

AUTOGRAMMKARTEN: Gern erstelle ich auch eine professionelle Autogrammkarte im Format Postkarte Standard DIN A6. Ich brauche dazu ein lizenzfreies Autorenfoto in hoher Auflösung, einen Wunschtext für die Rückseite und eventuell aktuelle Cover fürs Design.
Preis: 60 Euro
 

WEITERE ANGEBOTE:
  • Postkarten- oder Lesezeichendesign auf Basis des Buchcovers: Einseitig 35 Euro, doppelseitig 60 Euro
  • Postkarten- oder Lesezeichendesign grafische Gestaltung: Einseitig 60 Euro, doppelseitig 96 Euro
  • Postkarte oder Lesezeichen 500 Stück inkl. Lieferung: Einseitig 96 Euro, doppelseitig 120 Euro
  • Header oder Banner fürs Internet grafische Gestaltung: 60 Euro

Postkartendesign für 
Kerstin Gier.


Ich ersuche um Verlinkung der Traumstoff-Seite im Impressum!
Über ein Belegexemplar würde ich mich sehr freuen.
Bei Einbindung des Traumstoff-Logos (natürlich ans jeweilige Design angepasst) auf dem Cover oder einer Traumstoff-Werbeseite im fertigen Buch gibt es einen Rabatt von 15% 
Bitte bei der Bestellung dazusagen.

Gleich loslegen und mir eine Nachricht schreiben, per E-Mail oder auf Facebook!

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Beispiele für meine Arbeit:
Ich arbeite mit mehreren Stock-Portalen, eigenen Fotos und eigener Grafik, um eine einzigartige und originelle Lösung für jedes Buch zu finden.

Auftragsarbeiten:
  
 






Eigene Cover:
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Beispielcover Profi:





Printcover, E-Book-Cover und Werbepostkarte nach Maß! Kein Problem mit Traumstoff! :-)


Alle Cover: © Claudia Toman



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