Sonntag, 1. Oktober 2006

28!

Mein erster Eintrag in dieses Tagebuch, Tag Eins nach Geburtstag 28. Achtundzwanzig. Warum Zeit wohl so ein wichtiger Faktor ist, auch wenn man an sich selbst das Altern nur bedingt wahrnimmt? Zum Beispiel wüsste ich gerne, wann genau diese feinen Querfalten auf meiner Stirn gewachsen sind, einmal mitten in der Nacht oder regelmäßig und hartnäckig? Oder wann haben die Leute angefangen, mich für so alt zu schätzen, wie ich mich fühle anstatt jünger oder älter? Gestern, vorige Woche, voriges Jahr? Bin ich anders geworden, oder nehmen mich andere nur anders wahr? Wir ändern uns laufend, die Farbe unserer Haare, die Marke unseres Make Ups, die Form unserer Nase, die Fülle unserer Lippen, den Stil unserer Kleidung, unseren Body Mass Index, die Fundamente unserer Überzeugungen und nicht selten die Art unserer Herzenswünsche. Aber was an uns ist das immer gleich bleibende Element, das dazu führt, daß wir uns trotzdem im Spiegel sofort wiedererkennen? Die Schuhgröße alleine wird es wohl nicht sein, oder? Ich zum Beispiel besitze ungefähr gleich viele Paar Schuhe in 37 und 38. Heißt das, daß auch meine Füße flexibel sind oder sind Schuhgrößen ebenfalls nur ungefähre Anhaltspunkte unserer Identität?


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