Dienstag, 30. Dezember 2008

Jahreswechsel


Vom Loslassen...

Einmal im Jahr kann man ruhig darüber nachdenken, was hinter und was vor einem liegt. In der Eiseskälte der Silvesternacht, einige Zeit nach dem großen Rambazamba und der Pummerin stehe ich dann alleine irgendwo, wo man möglichst weit sehen kann und setze mir Ziele. Nie Vorsätze, denn ein Vorsatz impliziert für mich gleich das Gefühl von Unzulänglichkeit. Was ich bisher nicht schaffen konnte oder wollte, muss endlich geschafft werden. Diesmal. Davon halte ich nichts. Entweder ich habe ein Ziel, dann gebe ich mich mit weniger als der Erreichung nicht zufrieden, oder ich habe kein Ziel, dann nützt auch der beste Vorsatz nichts. In jedem Fall ist dieser ein sonderbarer Jahreswechsel. Vor genau 12 Monaten habe ich beschlossen, dass für 2008 die Erfüllung eines Lebenstraumes ansteht. Das Buch veröffentlichen, das zu schreiben eine Notwendigkeit war. Ich habe mich sehr auf dieses Ziel konzentriert, habe alle Wunschwellen gebündelt und war seit Februar in einem Hochgeschwindigkeitszug unterwegs, der mir keine Zeit gelassen hat, viel darüber nachzudenken. Glück hat zwei Seiten, das ist das stärkste Gefühl in der Silvesternacht. Ich habe den Frosch dem Lebenstraum geopfert, und es wird keinen zweiten Frosch geben. Ich bin mehr alleine als vorher, weil die Idee des Frosches immer gegenwärtig war und nun froschlose Zeiten vor der Tür stehen. Trotzdem war es richtig. Jetzt stehe ich in der Mitte einer unglaublich langen Brücke. Vor mir ist das Abenteuer und hinter mir alles das, was für das Abenteuer notwendig war. Ich möchte weitergehen, aber irgendetwas hält mich noch. Ich schaue zu oft zurück. Und manchmal hinunter. LOSLASSEN, das steht in Großbuchstaben auf der Pinnwand in meinem Klo. Und genau das ist das Ziel für 2009. Loslassen, nach vorne schauen und mich darauf freuen, was mich dort erwartet. Jetzt ist mir leichter. Ich hole tief Luft, puste sie in einer Wolke in die Silvesternacht und gehe los. Ein Schritt nach dem anderen.



Dienstag, 9. Dezember 2008

News

Die Runen sind geworfen...

Heute hatte ich schöne Post. Die ersten drei Exemplare der druckfrischen Vorschau sind bei mir eingetroffen. Das ist noch viel, viel schöner als online, denn es riecht nach Papier und Druckerschwärze und ist so wunderbar knallrot. :o) Und jetzt noch ein unendliches halbes Jahr! Ach du lieber Dorfgott!!! Meine Zeit vertreibe ich mir mit den Runen. Ich lerne die Kunst der Nornen, damit ich dann wahrheitsgemäß darüber berichten kann! Auch sonst mache ich endlich wieder Fortschritte. Ein verschneiter Nachmittag mit dem Laptop auf der Schihütte (also quasi ein Alien!) hat Wunder gewirkt, die Weltesche hat sich mir endlich in den prächtigsten Farben gezeigt, der goldene Hahn hat mir mehrfach zugeblinzelt, und Frau Wurd lädt mich in ihre Hütte ein. Alles konzentriert sich jetzt, am Höhepunkt, mitten im Wald. Ich persönlich finde die Story diesmal ja viel dichter als im Hexendreimaldrei. Stärker steht der innere Konflikt im Zentrum, weit mehr kommt diesmal aus Olivia heraus statt auf sie zu. So viel darf ich verraten, es geht um Ängste. Innere, äußere, Blockaden, die man hat, Schutzmechanismen und die Suche nach sich selbst. Ich denke, da darf es schon ans Eingemachte gehen, dagegen war der Froschteich ein gemütlicher Picknickplatz und Lady Grey ein - naja, Lady Grey kann man nicht verharmlosen, daran werde ich immer wieder erinnert...
Ich wünsche euch eine möglichst stressfreie Adventzeit!
lg Claudia

PS: 69!



Freitag, 5. Dezember 2008

Monatsgedicht Dezember - 05.12.08


Lautlos

Ich werde dir keine roten Herzen
Auf duftendes rosa Bütten malen,
Oder deinen Namen mit stumpfer Klinge
In knorrige Baumrinde ritzen.
Nein.
So wenig liebe ich dich nicht,
Denk nur Bütten oder Holz
Kämen ins Feuer.

Ich werde mir weiche, warme Watte
Und reißfestes raues Leinen holen,
Danach deinen Namen mit schwarzem Edding
Ganz links an die Herzkammer schreiben.
Ja.
So zärtlich liebe ich dich schon,
Denk, in Watte und Leinen
Klopft mein Herz lautlos.

Bist du ganz still, kannst du es hören.
Dich ruft es ängstlich mit jedem Schlag.


Dienstag, 25. November 2008

All I want

"One true love" von Semisonic

All above me the stars are bright
And a sweet suburban breeze is blowing
And down the block are the parking lights
Of a hundred friends who I barely know and
Don't know me
Don't know me
None of them know me.

And all through the party I want to leave
(All alone with one true love)
I could be happy if only I could be
(In the dark with one true love)

And in the middle of everyone
I still find myself with my thoughts alone
And in the middle of all the noise
Look around myself at the shining toys that
I dont need
I dont need
I dont really need.

And all through the party I want to leave
(all alone with one true love)
All of the lights are shining on me
(but all I want is one true love)


Sonntag, 23. November 2008

Angstzustände

Wenn man drüber nachdenkt...

... und vor allem, wenn man andauernd und überall zu lesen bekommt, dass Erstlingsautoren am überfüllten Buchmarkt keine Chance haben, dass es einfach keinen Platz am Markt gibt und dass man ohnehin nicht davon ausgehen kann, vom Schreiben leben zu können, dann kann man schon mal Angst bekommen. Oder, besser gesagt, man beginnt sich zu fragen, um wieder einmal Mel Brooks Producers zu zitieren: Where did we go right??? Sicher, man liebt das, was man geschrieben hat, jedes einzelne Wort davon, man hat sich eine Geschichte aus dem Herz gerissen, hat Wunden frei gelegt, hat Tränen in Buchstaben verwandelt, doch was ist das anderen? Wie ist es möglich, dass es funktioniert? Und wird es denn funktionieren? Mein sehr marktorientierter Verlag scheint davon auszugehen, aber mir wird manchmal angst und bange. Diesen Artikel hab ich unlängst im "Kurier" gelesen und nur dank eines Bechers starken, heißen Mets verdaut... ;-)

Schreibarbeit (Sandra Baierl Kurier 15.11.2008) Die romantische Vorstellung sieht den Schriftsteller am Computer tippen, tage- und nächtelang füllt er die Seiten seines neuen Buches, formuliert dafür Sätze, konstruiert Kapitel, verwirft und verbessert den Plot - schafft Geschichte. Am Ende stehen Ruhm, öffentliche Lesungen und ein Honorar, das ihn bis zum nächsten Buch gut leben lässt. Die Realität sieht anders aus. Das bestätigen Jungautoren ebenso wie renommierte Schreiber (siehe Seite 2): Der Job des Schriftstellers ist beinhart, die Chancen auf Veröffentlichung sind gering, die Verdienstmöglichkeiten - von Ausnahmen wie etwa J. K. Rowling oder Daniel Kehlmann abgesehen - nicht gerade die besten. Für ein Buch, an dem ein Autor Jahre arbeitet, erhält er nur zehn Prozent vom Ladenverkaufspreis. Bei einer Bestseller-Auflage von 5000 Exemplaren macht das einen Verdienst von 10.000 Euro für ein Zwanzig-Euro-Buch. Dem Traumberuf Autor ist das Glanzvolle damit schnell abgeräumt. Sogar Erfolgsautor Franzobel rät zum Zweitjob, um sich den Erstjob Schriftsteller leisten zu können. Wer nicht berufen ist und anders kann, ist mit einem "gelernten Beruf" besser dran. Im Bestfall übernimmt das Hobby Schreiben irgendwann das Ruder.



Donnerstag, 20. November 2008

ISBN 978-3-453-35400-5


Die Magie einer Buchnummer...

Der erhebendste Moment ist es ja wohl, wenn das Kind einen Namen hat. Der Titel, das ist eine Sache, aber was ein Buch tatsächlich zu einem einzigartigen Produkt macht, das ist die ISBN Nummer.
Die Internationale Standardbuchnummer. (wen es interessiert, hier die Erklärung: Wikipedia ISBN) Meine Titelnummer ist folglich die 35400. Die Quersumme davon ist 12. Da ich mich gerade mit den Runen beschäftige (ohne zu viel verraten zu wollen: es gibt da eine ganz klare Verbindung zwischen Rotkäppchen und den Runen!) habe ich mir natürlich angesehen, welche nun meine Buchrune ist und es handelt sich um die 12.Rune, also Jera. In meinen Runentabellen nun folgende interessante Informationen. Jera zugeordneter Baum: Ahorn, Eiche. Zugeordnete Blume: Kornblume (ja, wirklich!!!), Steine Luvulith, Smaragd, Karneol, Heilkräuter Rosmarin, Brennessel, Musik: Beethoven Sinfonie Nr.6 1.Satz (was mich bei einem Großstadtbuch ein wenig überrascht, aber vielleicht ist es ja übersetzbar mit Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft in London ;o) ), Gott: Baldur, Farbe: Grün, Duft: Eichenrinde, Tier: Adler. Im Runenorakel heißt es, Jera steht symbolisch für die Ernte nach einem Jahr emsiger Arbeit. Für einen erfolgreichen Abschluss. :-) Sie bedeutet auch Ende und Anfang aller Zyklen. Lebenskreislauf, Zeit, die "richtige" Zeit (um etwas zu tun), "alles hat seine Zeit". Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dieser Zuordnung und hoffe folglich auf eine gute Ernte!



Dienstag, 18. November 2008

Das ist für mich!

"Kein Lied von Liebe" von Rosenstolz

Mir geht es gut
Kein Grund zur Sorge.
Seh zwar fertig aus
Ich lebe noch.
Zu viel von allem
vor allem von dir
Doch ich steh hier
Nur die Nacht machts mir schwer.

Ich halt mich gut
Solangs nicht still wird
So lang das Licht noch brennt
Schau ich nach vorn.

Ich trink auf dich
Und das was war
Ich bin noch da
Nur die Nacht machts mir schwer.

Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von Liebe.

Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von uns!


Montag, 17. November 2008

IPhone Poetik Nr.1


Changes

Mein neues Lieblingsspielzeug, das göttliche IPhone, hat auch ganz neue Wege für die Kunst der Poesie eröffnet. Irgendwie erinnert mich der Prozess an die Phase, als ich Gedichte geschrieben habe, indem ich mir zehn beliebige Wörter aus dem Wörterbuch herausgesucht habe, wodurch dann so originelle Kreationen wie "Mit Häuptlingskronen/ sitzen sie verschworen/ in ihren Hauptquartieren/ missachten Menschenrechte/ und fordern Aufmerksamkeit/ für ihre Rollschuhfahrten/ am Rand des Abgrunds" entstanden sind. *ähäm* Lang ist es her. Aber die IPhone Application Poetik gefällt mir wirklich. Da fitzelt man sich nämlich Gedichte aus Shakespeare-Wörtern zusammen, was interessante Möglichkeiten des Gedankenflusses bietet und nebenbei das englische Denken aktiv hält. Ein sehr schönes Ding, hab ich mir gedacht, um eine neue Rubrik in diesen Blog einzuführen. Ich werde daher nun regelmäßig die originellsten oder schönsten Produkte hier posten und wenn es unter euch andere IPhone-Verrückte gibt, dann freue ich mich auch über eure eigenen Kreationen. :o)



Samstag, 8. November 2008

Monatsgedicht November - 08.11.08


Oktober

Ich weiß den Moment
Auf die Sekunde genau.
Da war das Licht
In einer Locke von dir.
Und beides war gut
In dieser Kombination.

Lang rennt man im Kreis
Und holt sich Löcher im Schuh.
Fährt kreuz und quer
Im Schlauchboot über das Meer.
Dabei ist das Ziel
Nur eine Locke entfernt.

Ganz plötzlich, mein Freund
War deine Stimme mir neu.
Wir lachten laut
Mit einer Träne im Aug.
Und beides war gut
In dieser Kombination.

Der Abend war weich
Wie dieses lockige Licht.
Es roch nach Staub
Nach Herbstgewitter und Laub.
Ich wusste dein Herz
Nur eine Handbreit entfernt.

Dann ging er vorbei
Der eine kurze Moment.
Doch meine Hand
Die blieb exakt wo sie war.
Und beides war falsch
In dieser Kombination.


Donnerstag, 23. Oktober 2008

Fertig!!!


Die Lektoratsphase ist beendet...

Relativ schmerzfrei habe ich nun auch den dritten Redaktionsdurchgang überstanden. Diesmal hat eine externe Lektorin das Manuskript nach letzten fehlenden Feinschliffen durchsucht. Ich habe gelernt, dass man Tür statt Türe schreibt, Mailbox statt Mobilbox, dass man einen Schrei eher ausstößt als von sich gibt und Augen verdreht, nicht rollt. Solche und ähnliche Korrekturen fanden statt, zahlreiche Beistriche sind nun richtig gesetzt, an ein paar Stellen habe ich noch Einspruch erhoben, das wird eingearbeitet und dann ist die Arbeit an Hexendreimaldrei für mich beendet. Ein letztes Mal durchlesen bevor es in Druck geht, an der Verpackung feilen, Klappentext, Text der Autorenbiografie, Widmung, Dankesworte, das sind so meine letzten Aufgaben in Zusammenarbeit mit meiner Lektorin, aber im Prinzip kann ich mich nun voll auf das Rotkäppchen konzentrieren, das zu etwa zwei Drittel fertig ist. Schreibherbst ist angesagt! :-)



Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen...

...sind rein zufällig!

Natürlich schöpft man als Autor aus dem, was man kennt, was einem tagtäglich begegnet. Jeder, der das verleugnet, lügt, und zwar gewaltig. Man erfindet auch, sicher, aber der Großteil dessen, was man schreibt, hat doch eine solide Basis. Dennoch haben Figuren ein sehr differenziertes Eigenleben. Wie reale Menschen tun sie nicht immer das, was man von ihnen will oder erwartet. Man meint, sie in- und auswendig zu kennen, denkt, man hätte sie im Griff, aber das ist reine Illusion. Ich zum Beispiel kenne eine Autorin, der von ihren Lesern wieder und wieder gesagt wurde, dass ihr Protagonist über die Gefühle der Protagonistin Bescheid weiß. Angesichts dieser Rückmeldungen hat die Autorin nur erstaunt dreingeblickt wie ein mehrfach begossener Zwergpudel weil sie in dieser Angelegenheit eine komplett konträre Meinung hatte. Das beweist wieder einmal meine Theorie, dass Schreiben aus dem Unterbewusstsein kommt. Es ist nur begrenzt steuerbar, es bekommt eine Eigendynamik und ab und zu verrät es mehr über uns als es soll. Was meine Bekannte, die Autorin, betrifft, sei nur so viel verraten: Ihre Leser wussten mehr als sie. Und sie hatten recht. Das macht mich schon nachdenklich. :-O



Freitag, 10. Oktober 2008

Monatsgedicht Oktober - 10.10.08


Das große Für Immer

In seinem Abschiedslächeln
Sieht die Hexe es zum ersten Mal,
Und mit Wehmut wendet sie sich ab.
Ihre Augen sind trocken,
Ihre Beine tragen sie,
Sie hat das Ende gut geübt,
Das muss man ihr lassen.
Kein Sprung in ihrem Lächeln,
Keine verstohlene Tränenspur.
Nicht einmal die alte Bitterkeit
Will ihr so recht gelingen.

Die Nachtluft ist septemberweich,
Ein Schauder kriecht ihr ins Genick,
Fasst ihr gewaltsam an den Hinterkopf.
Sie weiß, wenn sie sich umdreht,
Dann hat sie in Ewigkeit verloren,
Das Bild von seinem Fortgehen
Wird ihr immer auf der Netzhaut brennen.

Die Hexe kämpft, sie wehrt sich,
Knetet ihre Fingerknöchel bis es knackt.
Doch im Grunde hat sie längst entschieden.
Einen letzten schmerzhaften Atemzug lang
Beobachtet sie den Schwung seiner Arme,
Lauscht dem Rhythmus seiner Schritte
Und liebt ihn, liebt ihn wie noch nie zuvor.


Donnerstag, 2. Oktober 2008

Über den Anderen Teil


Paulo Coelho "Brida"

Wir alle begegnen unserem Anderen Teil irgendwann in unserem Leben und erkennen ihn. Wäre ich nicht ein Magier und sähe ich nicht den Punkt über deiner linken Schulter, würde ich etwas länger brauchen, um dich zu akzeptieren. Aber du würdest um mich kämpfen, und eines Tages würde ich das Leuchten in deinen Augen sehen. Ich bin nun aber ein Magier, und jetzt muss ich um dich kämpfen. Damit all mein Wissen zu Weisheit wird.

Als wir uns kennengelernt haben - habe ich dir die Dunkle Nacht gezeigt. Mir war so, als hätte ich dich schon immer gekannt, weil ich mich nicht daran erinnern kann, wie die Welt war, ehe ich dir begegnet bin. Ich wollte sehen, wie du mit deinen Grenzen umgehst. Ich wusste, dass ich es mit meinem Anderen Teil zu tun hatte und dass mir dieser Andere Teil beibringen würde, was ich lernen musste - deshalb nämlich hat Gott Mann und Frau getrennt.

Mein ganzes Leben lang werde ich mich an dich erinnern, und du wirst dich immer an mich erinnern. So wie wir uns an den Sonnenuntergang, an die Fensterscheiben im Regen erinnern werden, an all die Dinge, die uns bleiben, die wir aber niemals besitzen werden.



Dienstag, 30. September 2008

30!


At least it happens only once in your life...

Ja, ich gebe es zu, ich habe mich gefürchtet. Ich habe mit den Zähnen geknirscht und ich bin mir nicht sicher, ob ich den guten alten Mephisto von der Schwelle geschubst hätte, wenn er mir gerade dieser Tage ewige Jugend versprochen hätte. Warum ist Dreissig so eine magische Zahl für uns Frauen? Warum würden wir jeden einzelnen Cent aus unseren Prada Geldbörsen dafür ausgeben, unser Leben lang 29 bleiben zu dürfen? Vom Verstand her wissen wir, dass Veränderung schleichend passiert. Oder hat sich schon jemand altern gesehen? Eben. Trotzdem benehmen wir uns zu diesem Anlass, als würden uns von einem Tag auf den anderen Falten um die Augen wachsen, Bindegewebe erschlaffen und überhaupt das Pendel radikal in eine neue Richtung ausschlagen. In die falsche Richtung wohlgemerkt. Nichts dergleichen passiert. Ein Jahr älter, wieder einmal, Dinge gelernt, Dinge vergessen, Schmerz gespürt, vor Glück geweint, vor Trauer betrunken, gewonnen, verloren. Gestern, also am letzten Tag meiner Twen-Ära, habe ich mir gedacht, ich muss etwas machen, das unbedingt noch vor dem 30er sein muss, etwas, das mir fehlt, etwas, das man davor erledigt haben muss. Abgehakt oder so. Ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht, doch mir ist absolut nichts eingefallen. Genau das war der Moment, wo die Angst weg war. Es gibt nichts aufzuholen, nichts verpasst, nichts entgangen, ich bin im Lot, absolut. Und darauf bin ich auch richtig stolz. :-)



Sonntag, 21. September 2008

Titel und Cover


Es ist so weit...

Nach einigen beschwerlichen weil rosafarbenen Abwegen gibt es nun einen Coverentwurf, den ich gerne angenommen habe, sowie einen Titel, von dem ich das Gefühl habe, dass er gut klingt. Er lautet HEXENDREIMALDREI. Das komplette Cover werde ich voraussichtlich Anfang Dezember auf der Homepage präsentieren, sobald die Vorschau erscheint, dann gibt es auch den Vorschautext und ein paar sehr schöne Entwicklungen in Sachen Plakatslogan und Headlines. Vorerst nur ein Preview auf die erfreuliche Farbentwicklung. Das externe Lektorat ist noch in Gange, der hundertprozentige Abschluss des Manuskriptes steht daher noch aus, allerdings wird es nur noch um kosmetische Korrekturen gehen, inhaltlich ist es fertig. Daher ab jetzt volle Konzentration auf das Rotkäppchen, wo die erste Fassung etwa zur Hälfte fertig ist. Ich denke, dass es ab Dezember erste Previews geben wird, also dran bleiben! ;-)



Samstag, 13. September 2008

It feels like...

"Forever again" von Melanie C

You can shoot me down and call me names
Scream until the neighbours all complain
And I know you’ll tell your friends it’s all my fault
And I will take the blame
But give me back forever again!

It feels like I’m breathing under water
It feels like I’m watching my whole world crash
And you can say you don’t know if you love me
But never that you never have!


Sonntag, 7. September 2008

Hochzeitswahnsinn!

Moderne Großstadtindividualistin on Tour...

Drei Verehelichungen in einem Monat. Das muss die Psyche erst einmal aushalten. Zumal mir mehrere genetische Voraussetzungen zur Teilnahme an solchen Festivitäten vollständig fehlen.
Das Feier-Gen beispielsweise. Smalltalk mit Unbekannten liegt mir nicht, zu hohe Familienkonzentration verursacht mir Atemnot und Schweißausbrüche und spätestens beim dritten Mal, wenn mich jemand nach Familienstand und/oder zukünftigen eigenen Hochzeitsplänen Schrägstrisch Nachwuchsgedanken fragt, wachsen Mordpläne in meinem von Kopfschmerzen geplagten Schädel.
Weiters fehlt mir das Kinder-Gen. Wenn die putzige Nachkommenschaft diverser näherer und entfernterer Verwandter mit geschwellter Elternstolzbrust der Menge präsentiert wird, habe ich keinerlei hormonell verursachte Begeisterungsanfälle oder gutzi-gutzi-gutzi Manierismen. Krähende, quietschende oder brüllende Babystimmen empfinde ich schlichtweg als Lärmbelästigung und schnelle, unberechenbare Bewegungen beziehungsweise die unsachgemäße Handhabung von mit klebrigen Flüssigkeiten gefüllten Gläsern in unmittelbarer Nähe meines neuen S.Oliver Hosenanzugs machen mich hochgradig nervös.
Um die Sache abzurunden, sind das Tanz-Gen, das Klatsch-Gen und das Mitsing-Gen nicht Teil meiner Chromosomen-Erbmasse, weshalb früher oder später der unvermeindliche Fall arger Fadisierung eintritt, wenn der DJ, die Tanzband "Landlerbuam" oder, im schlimmsten Fall, eine One-Man-Unterhaltungs-Nichtkünstler am Keyboard auf die Tanzfläche bittet.
Dann nippe ich müde an meinem Mineralwasser, denn da die ideale Hochzeit immer in eine handverlesenen Lokal weit, weit, weit entfernt der heimatlichen Gefilde stattfindet, muss die Großstadtindividualistin selbstverständlich im Anschluss noch autofahrenderweise hunderte Kilometer zurücklegen. Übernachtung und womöglich großes gemeinschaftliches Frühstück am nächsten Morgen? Ein Ausziehcouchschlafplatz bei Verwandten, deren Existenz man sich bis dahin nicht bewusst gewesen war und mit denen man in Folge Toilette, Badezimmer und Wasserkocher teilt? Habe ich schon erwähnt, dass mir dieses Gen ebenfalls komplett fehlt? Nein? Also bitte!

Liebe Freunde, die ihr immer schon heimlich mit dem Gedanken gespielt habt, euch auf Maui im Hawaihemd oder in Las Vegas in einer kitschigweißen Zuckergusskapelle unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Ja-Wort zu geben: Lasst mir eine Postkarte zukommen und seid euch meiner ewigen Dankbarkeit sicher!!!


;-)


Montag, 1. September 2008

Herbstdepression

Can you make a mistake and miss your fate?

There is a time of year in New York when,
even before the first leaf falls
you can feel the seasons click.
The air is crisp, the summer is gone.
For the first night in a long time,
you need a blanket on your bed.
It brings up other needs as well.
(Carrie Bradshaw)

Und jedes Jahr zur gleichen Zeit, immer im September, wenn mich die Erinnerungen jagen und diese Traurigkeit sich über meiner Nasenwurzel einnistet, lege ich meine Lieblingsfolge SatC ein, mixe mir einen kalten, nicht zu süßen Bellini und heule schamlos zu Moon River...

PS:
Charlotte: Are you afraid that the shere force of it all will just pull you back into all that Big stuff again?
Carrie: No, he's not Niagara Falls!
Miranda: Isn't he?



Sonntag, 31. August 2008

Monatsgedicht August - 31.8.08


Loslassweise

Er geht
Stückchenweise
Ich sehe ihm nach
So von weitem
Aus meiner Höhle
Und schlage
Tonnenweise
Steine an Steine
Doch kein Funke
Nicht ein einziger!

Er trägt
Literweise
Petroleum fort
Es tropft aus seinem Koffer
Feuer auf den Weg
Ich esse
Kiloweise
Rohkostgerichte
Und warte immer noch
Dass er wiederkommt.


Freitag, 22. August 2008

Das Lektorat

Korrigieren ist wie Zwiebel schneiden...

Ein extrem faszinierender Aspekt des Romanschreibens ist der Prozess des Lektorates. Nach meiner ersten groben Überarbeitung hat meine Lektorin nun in meinem Text mit Word-Korrekturnachverfolgung, einem äußerst notwendigen Tool, redigiert. Ich sehe mir das jetzt durch und entscheide mich bei jedem Änderungsvorschlag, ob ich akzeptiere oder ablehne, was sich insgesamt so bei zwei Dritteln ja, einem Drittel nein bewegt. Toll die meisten sachten Umformulierungen, ich bin ja die Königin von "am" statt "auf dem" und neige, wurde ich aufgeklärt, zu Partizipalkostruktionen (wen es interessiert, der mag es googlen!), mit Kompromissen verbunden die Entösterreichisierung. Abschied nehmen hieß es von Schlapfen, Lacken, Vogerltanz, Graffelwerk, Scherben auf, und zehn nach halb sieben ist zwanzig vor sieben, ganz klar. Dafür rette ich mit vollster Überzeugung meine Daunenfedern, meinen Löwenzahn, meine Liebeserklärungen an London, sowie alles, was unter den Begriff Wortspielereien fällt, die so gerne mit mir durchgehen. Oliviasprech ist meine neueste Bezeichnung dafür. Eigentlich macht das alles ja sehr viel Spaß, nur hänge ich schon den zweiten Tag hintereinander permanent am Computerbildschirm und weine Krokodilstränen. Nein, nicht wegen der Korrekturen, sondern weil die viereckigen Computeraugen schmerzhaft nässen. 8-)



Freitag, 8. August 2008

Arbeitsschritte


Titel, Cover, Vorschau...

Nachdem ich mir ja vorgenommen habe, euch über die Arbeitsschritte einer Buchveröffentlichung auf dem laufenden zu halten, hier also der Stand der Dinge. Nachdem ich meine zweite Fassung abgegeben habe (stolze 314 Seiten jetzt), hat meine Lektorin ihre verlagsinterne Präsentation abgewickelt. Erfolgreich wie man hört :-) die Kollegen waren von der Sache sehr angetan. Auch einen ersten Coverentwurf gibt es mittlerweile, wobei ich hier, wie beim Titel, noch so manchen Einwand habe. Der Vertrieb hat dabei viel mitzureden, wie auch bei der Gestaltung "meiner" Seite im Vorschaukatalog, mit dem dann die Vertreter bei den Buchhändlern werben. Da sind so Dinge wie Farbtrends, Zielgruppe und Schlagwörter von Bedeutung. Ich stelle mich ein wenig gegen den Wind, um nicht so komplett im Frauenbuchregal zu landen, ich habe mich ja immer zwischen den Schubladen gesehen, aber zwischen den Schubladen ist im Buchhandel eben kein Platz. Kompromisse heißt die Devise, die Hexen müssen in den Titel und wie sehr das rosa noch rot wird steht in den Sternen. Auch beim Vorschautext hatte ich Wünsche, London und Shakespeare sollen da unbedingt vorkommen, dafür keinesfalls dass der Frosch schuld ist am Froschsein. Jede Menge Spannung also. Demnächst mehr...



Mittwoch, 6. August 2008

The truth is...


"I still burn" von Tobias Regner

I could say I feel all right
I could say I'm sleeping through the night
I could say I haven't thought about you - About you...
You have always had a way
Of seeing through the crazy things I say
Like I'm better off without you -
But without you the truth is

I still burn like the sun
Raging fire in my blood
I'm tired of living in a lie
I still crash at the thought
That I used to be the beat of your heart
Oh Baby it hurts
Cause I still burn - I still burn


Sonntag, 3. August 2008

Fotoshooting


Über Efeu und gute Blicke...

"Flirten Sie mit der Kamera". Was für eine Ansage, zumal so eine Kameralinse ja ein kugelrundes schwarzes Nichtloch ist, dem man schwerlich schöne Augen machen kann. Hilft nur Visualisierung, sich zum Beispiel den ganz genauen Schwung von Schläfe bis Kinn eines ganz spezifischen Gesichtes vorstellen, oder die Art, wie Bartstoppeln in genau der richtigen Länge in dem Grübchen in der Mitte leicht schief stehen. :-) Es funktioniert, was mich beruhigt, da alleine die Suche nach der richtigen Location im richtigen Licht sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, da ich auf diese Dinge weit mehr Wert lege als auf Styling oder Retusche. Kein Friseurbesuch, kein Visagist und als Herr Lammerhuber meinte, man könnte mir den Bauch flachretuschieren, wollte ich das partout nicht. Ein Foto, auf dem ich so aussehe wie ich, das wollte ich haben. Es gibt genug dieser Kunstcollagen, wo man den Menschen darunter kaum noch erahnt. Nein, sowas nicht, das war klar. Dass das Efeu drauf musste, das war auch klar, bloß das richtige Efeu in der richtigen Farbe an der richtigen Steinmauer aufzutreiben, das kostet Ausdauer. ;-) Die Fotosession selbst war, nachdem ich das mit dem Flirtblick heraußen hatte, auch sehr entspannt, Herr Lammerhuber ist ein toller Künstler, auch wenn er sich selbst nicht gerne so nennt, das Ergebnis spricht für sich, das Autorenfoto ist gefunden und die Linse ist am Ende ein klein wenig rot geworden. Geht ja! :-P
->Lois Lammerhuber



Freitag, 25. Juli 2008

Der Sog!

Schreibwahnsinn...

Es passiert. Manchmal. Nicht immer, doch es gibt diese Momente, wo man so sehr in eine Geschichte hinein gezogen wird, dass man nicht aufhören kann zu schreiben, auch wenn man nach einer fünfstündigen Autofahrt todmüde ist. Dann weiß man, es wird etwas passieren, riecht es förmlich in der Luft, man spürt, dass man durchhalten muss, weil der Faden da ist und alles möglich ist, ob zum Guten oder zum Schlechten, der Knoten wird sich entwirren und ab und zu explodiert etwas, dann liegt man danach völlig matt im Bett, kann nicht schlafen, weil man zu aufgekratzt, zu labil ist, vergräbt den Kopf im Kissen, zählt Autoscheinwerfer an der Wand und trägt ein ganzes Universum in sich.
Schriftsteller brauchen keine Drogen, so viel steht fest. ;-)
Mit lieben Grüßen aus Bayreuth, Claudia



Donnerstag, 17. Juli 2008

That face...


"That face" aus Mel Brooks' The Producers

That face, that face
That dangerous face
I mustn't be unwise
Those lips, that nose, those eyes
Could lead to my demise
That face, that face
That marvelous face
I never should begin
Those cheeks, that neck, that chin
Will surely do me in
I must be smart
And hide my heart
If she's within a mile
If I don't duck
I'm out of luck
She'd kill me with her smile
That face, that face
That fabulous face
It's clear I must beware
I'm certain if I fall in love
I'm lost without a trace
But it's worth it...
For that face!


Montag, 7. Juli 2008

I heart London!


Live from Starbucks, Regent Street

Hier bin ich wieder, wo alles begonnen hat, ziemlich auf den Tag genau siebzehn Monate seit dem Shakespeare-Pakt. Ich sehe den Bussen zu, wie sie die Regent Street vom Piccadilly Circus aus entlang brausen. Natürlich regnet es, den ganzen Tag schon, aber das gehört zu London wie der Big Ben...
Die zweite Froschkönig-Fassung ist fertig, ich lese sie mir gerade noch einmal durch, bevor ich sie in die liebevollen Hände meiner Lektorin übergebe. Und bisher muss ich sagen, es fühlt sich richtig an, die neuen Teile fügen sich nahtlos in die Geschichte. Das war ja meine größte Sorge, änderungsscheu wie ich bekanntlich bin. Wenn die Titelfindung nur genauso leicht wäre...
All the best from London Town! :-)



Samstag, 28. Juni 2008

Kein andres...

Sonnett aus Richard Strauss' "Capriccio"

Kein andres, das mir so im Herzen loht,
Nein, Schöne, nichts auf dieser ganzen Erde,
Kein andres, das ich so wie dich begehrte,
Und käm' von Venus mir ein Angebot.

Dein Auge beut mir himmlisch-süsse Not,
Und wenn ein Aufschlag alle Qual vermehrte,
Ein andrer Wonne mir und Lust gewährte
Zwei Schläge sind dann Leben oder Tod.

Und trüg' ich's fünfmalhunderttausend Jahre,
Erhielte ausser dir, du Wunderbare,
Kein andres Wesen über mich Gewalt.

Durch neue Adern müsst' mein Blut ich giessen,
In meinen, voll von dir zum Überfliessen,
Fänd' neue Liebe weder Raum noch Halt.


Mittwoch, 11. Juni 2008

Ich und Stephen!

Mein erstes Treffen im Verlag...

"Ich und Stephen King", so mein stolzester aller stolzen Gedanken beim Betreten des Verlagsgebäudes von Heyne Montag um exakt 15:00, denn Heyne verlegt auch King und Diana gehört zu Heyne, insofern sind wir nun beinahe Kollegen, er und ich. ;-)
Die Besprechung mit meiner ganz lieben Lektorin Andrea Müller ist super gelaufen, nun gibt es noch Änderungen, Ergänzungen und Korrekturen im Manuskript, die jedoch, was mich sehr beruhigt hat, in meiner Hand liegen. Die Lektorin gibt Hinweise und liefert Ideen und Vorschläge, sie lenkt, aber die Umsetzung ist dann weiter bei mir, was schön ist. Es macht Spaß, wieder an dieser meiner Herzensgeschichte zu schreiben und tatsächlich passieren noch herrliche Logikinputs, wenn man so weiter recherchiert. Derzeit beschäftigt mich ein Maulbeerbaum. Nicht dass mir ein grüner Daumen aus dem Nichts gewachsen wäre, aber dieser Baum hat großes Potential, meine Story nochmal (grün) zu färben.
Am Dienstag durfte ich dann auch noch die Kolleginnen von Presse und Veranstaltungsorganisation kennen lernen, was auch äußerst angenehm war. Der Zeitplan ist nun erst einmal eng, da meine letzte Fassung im August fertig sein sollte, ebenso wie Titel und Cover, danach dauert dann alles noch etwas, erst die Vertreterkonferenz im Dezember, die Vorschauen und Kataloge, die Reisen der Vertreter, letzte Korrekturen und, zu guter Letzt, gedruckt muss es ja auch noch werden. Vorsichtige Erscheinungstermineinschätzung daher derzeit: September 2009. :-)



Donnerstag, 5. Juni 2008

Schreibplätze


Es gibt solche und solche Orte...

Im Prinzip gilt ja folgendes: Schreiben kann man überall. Es genügt ein Blatt Papier und ein Schreibwerkzeug, oder, im modernen Computerzeitalter, ein Notebook, ein PDA oder ein Handy. Dennoch habe ich für mich herausgefunden, dass nicht jeder Ort die gleiche Energie besitzt und Energie ist besonders wichtig, wenn man kreativ arbeiten möchte. Wenn man einmal einen Ort gefunden hat, wo man ganz starke künstlerische Energie verspürt, dann ist das wie mit einem besonders bequemen Paar Schuhe: Laufen kann man in jedem Modell, aber man wird für gewöhnlich das anziehen, in dem man sich wohl fühlt. Es gibt einen kleinen Teich im Park von Miramare in Triest, das ist der Lotussee. Am einen Ende steht eine Bank, über die ein Ast wie ein kleines Blätterdach geneigt ist. Hin und wieder schnappen die Fische und Schildkröten nach Essbarem, die eine oder andere Parkkatze spaziert elegant am Wasser entlang, Vögel zwitschern und die Stimmen der anderen Parkbesucher sind gedämpft, als bewegten sie sich in einer abgetrennten Welt. Der Lotussee ist gut versteckt, man findet ihn, wenn man ihn sucht und sogar dann scheint er sich vorm gefunden werdenzu drücken, so eingebettet liegt er zwischen alten Bäumen, Büschen und Efeu. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, hier habe ich meine besten Schreibstunden verbracht und hierher werde ich immer wieder zurück kommen. :-)



Dienstag, 20. Mai 2008

The End!

Über Schlusssätze und so...

Wenn ich weiß, wie mein letzter Satz heißen wird, weiß ich erst, ob es eine gute Geschichte ist oder nicht. Viele Geschichen sind daran gescheitert, sprich nie fertig geschrieben worden, weil mir kein Schlusssatz einfallen wollte. Ich halte das Ende für den wichtigsten Teil, fast noch wichtiger als ein guter Anfang, der natürlich auch nicht zu verachten ist. Und wieder einmal ist es geschafft. Ich habe das letzte Kapitel geschrieben. Noch ist es weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber es geht in eine gute Richtung. Heißt das jetzt zwangsläufig, der Roman ist fertig? Oh nein, er ist vielleicht zur Hälfte fertig, wenn überhaupt, aber trotzdem ist der entscheidende Punkt gewonnen und es geht ins Tie Break. Alles, was jetzt folgt, ist eine Draufgabe, denn das Herz der Geschichte, das um und auf, es steckt im ersten und im letzten Satz, und beide sind mir, glaube ich, gut gelungen. Mir bleibt noch eine lange Reise durch den Wald, den Höhepunkt gilt es zu überstehen, die entscheidenden Dialoge müssen noch gesprochen werden. Ist es voreilig, das Ende so früh zu schreiben? Ich glaube nicht, denn Zug entsteht, wenn man ein Ziel hat, dann erst kann man die Reise so richtig genießen... :-)



Samstag, 3. Mai 2008

Rotkäppchen

Preview 1

Gut, also, Zeit für ein erstes Preview. Basis meines zweiten Romans wird Rotkäppchen sein. Schauplatz ist ein kleines Bergdorf, das, richtig, von einem Wald umgeben ist, der natürlich vorkommt. Auch einen bösen Wolf wird es geben, der allerdings keineswegs so einfach zu durchschauen ist wie man das gemeinhin von bösen Wölfen erwartet. Ein Stück Mohnkuchen spielt eine entscheidende Rolle, und ein seltsamer Waldkauz weiß zwar vieles, aber nicht den Weg, dafür kann man die Weisheit, wenn man sie braucht, aus Mimirs Quelle trinken. Aber das ist nur eine Möglichkeit. Und die Einheimischen, so viel sei verraten, haben ein großes, uraltes Geheimnis zu bewahren, das Spuren am Dorffriedhof hinterlässt. Besonders wichtig ist allerdings die Frage, wem man trauen soll, dem Wolf oder den Jägern, zumal bei Mondschein im Wald alles anders aussieht als bei Tageslicht und der Schnüffler sowieso an allem schuld ist...
];-)



Sonntag, 20. April 2008

Mein Büro bei Starbucks

Schreiben in Cafés

Als ich angefangen habe zu schreiben, da war ich der Meinung, zu dieser Tätigkeit wäre eine heilige Stille um mich von immenser Bedeutung. Gerne habe ich mich in einsame Räume zurückgezogen und sogar die Stecker ausgesteckt, um nur ja durch keinen irritierenden Summton abgelenkt zu werden. Das hat sich dank Starbucks rapide geändert und mittlerweile ist es so, dass der Schreibfluss fast leicher kommt, wenn ich dazu dieses vertraute Jazz-Gemurmel-Milchschäumer-Hintergrundplätschern im Ohr und den Kaffeegeruch in der Nase habe. Ich denke, der positive Effekt ist der, dass es bei Starbucks nur sekundäre Ablenkungen gibt, ein lautes Lachen, jemand fragt, ob das Sofa nebenan besetzt ist, der Tisch wird abgeräumt, Dinge dieser Art, die man zwar wahr nimmt, die einen aber nicht zum auftauchen bringen. Daheim, egal wie gut man sich abschottet, ist man mit primären Ablenkungen konfrontiert. Die Katze will Aufmerksamkeit, der Kühlschrank ist voll, die Fernbedienung für den Fernseher ist in Reichweite, der Computer ist mit dem Internet verbunden, also kurz mal Mails checken, einen Snack holen, Nachrichten schauen, Katze streicheln als Hilfsmittel, wenn ein Satz nicht und nicht in Gang kommt. Lauter Totalauftaucher. Und wenn mich jemand fragt, warum gerade Starbucks, dann sage ich dazu folgendes: Steckdosen bei fast jedem Platz, flexible Sitzmöbeleinrichtung, Sofas, rauchfrei, keine lästigen Kellner, Schriftstellerherz, was willst du mehr? Ach ja, der Marmorkuchen ist auch recht empfehlenswert und ich bin fast süchtig nach Chai Tea Latte. :-)



Dienstag, 8. April 2008

Aller Anfang...

...ist schwer!

Meister King hat recht. Es gibt sie immer wieder, die Angst vor der ersten Seite, dem ersten Satz, dem ersten Wort. Man verbringt als Schriftsteller viel Zeit damit, sich dieser Angst nicht stellen zu müssen, indem man sich sagt: Da gibt es noch ein Buch, das ich lesen muss, einen Ort, den ich aufsuchen, eine Figur, deren familiäre Hintergründe ich recherchieren muss. Bloß, es wird immer Orte, immer Bücher, immer Figuren geben, was einen nicht dran hindern sollte, den Absprung zu erwischen. Schreiben ist wie Schi fahren, wichtig ist, den Berg hinunter zu kommen. Da kommen Eisplatten, Steilhänge, Schneebrocken, Mitfahrer, manchmal auch Wolkenbrüche oder Sturmtiefs, aber der Weg ist klar: Ein paar kräftige Stockstöße oben und ein Bremsschwung unten. Dazwischen liegt die ganze Arbeit, doch auch der ganze Spaß. Daher, liebe Freunde, drückt mir die Daumen, denn es wird Zeit, die Bretter anzuschnallen. Blauer Himmel, griffiger Schnee, was hält mich noch? Was hält mich?



Samstag, 29. März 2008

Location, Location!

Schauplätze entdecken...

Schauplätze, habe ich die Erfahrung gemacht, muss man nicht suchen, denn sie finden einen so oder so. Ein Ort, der in mir ganz bestimmte Gefühle auslöst, ist schon einmal ein potentieller Schauplatz und wird dann zu einem definitiven Schauplatz, wenn diese Gefühle eine Geschichte ergeben, oder zumindest, für den Anfang, die Idee einer Geschichte. Bei Froschkönig war das leicht, denn ich wollte nach London. London gibt mir Sicherheit, weil ich mich dort blind zurecht finde, meine Plätze habe, mit denen mich viele Emotionen und Geschichten verbinden und es nicht schwer war, daraus interessante Handlungsstränge zu erzeugen. Bei meinen Aufenthalten im Regent Palace Hotel hatte ich immer eine Ahnung, dass das einmal mein verwunschenes Schloss oder mein Irrgarten werden wird, zumal ich mich tatsächlich öfter drinnen am Weg zum Klo verlaufen habe, als ich gerne zugebe. ;-)
Wenn nun so ein Platz gefunden ist, an dem man die Story spielen lassen möchte, gilt es, viel Zeit damit zu verbringen, diesen Platz auf sich wirken zu lassen, also hin zu fahren, Fotos zu machen, herum zu laufen und, was sich oft als sehr ergiebig herausstellt, die historischen Fakten zu recherchieren. Dabei stößt man immer wieder auf erstaunliche Ideen-Goldgruben, oder sogar, wie im Falle von einem gewissen Brunnen in Hampstead, auf des Rätsels Lösung. :-)



Dienstag, 25. März 2008

Über Figuren

Ein bisschen Gott spielen...

Nachdem ich meine Romanfigur gemeezt habe, sprich ein klares optisches Bild vor mir sehe, geht es an die Figurenbiografie. Das ist ein Vorgang, der für mich einerseits etwas von "Gott spielen" an sich hat, andererseits viel Zauberei ist. Regel gibt es keine dafür, Figurenbios passieren einfach, oder, besser gesagt, sie sind immer da und ich bin nur der Bildhauer, der die Skulptur frei legt, die ohnehin im Stein drinnen steckt. Mein Meissel ist ein Kugelschreiber, mehr nicht, denn diese Tätigkeit mache ich lieber handschriftlich, um den Bewusstseinsstrom nicht durch Tippfehler oder ärgerliches scrollen zu behindern. Natürlich habe ich davor schon einige Zeit über die Figur nachgedacht. Ich habe so lange mit der Meez Figurine herum gespielt bis ich zufrieden war, ich habe meine Haltung zu der Figur und ihre wichtigsten Charaktereigenschaften gespürt und, wichtigster Punkt, ich habe der Figur einen Namen gegeben. Bevor der Name nicht feststeht, kann ich keine Biografie schreiben. Man darf sich das nicht so vorstellen wie die Namensfindung für ein Baby, da es ja um Vor- und Nachname geht und außerdem, wie die ganze Biografie, auch dieser Name schon in der Figur steckt. Hat man ihn gefunden, dann fühlt er sich richtig an, wie ein Puzzlestein, der passt, etwas rastet ein und man ist bereit, all das aufzuschreiben, was dieser Name einem verrät. Die Herkunft, das Alter, die Familiengeschichte, die Talente, die schlechten Eigenschaften, die Beziehungen zu anderen Menschen, einfach alles. Magie ist sicher dabei und wenn es gute Magie ist, dann hat man am Ende eine Figur, die dem Leser plastisch, real, liebenswert, verachtenswert oder hässlich scheint, zu der er aber, in jedem Fall, eine Beziehung für die Dauer seiner Lektüre aufbaut und die ihn, im besten Fall, tief berührt.



Mittwoch, 19. März 2008

Mister Stephen King

Mein Vorbild...

Gerade bin ich mit "Wahn" fertig geworden, nach "Love" nun schon der zweite gute King in Serie nach einem leichten Durchhänger in den letzten Jahren. Es ist ein leiserer, reiferer King, der da schreibt, ein King, der sich tief, tief mit dem Wesen des Künstlertums auseinandergesetzt hat und nun die Gespenster in den Mittelpunkt stellt, die den Künstler, im Fall von "Wahn" den Maler, im Fall von "Love" den Schriftsteller jagen. Da geht es weniger um den oberflächlichen Schrecken, wie er ihn bei Büchern wie Cujo oder Friedhof der Kuscheltiere praktiziert hat, wirklicher Horror ist vielleicht auf zwanzig, dreissig Seiten präsent, der Rest ist Charakterstudie, liebevolle Detailarbeit und ein Sog, der immer noch so stark ist wie in seinen ganz großen Würfen. Schreiben können wie King, das wäre was, ja, aber weil ich ich bin ziehe ich eben meinen Hut, sage danke für drei faszinierende Tage auf Duma Key, tauche, knapp vor Perses Totenschiff gerettet, wieder in meine Welt auf und arbeite an meinem eigenen Exposé, hoffend, dass irgendwer irgendwann mal sagt schreiben wie...
;-)



Donnerstag, 13. März 2008

Meezing...

Die etwas andere Art, Charaktere zu erschaffen.

Verspielt, wie ich nun einmal bin, genügt es mir nicht, mich mit Papier und Kuli hin- oder an ein Word Dokument am Computer zu setzen, wenn es darum geht, meine Charaktere entstehen zu lassen. Ich habe meine ganz eigene Methode entwickelt, und zwar die Kreation von Internet-Avataren. Meez.com ist dafür eine herrliche Fundgrube. Wenn es also daran geht, zu überlegen, wie schaut meine Figur aus, welche Kleidung trägt sie, welche Haltung hat sie oder sogar welchen Beruf, welchen Platz im Leben, dann logge ich mich erst einmal auf der Meez-Homepage ein. Dort ist die Auswahl an Features zwar nicht unendlich, aber doch ziemlich umfangreich und vor allem eines: sehr anschaulich, mit ansprechender Optik. Außerdem kann man wunderbar experimentieren, Sachen ausprobieren, sich auch mal austoben und, wenn man Glück hat, entstehen daraus ganz erstaunliche Dinge, per Zufall oft, oder durch ein geheimnisvolles unbewusstes Wissen. So habe ich etwa heute, als ich nur zwecks Spielerei meinem neuen männlichen Protagonisten in "Rotkäppchen" einen Skizzenblock statt eines Notizblocks in die Hand gegeben habe, viel Neues über ihn heraus gefunden und ihm damit eine neue Aura verliehen. Genug Spoiler aber jetzt, ihr werdet ja sehen, was daraus wird. ;-)

Hört sich verrückt an? Das ist es wohl auch, aber ich versichere euch, es funktioniert!



Montag, 10. März 2008

Aschenputtel und die Kichererbsen

Über die Zubereitung von Humous zu Ideen...

Hat jemand schon einmal Humous selbst zubereitet? Nun, ich habe das gestern in Angriff genommen und zwar ohne schummeln, sprich unter Verwendung ganzer, ungekochter und ungeschälter Kichererbsen. Dabei weicht man diese über Nacht ein, kocht sie am nächsten Tag eine Stunde und dann fängt die faszinierende Tätigkeit des Enthäutens an. Wie Bilderbuch-Aschenputtel stand ich am Herd und drückte jede Kichererbse einzeln aus ihrem Verhüterli-Häutchen in eine Schüssel. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Das ist nach einiger Zeit ähnlich entspannend wie Pickel ausdrücken, nur um einiges besser für die Haut, außer dass man am Ende völlig verschrumpelte Fingerkuppen hat von all den nassen, warmen Kichererbsen. ;-) Sehr gute Tätigkeit, um Kopfarbeit zu leisten und über Ideen oder Plotentwürfe nachzudenken. Normalerweise tue ich das ja beim Auto fahren, dabei ist mein Gehirn einfach am produktivsten, da fällt es mir leicht, tagtraumgleich Dialoge in meinem Kopf durchzuspielen oder Zusammenhänge zu hinterfragen. Ich wüsste gerne, ob jeder Schriftsteller so seine Alltagsluftblasen hat, in denen er abhebt, um seine Geschichtenbausteine zu sortieren...

PS: Für die Köche unter euch: Anschließend Kichererbsen mit Tahin (Sesampaste vom Türken), Zitronensaft, Sud und Olivenöl pürieren, bis es eine cremige Konsistenz hat und mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, süßem Paprikapulver und (wer mag) Knoblauch abschmecken. Ich bin süchtig nach dem Zeug auf Fladenbrot oder frisch aufgebackenen Weckerln. :-P



Freitag, 7. März 2008

Über Ideen

Sie wachsen jedenfalls nicht auf Bäumen...

Wenn ich eine Idee habe, hängt diese meistens ganz stark mit dem Gefühl für einen Ort oder für einen Menschen zusammen. Das ist so ein warmer Luftstrom zwischen Herz und Nasenlöchern, der eine gewisse Euphorie auslöst, die schließlich Bilder in meinem Kopf formt. So werden die Ideen bei mir geboren. Natürlich macht eine Idee noch keine Geschichte aus, aber ich liebe es, wenn sich Puzzlesteine zusammenfügen. Meist passiert mir das mitten in der Nacht. Da gibt es so und so viele emotional gefärbte Ideen, die wie winzig kleine Zeppeline in meinem Kopf herumschwirren und immer wieder miteinander kollidieren. Davon werde ich sehr oft ganz plötzlich wach, irgendwann zwischen zwei und vier Uhr. Da macht es dann nicht kling oder dong, wie man vermuten könnte, sondern bei mir hört sich das an wie gisch-swisch, worauf ich kerzengrade in meinem Bett sitze und weiß: Natürlich! Idee A ergibt Idee B und daraus resultiert dieser spezielle Plot, den man am besten in diesem oder jenem Kapitel entwickeln könnte. Wenn ich dann nicht vergesse, mir den Geistesplitz zu notieren (vollgeschmierte Taschentücher, Probenpläne, Buchdeckel etc. können das bezeugen), bin ich am Morgen ein Stück weiter als am Abend und genau das liebe ich besonders am Beruf Schriftsteller: Hin und wieder arbeitet man am Besten im Schlaf! ;-)



Mittwoch, 5. März 2008

Mein Gott, ich bin Schriftstellerin! :-)

Das neue Leben...

Worauf ich warte, ist, dass das neue Leben beginnt. Noch ist alles so alltäglich, in die Oper gehen, Proben planen, Proben leiten, dabei sollte doch jetzt dieses "Alles anders" in Gang kommen, dieser Schreibrhythmus und so. Ich lese gerade Elizabeth George's "Wort für Wort" und bewundere ihre Planungsfähigkeit. Ich sollte damit anfangen, Stufendiagramme zu erarbeiten, momentan lasse ich mich sehr vom Plot führen und ich überlege verzweifelt, was die Lieblingsfarben, Lieblingsspeisen und skurrilen Hobbys meiner Figuren sind. Habe ich darüber je genau nachgedacht? Wenn Lady Grey spricht, höre ich sie in meinem Kopf ganz klar und deutlich. Liegt das daran, dass ich ihre Stimme lange schon kenne? Andererseits ist Kornblume eine Momenterfindung und ich höre sie nicht weniger gut... Ach, verdammt, wenn ich nur wüsste, wie ich mir selbst erklären soll, was ich da intuitiv richtig gemacht habe. Ich habe mich an meinen Computer gesetzt und habe eine Geschichte aufgeschrieben. Der Gedanke, dass Frau George einen Wälzer von 350 Seiten über diese Tatsache und deren Geheimnisse zustande bringt, setzt mir schon zu, immerhin werden zwangsläufig Fragen auftauchen und besser hätte ich dann kluge Antwortsätze parat. Also Schrifsteller sein ist eines, aber sich anhören wie einer, das wird noch ein wenig Zeit brauchen... ;-)



Dienstag, 22. Januar 2008

To dream the impossible dream!

Von einem unmöglichen Traum...

Als ich die "Bestellungen beim Universum" zum ersten Mal gelesen habe, da war ich noch sehr ungläubig. Wie soll das funktionieren? Nun, es funktioniert. Mittlerweile ist es amtlich. Wer Rituale mag, der kaufe sich einen japanischen Daruma, erfinde sich eine eigene Wunschfee oder werfe Münzen in den Trevibrunnen. Und wer mir nicht glaubt, der darf mich gerne danach fragen, was sich in meinem Leben alles verändert hat seit den Bestellungen. :-)

To dream the impossible dream
To fight the unbeatable foe
To bear with unbearable sorrow
To run where the brave dare not go
To right the unrightable wrong
To love pure and chaste from afar
To try when your arms are too weary
To reach the unreachable star

This is my quest
To follow that star
No matter how hopeless
No matter how far
To fight for the right
Without question or pause
To be willing to march into Hell
For a heavenly cause

And I know if I'll only be true
To this glorious quest
That my heart will lie peaceful and calm
When I'm laid to my rest
And the world will be better for this
That one man, scorned and covered with scars
Still strove with his last ounce of courage
To reach the unreachable star.


"The Impossible Dream"
from MAN OF LA MANCHA (1972)
music by Mitch Leigh and lyrics by Joe Darion



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