Samstag, 28. Juni 2008

Kein andres...

Sonnett aus Richard Strauss' "Capriccio"

Kein andres, das mir so im Herzen loht,
Nein, Schöne, nichts auf dieser ganzen Erde,
Kein andres, das ich so wie dich begehrte,
Und käm' von Venus mir ein Angebot.

Dein Auge beut mir himmlisch-süsse Not,
Und wenn ein Aufschlag alle Qual vermehrte,
Ein andrer Wonne mir und Lust gewährte
Zwei Schläge sind dann Leben oder Tod.

Und trüg' ich's fünfmalhunderttausend Jahre,
Erhielte ausser dir, du Wunderbare,
Kein andres Wesen über mich Gewalt.

Durch neue Adern müsst' mein Blut ich giessen,
In meinen, voll von dir zum Überfliessen,
Fänd' neue Liebe weder Raum noch Halt.

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