Sonntag, 31. August 2008

Monatsgedicht August - 31.8.08


Loslassweise

Er geht
Stückchenweise
Ich sehe ihm nach
So von weitem
Aus meiner Höhle
Und schlage
Tonnenweise
Steine an Steine
Doch kein Funke
Nicht ein einziger!

Er trägt
Literweise
Petroleum fort
Es tropft aus seinem Koffer
Feuer auf den Weg
Ich esse
Kiloweise
Rohkostgerichte
Und warte immer noch
Dass er wiederkommt.


Freitag, 22. August 2008

Das Lektorat

Korrigieren ist wie Zwiebel schneiden...

Ein extrem faszinierender Aspekt des Romanschreibens ist der Prozess des Lektorates. Nach meiner ersten groben Überarbeitung hat meine Lektorin nun in meinem Text mit Word-Korrekturnachverfolgung, einem äußerst notwendigen Tool, redigiert. Ich sehe mir das jetzt durch und entscheide mich bei jedem Änderungsvorschlag, ob ich akzeptiere oder ablehne, was sich insgesamt so bei zwei Dritteln ja, einem Drittel nein bewegt. Toll die meisten sachten Umformulierungen, ich bin ja die Königin von "am" statt "auf dem" und neige, wurde ich aufgeklärt, zu Partizipalkostruktionen (wen es interessiert, der mag es googlen!), mit Kompromissen verbunden die Entösterreichisierung. Abschied nehmen hieß es von Schlapfen, Lacken, Vogerltanz, Graffelwerk, Scherben auf, und zehn nach halb sieben ist zwanzig vor sieben, ganz klar. Dafür rette ich mit vollster Überzeugung meine Daunenfedern, meinen Löwenzahn, meine Liebeserklärungen an London, sowie alles, was unter den Begriff Wortspielereien fällt, die so gerne mit mir durchgehen. Oliviasprech ist meine neueste Bezeichnung dafür. Eigentlich macht das alles ja sehr viel Spaß, nur hänge ich schon den zweiten Tag hintereinander permanent am Computerbildschirm und weine Krokodilstränen. Nein, nicht wegen der Korrekturen, sondern weil die viereckigen Computeraugen schmerzhaft nässen. 8-)



Freitag, 8. August 2008

Arbeitsschritte


Titel, Cover, Vorschau...

Nachdem ich mir ja vorgenommen habe, euch über die Arbeitsschritte einer Buchveröffentlichung auf dem laufenden zu halten, hier also der Stand der Dinge. Nachdem ich meine zweite Fassung abgegeben habe (stolze 314 Seiten jetzt), hat meine Lektorin ihre verlagsinterne Präsentation abgewickelt. Erfolgreich wie man hört :-) die Kollegen waren von der Sache sehr angetan. Auch einen ersten Coverentwurf gibt es mittlerweile, wobei ich hier, wie beim Titel, noch so manchen Einwand habe. Der Vertrieb hat dabei viel mitzureden, wie auch bei der Gestaltung "meiner" Seite im Vorschaukatalog, mit dem dann die Vertreter bei den Buchhändlern werben. Da sind so Dinge wie Farbtrends, Zielgruppe und Schlagwörter von Bedeutung. Ich stelle mich ein wenig gegen den Wind, um nicht so komplett im Frauenbuchregal zu landen, ich habe mich ja immer zwischen den Schubladen gesehen, aber zwischen den Schubladen ist im Buchhandel eben kein Platz. Kompromisse heißt die Devise, die Hexen müssen in den Titel und wie sehr das rosa noch rot wird steht in den Sternen. Auch beim Vorschautext hatte ich Wünsche, London und Shakespeare sollen da unbedingt vorkommen, dafür keinesfalls dass der Frosch schuld ist am Froschsein. Jede Menge Spannung also. Demnächst mehr...



Mittwoch, 6. August 2008

The truth is...


"I still burn" von Tobias Regner

I could say I feel all right
I could say I'm sleeping through the night
I could say I haven't thought about you - About you...
You have always had a way
Of seeing through the crazy things I say
Like I'm better off without you -
But without you the truth is

I still burn like the sun
Raging fire in my blood
I'm tired of living in a lie
I still crash at the thought
That I used to be the beat of your heart
Oh Baby it hurts
Cause I still burn - I still burn


Sonntag, 3. August 2008

Fotoshooting


Über Efeu und gute Blicke...

"Flirten Sie mit der Kamera". Was für eine Ansage, zumal so eine Kameralinse ja ein kugelrundes schwarzes Nichtloch ist, dem man schwerlich schöne Augen machen kann. Hilft nur Visualisierung, sich zum Beispiel den ganz genauen Schwung von Schläfe bis Kinn eines ganz spezifischen Gesichtes vorstellen, oder die Art, wie Bartstoppeln in genau der richtigen Länge in dem Grübchen in der Mitte leicht schief stehen. :-) Es funktioniert, was mich beruhigt, da alleine die Suche nach der richtigen Location im richtigen Licht sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, da ich auf diese Dinge weit mehr Wert lege als auf Styling oder Retusche. Kein Friseurbesuch, kein Visagist und als Herr Lammerhuber meinte, man könnte mir den Bauch flachretuschieren, wollte ich das partout nicht. Ein Foto, auf dem ich so aussehe wie ich, das wollte ich haben. Es gibt genug dieser Kunstcollagen, wo man den Menschen darunter kaum noch erahnt. Nein, sowas nicht, das war klar. Dass das Efeu drauf musste, das war auch klar, bloß das richtige Efeu in der richtigen Farbe an der richtigen Steinmauer aufzutreiben, das kostet Ausdauer. ;-) Die Fotosession selbst war, nachdem ich das mit dem Flirtblick heraußen hatte, auch sehr entspannt, Herr Lammerhuber ist ein toller Künstler, auch wenn er sich selbst nicht gerne so nennt, das Ergebnis spricht für sich, das Autorenfoto ist gefunden und die Linse ist am Ende ein klein wenig rot geworden. Geht ja! :-P
->Lois Lammerhuber




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