Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen...

...sind rein zufällig!

Natürlich schöpft man als Autor aus dem, was man kennt, was einem tagtäglich begegnet. Jeder, der das verleugnet, lügt, und zwar gewaltig. Man erfindet auch, sicher, aber der Großteil dessen, was man schreibt, hat doch eine solide Basis. Dennoch haben Figuren ein sehr differenziertes Eigenleben. Wie reale Menschen tun sie nicht immer das, was man von ihnen will oder erwartet. Man meint, sie in- und auswendig zu kennen, denkt, man hätte sie im Griff, aber das ist reine Illusion. Ich zum Beispiel kenne eine Autorin, der von ihren Lesern wieder und wieder gesagt wurde, dass ihr Protagonist über die Gefühle der Protagonistin Bescheid weiß. Angesichts dieser Rückmeldungen hat die Autorin nur erstaunt dreingeblickt wie ein mehrfach begossener Zwergpudel weil sie in dieser Angelegenheit eine komplett konträre Meinung hatte. Das beweist wieder einmal meine Theorie, dass Schreiben aus dem Unterbewusstsein kommt. Es ist nur begrenzt steuerbar, es bekommt eine Eigendynamik und ab und zu verrät es mehr über uns als es soll. Was meine Bekannte, die Autorin, betrifft, sei nur so viel verraten: Ihre Leser wussten mehr als sie. Und sie hatten recht. Das macht mich schon nachdenklich. :-O

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