Dienstag, 25. November 2008

All I want

"One true love" von Semisonic

All above me the stars are bright
And a sweet suburban breeze is blowing
And down the block are the parking lights
Of a hundred friends who I barely know and
Don't know me
Don't know me
None of them know me.

And all through the party I want to leave
(All alone with one true love)
I could be happy if only I could be
(In the dark with one true love)

And in the middle of everyone
I still find myself with my thoughts alone
And in the middle of all the noise
Look around myself at the shining toys that
I dont need
I dont need
I dont really need.

And all through the party I want to leave
(all alone with one true love)
All of the lights are shining on me
(but all I want is one true love)


Sonntag, 23. November 2008

Angstzustände

Wenn man drüber nachdenkt...

... und vor allem, wenn man andauernd und überall zu lesen bekommt, dass Erstlingsautoren am überfüllten Buchmarkt keine Chance haben, dass es einfach keinen Platz am Markt gibt und dass man ohnehin nicht davon ausgehen kann, vom Schreiben leben zu können, dann kann man schon mal Angst bekommen. Oder, besser gesagt, man beginnt sich zu fragen, um wieder einmal Mel Brooks Producers zu zitieren: Where did we go right??? Sicher, man liebt das, was man geschrieben hat, jedes einzelne Wort davon, man hat sich eine Geschichte aus dem Herz gerissen, hat Wunden frei gelegt, hat Tränen in Buchstaben verwandelt, doch was ist das anderen? Wie ist es möglich, dass es funktioniert? Und wird es denn funktionieren? Mein sehr marktorientierter Verlag scheint davon auszugehen, aber mir wird manchmal angst und bange. Diesen Artikel hab ich unlängst im "Kurier" gelesen und nur dank eines Bechers starken, heißen Mets verdaut... ;-)

Schreibarbeit (Sandra Baierl Kurier 15.11.2008) Die romantische Vorstellung sieht den Schriftsteller am Computer tippen, tage- und nächtelang füllt er die Seiten seines neuen Buches, formuliert dafür Sätze, konstruiert Kapitel, verwirft und verbessert den Plot - schafft Geschichte. Am Ende stehen Ruhm, öffentliche Lesungen und ein Honorar, das ihn bis zum nächsten Buch gut leben lässt. Die Realität sieht anders aus. Das bestätigen Jungautoren ebenso wie renommierte Schreiber (siehe Seite 2): Der Job des Schriftstellers ist beinhart, die Chancen auf Veröffentlichung sind gering, die Verdienstmöglichkeiten - von Ausnahmen wie etwa J. K. Rowling oder Daniel Kehlmann abgesehen - nicht gerade die besten. Für ein Buch, an dem ein Autor Jahre arbeitet, erhält er nur zehn Prozent vom Ladenverkaufspreis. Bei einer Bestseller-Auflage von 5000 Exemplaren macht das einen Verdienst von 10.000 Euro für ein Zwanzig-Euro-Buch. Dem Traumberuf Autor ist das Glanzvolle damit schnell abgeräumt. Sogar Erfolgsautor Franzobel rät zum Zweitjob, um sich den Erstjob Schriftsteller leisten zu können. Wer nicht berufen ist und anders kann, ist mit einem "gelernten Beruf" besser dran. Im Bestfall übernimmt das Hobby Schreiben irgendwann das Ruder.



Donnerstag, 20. November 2008

ISBN 978-3-453-35400-5


Die Magie einer Buchnummer...

Der erhebendste Moment ist es ja wohl, wenn das Kind einen Namen hat. Der Titel, das ist eine Sache, aber was ein Buch tatsächlich zu einem einzigartigen Produkt macht, das ist die ISBN Nummer.
Die Internationale Standardbuchnummer. (wen es interessiert, hier die Erklärung: Wikipedia ISBN) Meine Titelnummer ist folglich die 35400. Die Quersumme davon ist 12. Da ich mich gerade mit den Runen beschäftige (ohne zu viel verraten zu wollen: es gibt da eine ganz klare Verbindung zwischen Rotkäppchen und den Runen!) habe ich mir natürlich angesehen, welche nun meine Buchrune ist und es handelt sich um die 12.Rune, also Jera. In meinen Runentabellen nun folgende interessante Informationen. Jera zugeordneter Baum: Ahorn, Eiche. Zugeordnete Blume: Kornblume (ja, wirklich!!!), Steine Luvulith, Smaragd, Karneol, Heilkräuter Rosmarin, Brennessel, Musik: Beethoven Sinfonie Nr.6 1.Satz (was mich bei einem Großstadtbuch ein wenig überrascht, aber vielleicht ist es ja übersetzbar mit Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft in London ;o) ), Gott: Baldur, Farbe: Grün, Duft: Eichenrinde, Tier: Adler. Im Runenorakel heißt es, Jera steht symbolisch für die Ernte nach einem Jahr emsiger Arbeit. Für einen erfolgreichen Abschluss. :-) Sie bedeutet auch Ende und Anfang aller Zyklen. Lebenskreislauf, Zeit, die "richtige" Zeit (um etwas zu tun), "alles hat seine Zeit". Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dieser Zuordnung und hoffe folglich auf eine gute Ernte!



Dienstag, 18. November 2008

Das ist für mich!

"Kein Lied von Liebe" von Rosenstolz

Mir geht es gut
Kein Grund zur Sorge.
Seh zwar fertig aus
Ich lebe noch.
Zu viel von allem
vor allem von dir
Doch ich steh hier
Nur die Nacht machts mir schwer.

Ich halt mich gut
Solangs nicht still wird
So lang das Licht noch brennt
Schau ich nach vorn.

Ich trink auf dich
Und das was war
Ich bin noch da
Nur die Nacht machts mir schwer.

Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von Liebe.

Das ist für mich, nur für mich
Kein Lied von uns!


Montag, 17. November 2008

IPhone Poetik Nr.1


Changes

Mein neues Lieblingsspielzeug, das göttliche IPhone, hat auch ganz neue Wege für die Kunst der Poesie eröffnet. Irgendwie erinnert mich der Prozess an die Phase, als ich Gedichte geschrieben habe, indem ich mir zehn beliebige Wörter aus dem Wörterbuch herausgesucht habe, wodurch dann so originelle Kreationen wie "Mit Häuptlingskronen/ sitzen sie verschworen/ in ihren Hauptquartieren/ missachten Menschenrechte/ und fordern Aufmerksamkeit/ für ihre Rollschuhfahrten/ am Rand des Abgrunds" entstanden sind. *ähäm* Lang ist es her. Aber die IPhone Application Poetik gefällt mir wirklich. Da fitzelt man sich nämlich Gedichte aus Shakespeare-Wörtern zusammen, was interessante Möglichkeiten des Gedankenflusses bietet und nebenbei das englische Denken aktiv hält. Ein sehr schönes Ding, hab ich mir gedacht, um eine neue Rubrik in diesen Blog einzuführen. Ich werde daher nun regelmäßig die originellsten oder schönsten Produkte hier posten und wenn es unter euch andere IPhone-Verrückte gibt, dann freue ich mich auch über eure eigenen Kreationen. :o)



Samstag, 8. November 2008

Monatsgedicht November - 08.11.08


Oktober

Ich weiß den Moment
Auf die Sekunde genau.
Da war das Licht
In einer Locke von dir.
Und beides war gut
In dieser Kombination.

Lang rennt man im Kreis
Und holt sich Löcher im Schuh.
Fährt kreuz und quer
Im Schlauchboot über das Meer.
Dabei ist das Ziel
Nur eine Locke entfernt.

Ganz plötzlich, mein Freund
War deine Stimme mir neu.
Wir lachten laut
Mit einer Träne im Aug.
Und beides war gut
In dieser Kombination.

Der Abend war weich
Wie dieses lockige Licht.
Es roch nach Staub
Nach Herbstgewitter und Laub.
Ich wusste dein Herz
Nur eine Handbreit entfernt.

Dann ging er vorbei
Der eine kurze Moment.
Doch meine Hand
Die blieb exakt wo sie war.
Und beides war falsch
In dieser Kombination.



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