Sonntag, 31. Januar 2010

Ich bin verliebt die Zweite!!!




Oh, oh, oh, oh!!! Heute hat mich wieder der Wahnsinn in eine Barnes and Noble Filiale geführt, und dort haben wir uns gefunden, das Buch und ich! Liebe geht bei mir ja absolut durch Augen und Hände, und jetzt habe ich endlich das ultimative Erlebnis: Ein Buch, das man streicheln kann! Abgesehen davon, dass Maurice Sendaks "Wo die Wilden Kerle Wohnen" eines meiner allerliebsten, geherztesten, abgegriffensten Kinderbücher ist und ich mich schon wie ein Schneekönig auf die Verfilmung freue, ist dieses Buch hier nicht nur dadurch so wundervoll, dass es auf den Wilden Kerlen basiert. Nein. Es ist einfach ein herrlich sinnliches Büchererlebnis, wenn Covers aus ungewöhnlichen Materialien sind. Und als es da so stand, bei Barnes and Noble im Regal, da rief es "Nimm mich mit! Nimm mich mit". :-) Was bleibt denn dem Buchliebhaber da übrig? Was? Ob mich die Amerikaner bei der Ausreise verhaften, wenn ich ein sprechendes Buch aus Pelz im Handgepäck habe? Nun, ich werde es euch berichten...



Freitag, 29. Januar 2010

Ich bin verliebt!!!




Warum musste der liebe Gott in Kooperation mit irgendwelchen geschäftstüchtigen Amerikanern Barnes&Noble erschaffen? Heute bin ich in die mehrstöckige Filiale beim Lincoln Center gestolpert, und nur die Gepäckobergrenze von 23 kg hat mich daran gehindert, mit einem Dutzend Bücher dort hinaus zu spazieren. Damit es am Flughafen aber spannend bleibt, und weil ich magisch davon angezogen wurde, haben mich zumindest zwei Hardcover aus dem hinreißenden Geschäft begleitet. Das YA Debüt (mein Herz schlägt nun mal für Debütromane) "The Wishstealers" von Tracy Trivas und eine signierte Ausgabe von "The Magicians" von Lev Grossman, das mich als überzeugter Harry Potter Fan natürlich augenblicklich gefangen genommen hat. Dazu kam noch ein Audiobook von Stephen King Kurzgeschichten mit den Stimmen von Tim Curry, Matthew Broderick und dem Meister selbst, was mich lange schon interessiert. Auf meiner Wunschliste gelandet, aber aus Vernunftgründen zurück gelassen: "Ice" von Sarah Durst (auch ein Debütroman) und "Wish" von Alexandra Bullen. Was da am YA Sektor aus den USA nachkommt, ist wirklich extrem spannend (und angenehm Vampirfrei), und ich hoffe sehr, dass all diese Bücher bald am deutschen Markt erhältlich sind.



Montag, 25. Januar 2010

Der Ring



Alberich, Bilbo und ich oder: Die Sehnsucht nach großen Ringen.



Ein Ausflug nach Stratford Upon Avon hat mich endlich in die Nähe des berühmten Siegelringes gebracht, der womöglich Shakespeare gehört hat. Aufmerksame Leser von "Hexendreimaldrei" und diesem Blog wissen, welche Bewandtnis es mit dem Ring hat und dass eine von Goldschmied Andrej angefertigte Kopie seit Dezember meinen Ringfinger ziert. Doch ist es noch ein großes Geheimnis, welche Bedeutung der Ring in Olivias dritten und letztem Abenteuer spielen wird, an dem ich gerade arbeite. Ich kann aber versprechen, dass es absolut unglaublich sein wird, was sich da in Sratford Upon Avon so alles abspielt. Jetzt muss ich schlafen gehen, der Recherche-Tag war so voller Bilder und Eindrücke, dass ich einfach nur müde und zufrieden bin...



Donnerstag, 21. Januar 2010

Warum tut mir nichts mehr weh?





Alles wird besser, doch nie wieder gut.
Alles wird schöner, doch nie wieder heiß.
Kein Fieber brennt, nichts in mir schreit,
Warum tut mir nichts mehr weh?


Adopt a Dragon!




Ein entzückender Zeitvertreib

Ich muss jetzt mal die Werbetrommel für DRAGONADOPTERS rühren. In einer Welt der immer brutaleren Computerspiele ist es ein herrlich beruhigendes Portal, wo man Drachen adoptieren kann. Die Drachen sind wirklich schön gestaltet, oben kann man die Entwicklung meines ersten Drachenmädchens Poppyseed sehen, das Spiel ist einfach und zum Glück stressfrei, denn Drachen können zum Glück nicht verhungern, wenn man mal länger keine Zeit hat, sie zu besuchen. Mir gefällt das Konzept, obwohl ich sonst für Computerspiele eher unempfänglich bin (eine Teenagerphase mit Super Mario mal ausgenommen), weil es hübsch, unterhaltsam und phantasievoll ist und kleine Arbeitspausen am Computer wunderbar füllt. Also, wenn es euch gefällt, adoptiert doch zur Abwechslung einen Drachen, mein neues Baby ist ein Felidragon und heißt Miranda. Sie freut sich über Besuche:

Dragonadopters



Dienstag, 19. Januar 2010

Stöckchen 8x4



Von WINTERKATZE übernehme ich folgendes Stöckchen:

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest:

- Katzensitterin
- Regieassistentin Theater+Film
- Privatsekretärin
- Schriftstellerin

4 Filme, die Du Dir immer wieder anschauen kannst:

- Harry und Sally
- Die Truman Show
- Was das Herz begehrt
- Die Geisha

4 Orte, an denen Du gewohnt hast:

- Möllersdorf
- Wien
- (wie langweilig
- und verwurzelt)

4 Serien, die Du gerne siehst:

- Sex and the City
- Columbo
- Dexter
- Anna und die Liebe

4 Plätze, an denen Du auf Urlaub warst:

(Meine Liebe sind Großstädte!)
- London
- New York
- Paris
- Venedig

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:

- Twitter
- Amazon
- Anleitung zum Entlieben
- Kossis Welt u.v.a. Buchblogs

4 Deiner Lieblingsessen:

- Castello Blu Käse
- Schokolade
- Salat in jeder Form
- Sushi

4 Plätze, an denen Du im Augenblick gerne sein möchtest:

- Am Leicester Square in London
- Im Park von Miramare
- Auf der Schipiste
- In der Außensauna der Therme Laa/Thaya

Wer übernimmt? :-)


Donnerstag, 14. Januar 2010

Runde Sache!



Anlässlich der dreißigsten AMAZON Rezension von Hexendreimaldrei...

Ophelias Unfugfabrik ist die runde Summe zu verdanken. Anlass genug, einmal ein paar Worte über das ambivalente Verhältnis von Autoren zu Rezensionen allgemein und Amazon speziell zu verlieren. Dazu ein Outing: Ja, ich checke die Seite täglich. Ja, ich interessiere mich für den Verkaufsrang und ja, so richtig schlechte Rezensionen gehen mir extrem an die Nieren oder schlagen sich auf den Magen. Bei der ersten glaubt man, man stirbt, bei der zweiten muss man nur noch zum Hausarzt und dann, allmählich, lernt man, mit den Schmerzen zu leben. ;-) Es ist eine ganz einfache Regel des Lebens: Man kann nicht jedem gefallen. Mir ist noch kein Buch in Amazon untergekommen, egal wie weit oben es in den Bestsellerlisten ist oder wie hymnisch es allerorts gepriesen wird, das null schlechte Rezensionen hätte. Menschen haben eine berechtigte eigene Meinung und Geschmäcker sind verschieden. Sicher steckt in einem so ein kleines Menschlein, das sich entgegen aller Vernunft wünscht, doch allen zu gefallen, weil man so ein Buch ja nicht mit Druckertinte sondern mit Herzblut verfasst.

Wirklich empörend fand ich ja nur eine einzige Rezension. Ich zitiere "...das der angebetete musikus nicht nur zum frosch mutiert, sondern mehrfach mit seinen froschgrünen augen beschrieben wird, macht das ganze nicht lesenswerter." Abgesehen von der qualitätsfreien Rechtschreibung vermute ich, die Schreiberin hat das Buch gar nicht gelesen, denn mein Frosch hat efeugrüne Augen. Nicht grundlos. Efeu an einer Steinmauer sieht immer anders aus. Lichtabhängig. Und das finde ich wunderschön. Nicht einmal Romanheftautoren würden einem Frosch froschgrüne Augen verpassen!

Abgesehen von solchen Verunglimpfungen habe ich mir aber angewöhnt, Rezensionen zu lesen und ernst zu nehmen, es gibt ja immer noch etwas dazu zu lernen. Allerdings finde ich Rezensionen nur von solchen Lesern angebracht, die ein Buch auch zu Ende gelesen haben. Die Mode, "ich habe abgebrochen" zu verkünden und dennoch Aussagen über das Buch zu treffen, kann ich nicht nachvollziehen. "Es war nicht mein persönlicher Geschmack." ist die einzig qualifizierte Aussage in diesem Fall. Aber das Mitteilungsbedürfnis heutzutage ist enorm, habe ich, unterwegs im www, festgestellt. ;-)

Übrigens nur keine Scheu, mich um Rezensionsexemplare zu bitten, die stelle ich gerne jedem zur Verfügung, der einen buchrelevanten Blog betreibt und bereit ist, sich mit dem Buch zu beschäftigen und eine qualitative Rezension zu schreiben. Eigene Meinung absolut erwünscht. Nur bitte keine nichtvorhandenen froschgrünen Augen zitieren, das schmerzt jemanden, dem so ein Detail viel bedeutet. :-)



Dienstag, 12. Januar 2010

Sebastian Fitzek - Splitter





Es kann nie richtig sein, etwas Falsches zu tun.


Was für eine faszinierende Geschichte! Ich langweile mich bei Krimis und Thrillern schnell wenn ich früh durchschaue, worauf es hinaus läuft. Bei Sebastian Fitzek war ich chancenlos bis zum Showdown, und alleine dafür gibt es ein riesengroßes Lob.
Marc Lucas' Leben ist nach einem Autounfall nicht mehr dasselbe. Nicht nur dass seine hochschwangere Frau dabei ums Leben kam, entgleitet ihm, beim Versuch, die tragischen Erlebnisse zu vergessen, sein eigenes Stück für Stück. Ist er das Opfer eines Amnesieprojekts? Einer Verschwörung? Oder verliert er lediglich den Verstand?

Die Spannung wird mit großer Kunstfertigkeit von Kapitel zu Kapitel gesteigert. Bald weiß man auch als Leser nicht mehr, wem man trauen kann, wohin das alles führt und ob man selbst gerade den Verstand verliert. Von all den Möglichkeiten erwartet man jene, die der Showdown bietet am wenigsten. Es mag nicht die spektakulärste Wahl sein, aber es überrascht und berührt, was für mich persönlich wichtiger ist als das große Rambazambazeug. Fitzek ist es gelungen, mich förmlich an das Buch zu fesseln, mich in die Verzweiflung zu treiben, weil er immer wieder alles umwirft, kaum dass man glaubt, zu wissen, was läuft.

Ich persönlich bin ja zudem ein Fan von irritierenden Schlüssen. Also von einem Moment des Zweifels, ehe ich das Buch zur Seite lege, eine Frage von "Und was, wenn doch?" oder "Wie jetzt?". Wer Haruki Murakami liebt wie ich, der versteht was ich meine. Danke Sebastian Fitzek für eine spannende Story, viel Action, eine interessante Auflösung, kluge Sätze, aber vor allem auch danke für das Fragezeichen am Ende, dazu gehört viel Mut in der Mainstreamwelt! :-)



Montag, 4. Januar 2010

formspring.me

Wie bist du auf die Idee gekommen gekommen ein Buch zu schreiben bzw. was hat dich daran gereizt?!

Da war eine Geschichte. Die Geschichte hat sich ziemlich energisch in mir festgesetzt und immer mehr Form angenommen, mir immer mehr die Luft geraubt. Letztendlich war es die Geschichte, die geschrieben werden wollte, Erlebnisse, die verarbeitet gehörten, um frei atmen zu können.

Ask me anything



Sonntag, 3. Januar 2010

formspring.me

Fühlst Du Dich mit Deinem Roman #3 unter Druck gesetzt? Gibt es einen Termin, bis wann er geschrieben sein muss?

Druck ist das falsche Wort. Aber zugegeben, es ist schon anders, einen Termin zu haben. Ende Juli ist der momentane Abgabetermin. Das hat auch Vorteile, man muss sich mehr zusammenreißen. ;-)

Ask me anything



Samstag, 2. Januar 2010

Stephen King - Die Arena




It's a small town, son and we all support the team.

Dieses Songzitat ist der rote Faden, der durch dieses unglaubliche, faszinierende Buch führt. Obwohl er mein Held und Schreibvorbild ist, hätte ich es nicht für môglich gehalten, dass Stephen King sich derart laut zurück meldet. Seine letzten Romane waren zweifellos gut, aber weit von seinen "Klassikern" entfernt. Nun werde ich der "Arena" einen Platz zwischen "The Stand" und "In einer kleinen Stadt" frei räumen, denn dort platziert das Buch sich für mich. Meisterhaft wie in früheren Epen entwirft King das Horrorszenario einer neuenglischen Kleinstadt. Es sind die Menschen selbst, die zu Tätern und Opfern werden und ich liebe die Lösung am Ende, die wiederum den nachdenklicheren, tiefgründigeren King von "Love" durchschimmern lassen. Dass man "Die Arena" mit ihren 1277 Seiten förmlich auffrisst, das ist gute alte King'sche Schreibkunst und würde 6 von 5 Sternen verdienen. Spannung zum Quadrat. Aber dass es einen auch nachdenklich macht, hochpolitisch ist und feinste Charakterpsychologie, das ist das eigentlich Geniale!




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