Mittwoch, 15. September 2010

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Ein Selbstversuch Teil Drei

Dritter Tag des Experiments Flirtplattform und heute gab es mal eine Veränderung: Jemand mit durchaus interessantem Profil hat mich angeschrieben. Ein Raucher, der kein Haustier will, aber davon abgesehen sehr ansprechend wirkt. Was tun? Man hat ja so seine gewissen Punkte festgelegt. Die wenigen Raucherküsse meines bisherigen Lebens waren leider echt nicht gut (Aschenbecher, bei aller Liebe, aber es kann einfach nichts!), und ich könnte auch nicht dauernd Rauch um mich haben. Ab und zu, in Gesellschaft, ist es schon ok, aber nicht permanent. Nun, und die Entscheidung, mein Leben immer mit einer Katze zu teilen, habe ich schon vor langem getroffen. Es heißt abwarten.
Interessante Erkenntnis jedenfalls: Die Steinböcke sind es, die mich finden. Das ist faszinierend. Fast jeder, der mich anschreibt, ist Steinbock. Nicht, dass ich extrem fixiert auf Sternzeichen bin, aber ein Großteil der wichtigen Männer meines Lebens waren Steinböcke, das lässt sich nicht verleugnen. Ist da also doch etwas dran? Gibt es nachweislich Gemeinsamkeiten?
User Pete72 rät mir dafür, meine "Suchkriterien noch etwas zu optimieren". Rätselhaft. Wie viel lässt sich bei Wiener, 35 bis 45, Nichtraucher, ledig, kinderlos, dunkelhaarig, helläugig, nicht zu groß, nicht zu füllig noch optimieren? Vielleicht meint Pete (übrigens Krebs), der 1.90 groß ist und Vater eines Kindes, dass ich das zu eng sehe, zumal seine eigenen Suchkriterien lapidar lauten: Frau zwischen 25 und 40.
Petes Nachricht für mich im Wortlaut: Männer mit Kinder haben auch eine Daseinsberechtigung. Und bringen Erfahrungswerte mit, die nicht zu unterschätzen sind. Lass dir das durch deinen Kopf gehen.
Gute Nacht und schöne Träume von dem Mann, der immer ein Traum bleiben wird. Wer anderes behauptet, belügt sich selbst.

Das hat er gut erkannt. Ich liebe es zu träumen und mich selbst zu belügen. Nur so habe ich bisher das Leben bekommen, das ich wollte. Warum nicht auch irgendwann den Mann, den ich will? Man sollte sich nicht mit den Petes dieser Welt begnügen, meine Damen. Man sollte nach nichts Geringerem als nach dem Ideal streben. Die Unwiderstehlichkeit des Individuums wird ohnehin dafür sorgen, dass wir chemisch entzündet Kompromisse machen. Das heißt aber nicht, das man von Haus aus wenig Ansprüche stellt. Tja, sorry Pete, aber ich weiß eben vor allem, was ich nicht will. Was ich will, das werde ich schon noch herausfinden. ;-)

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