Mittwoch, 30. November 2011

Freundschaft

In letzter Zeit habe ich viel über das Thema Freundschaft nachgedacht. Wer mich kennt, der weiß, wie wichtig mir meine Freunde sind und welchen Raum sie in meinem Leben einnehmen. Freundschaft ist auf jeden Fall ein Geben und Nehmen, und nur wenn sich beides die Waage hält, kann die Freundschaft dauern. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter und berufe mich dabei auf den großen Poeten Peter Cornelius. Auch bequem und unbequem muss sich die Waage halten. Sich wohlfühlen mit jemandem, aber auch am Schlafittchen gepackt werden, wenn man in die falsche Richtung rennt. Das zeichnet für mich die Freunde aus, die ich mit auf meine Arche nehmen würde, wenn es hieße, dass es bis zum Ende die oder keine sein werden. Das sind Menschen, mit denen ich genauso gerne lache wie weine, die mich genauso konsequent loben und schimpfen, die mir Stücke ihres Herzens genauso gerne anvertrauen wie ich ihnen welche von meinem. Nach denen ich oft solche Sehnsucht habe, dass mir das Herz wehtut und  deren Geschichten ich auch zum zehnten Mal noch gerne höre. Die mich nicht ständig in meiner Meinung bestätigen, sondern eine eigene haben. Von denen ich mir als bekennende Eigenbrötlerin und Eigenständige ohne zu zögern helfen lasse, was viel mehr Überwindung kostet als selbst zu helfen. 
Ich habe festgestellt, dass es ausschließlich die Menschen sind, die ich bereit bin, mit mir zu belasten, die unterm Strich die sind, deren Freundschaft mir am meisten bedeutet.
In diesem Sinne: Ihr, die ihr euch angesprochen fühlt, ja, euch meine ich! Wen sonst? :-)



Montag, 21. November 2011

Schwarze Magie

Du trägst deine Winterkälte
und ein fleckiges Lächeln.
Nicht weiß genug.
Ich balanciere blutend
auf Drahtseilen neben dir.
Nicht rot genug.
Über uns der Stadthimmel
Diffus und herbstmüde.
Nicht schwarz genug.

Das Glas, das uns trennt, beschlägt.
Iss dein Gift in kleinen Dosen,
bevor wir in Scherben liegen!
Deine Hand in meiner.
Weiß genug.
Dein Mund auf meinem.
Rot genug.
Dein Herz befleckt mit meinem.
Schwarz genug.


Montag, 7. November 2011

Wortbeflügler 39

Mein lieber Kollege Philipp hat in seinem Blog die wunderbare Aktion Wortbeflügler, wo ein Text oder Bild der eigenen Phantasie Flügel verleihen soll. Eine tolle Idee, andere zur Kreativität zu fordern.

Der heutige 39. Wortbeflügler lautet:

Wo Nebel aufsteigt, wird die Welt zum Geheimnis.
© Valentiner

Hier meine Antwort, aus der Bahn auf dem Weg zur Probe:

Mein Nebel ist löchrig
Er birgt mich nicht mehr.
Stellenweise siehst du mich
Sonne auf der Stirn
Und Schnee im Haar.
Ich warte.
Auf den Winter.
Auf dich.



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