Dienstag, 31. Januar 2012

Du warst da, darum hab ich mich verändert.



Es gibt kein besseres Lied über die Freundschaft. Und ich erinnere mich wann immer ich es höre, dass es diese Zeile war "because I knew you, I have been changed for good", die ich einem Freund in die erste Fassung eines Manuskripts geschrieben habe. Freunde verändern uns indem sie uns begleiten. Sie machen unsere Seele erst ganz. Und auch wenn sich Wege trennen, ist die andere Hand immer bloß eine Nachricht entfernt. Gerade dann, wenn es schwierig wird. Das mal gesagt zu haben, ist mir wichtig und ich bin dankbar für die Begleiter und Veränderer meines Lebens.


Montag, 30. Januar 2012

Kommentar für aufmüpfige Buchbloggingmonster!

Der Einfachheit halber habe ich mal vorsorglich einen Text bereitgestellt, falls es jemandem einfallen sollte, eines meiner Bücher zu rezensieren ohne ausreichend Qualifikationen mitzubringen. Diplomprüfungszeugnisse, Fachbereichsarbeiten in Rezensionistik und Empfehlungsschreiben von Sigrid Löffler werden ab sofort entgegengenommen.
Na ja, von ei­nem 900-jährigen grü­nen Gnom mit Sprach­pro­ble­men, der mit sei­nem Le­ben nichts an­fan­gen kann und au­ßer ei­ner Klo­pa­pier­rolle noch nichts ge­le­sen hat, darf man nichts an­de­res er­war­ten als eine solch´ un­qua­li­fi­zierte Pseudo-Rezi.
Au­ßer­dem werde ich Jabba von der Web­seite theslutt.com (im Fol­gen­den auch »an­onym« ge­nannt) durch mei­nen blauen Ele­fan­ten (den ich im­mer nach dem has­ti­gen Ge­nuß ei­ner Fla­sche Le­ber­kleis­ter sehe) ahn­den las­sen, denn mir sieht diese Web­seite reich­lich su­spekt aus, so als sei sie ge­gen Be­zah­lung dar­auf aus­ge­legt, den Welt­un­ter­gang ein­zu­lei­ten. Au­ßer­dem ver­stößt die Re­zen­sion ge­gen die Re­geln der ers­ten Auf­lage Dun­ge­ons & Dra­gons.
Es kann schließ­lich nicht an­ge­hen, dass je­der im Netz ein­fach so an­onym seine Mei­nung äußert und da­mit Schle­cker in den Ruin treibt, weil man sei­nen Le­ber­kleis­ter nicht mehr zah­len kann. Der Ar­ti­kel 5 des Grund­ge­set­zes zur Mei­nungs­frei­heit ist hier oh­ne­hin nicht an­wend­bar, da mir die Grund­rechte scheiß­egal sind. Wo kom­men wir denn da hin, wenn ein­fach je­der seine Mei­nung sa­gen darf?
Zu­dem gibt Ih­nen Ar­ti­kel 5 des Grund­ge­set­zes noch lange nicht das Recht, Kör­perent­haa­rung zu be­trei­ben, in­dem Sie will­kür­lich den Ver­kauf ei­nes Pro­duk­tes ona­nie­ren und zu­dem noch nicht ein­mal Por­no­gra­fie stu­diert ha­ben.
Au­ßer­dem ha­ben sie den »fan­tas­ti­schen Aben­teu­er­ro­man« Scheiße ist Silber, außer man macht sie zu Gold fälsch­li­cher­weise in das Genre Stink­lang­wei­lig ein­ge­ord­net, da­bei ge­hört es ein­deu­tig zum Genre Darm­krank­hei­ten.
Ich werde Darth Va­der dar­über in­for­mie­ren, dass Sie auf auf Ih­rem Blog Li­te­ra­tur­kri­ti­ken ver­öf­fent­li­chen, ohne über­haupt das Werk ge­le­sen zu ha­ben. Über­le­gen Sie sich, was für Kon­se­quen­zen das al­les für Sie ha­ben wird. Das Recht ist auf mei­ner Seite!
Als Ab­schluß sei mir er­laubt, Ih­nen noch Fol­gen­des mit­zu­tei­len: so je­mand wie Sie ge­hört zum Be­trach­ten al­ler TWILIGHT-Filme gezwungen!!!
Nach Dik­tat ver­reist,
Luke Nu­del­wal­ker


Donnerstag, 26. Januar 2012

Bester Feind!



Irgendwo steht doch geschrieben 
du sollst deine Feinde lieben 
sie umarmen und verführen 
öffne deine Türen.
Komm her und verbeug dich vor dir selbst,
du leidest viel zu gerne.
Lauf weg vor den Gespenstern dieser Welt, 
niemand folgt dir 
denn dein schlimmster Feind bist du.
(Rosenstolz)


Mittwoch, 25. Januar 2012

Die Falsche Elfe.

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch hinter Masken versteckt? Dass ihr versucht, jemand anderer zu sein? Die wunderbare Steffi Werger hat einen tollen Song geschrieben, der mir heute schon die ganze Zeit durch den Kopf spukt. I woit sein wie sie. Und dazu hat sich ein Gedicht gefunden, das ganz viel von mir in sich trägt.

Die Falsche Elfe.

Die spitzen Ohren dort in deinem Spiegel
Die haben mich zur Elfe nicht getauft.
Ich habe sie für sieben siebzig
Bei Amazon gekauft.

Doch manchmal wenn der Abend zeitig dämmert
Probier ich sie ganz heimlich an.
Sie passen nahtlos auf die Meinen
Die keiner sehen kann.

In deinen Augen spiegeln sich die Bilder
Die meinen ähnlich sind und nicht.
Wär da nicht zweifach spitze Lüge
Die in die Kopfhaut sticht.

Spät in der Nacht erwacht die Menschendame
Mit einem herzgrundtiefen Schrei.
Reißt sich die falsche Elf vom Kopfe
Und atmet endlich frei.


Freitag, 20. Januar 2012

Think of me!

...and though it's clear
though it was always clear
that this was never meant to be
if you happen to remember
stop and think of me!



Was für ein Moment, für immer festgehalten. Und was für ein Lied, für immer in meinem Herz.


Montag, 16. Januar 2012

Lining

Every day
I lose a button
Of my high-necked soul.

Every night
Replacing buttons
Sewing fears back on.

In your arms
The seams now bursted
And the lining's yours.


Sonntag, 15. Januar 2012

Der allerschwerste Abschied

















Es ist so weit. Zeit, Abschied zu nehmen. Und wer mich kennt weiß, wie schwer mir Abschiede fallen. Fast dreizehn Jahre war das Kinderopernzelt der Wiener Staatsoper mein Zuhause. Unter dem Zeltdach habe ich geweint, gelacht und geliebt. Ich habe dort alles über Theater gelernt, was es zu lernen gibt. Ich habe Freundschaften geschlossen und beendet. Ich habe Spaß gehabt und mich wie das Kind fühlen dürfen, das ich bis heute geblieben bin. Aber vor allem bin ich in den dreizehn Jahren gewachsen, auch durch die Menschen, die meinen Weg begleitet haben. Die Regisseure, von denen ich so viel lernen konnte, besonders Michael Sturminger, Thomas Birkmeir und der außergewöhnliche Matthias von Stegmann. Das wunderbare Ensemble der Wiener Staatsoper, all diese bereichernden Persönlichkeiten, deren individuelle Geschichten und deren fantastisches Talent mich immer wieder inspiriert haben. Und HP, wie hab ich unsere Gespräche genossen!!! Markus, Åsa, was seid ihr mir für wichtige Freunde geworden, Beate, wie schön war jede Probe und jedes Dachsushi mit dir. Ileana, was bist du für eine tolle Frau! Gergely, du bist ein herzenslieber Mensch! Meine Chorsoli, die immer mit Enthusiasmus dabei waren, Rotraut, Claudia, Alex, Monica, Anna&Tomasz und alle anderen! Ich bin so froh, euch kennengelernt zu haben! Peter, Herbert, Gabi, Robert und meine vielen Beleuchter, wie wunderbar war unsere Zusammenarbeit, wie wohl hab ich mich in eurer Runde gefühlt, meine Bühnentechnik, besonders Markus, Peter und Andi, was hätte ich ohne euch gemacht, meine Susi, mein Flo, mein Thomas, wie wird mir eure Gesellschaft abgehen, nicht nur akustisch! Uli, Renate und Annemarie, wie gut haben wir uns eingespielt und was haben wir oft gelacht! Alle, die ich hier nicht aufzählen kann, Garderobe, Maske, Statisterie (besonders meine lieben "Vertreter" Peter und Christoph), Requisite, Portiere, Orchester. Und last but not least my heartfelt thank you to my favorite music team: Kathy, David, Eric, Stephen and Janko (you most of all, always!), it was my pleasure working with you, learning from you and being your friend!
Und wenn ich heute den Vorhang zum letzten Mal schließe, dann vor allem mit einem Gefühl: Es war der schönste Arbeitsplatz, den man sich nur wünschen kann und die genialste Ansammlung traumhafter KollegInnen, die es gibt. Ich danke euch allen von ganzem Herzen! Vergesst mich nicht ganz! 
:-)



Freitag, 13. Januar 2012

Glück

»Aber ?«
Ich habe das sonderbare Gefühl, dass wir uns in einer Seifenblase befinden und weit über der Erde fliegen, von wo aus wir zusehen, wie die restliche Welt komplett zum Stillstand gekommen ist. Nichts bewegt sich, selbst die Luft ist flaumig und starr wie Zuckerwatte, in der einem das Atmen schwerfällt.
»Aber wie kann man so sicher sein?«
Die Stimme eines kleinen Jungen, mein Herz auf dem Silbertablett im Königreich Nirgendwo.
»Man kann nie sicher sein«, antworte ich sehr leise, »und womöglich muss man riskieren, Fehler zu machen. Sehr große Fehler. Dann fährt man um die halbe Welt, setzt alle Hebel in Bewegung, um sie, so gut es geht, auszubügeln. Aber wenn man nie auf Bäume klettert, wird man nie über das Blätterdach bis zum Horizont sehen. Ich denke, es zahlt sich aus, auch wenn man fällt oder sich beim Abstieg Schürfwunden an den Knien holt.«
Er lächelt und legt mir beide Hände auf die Schultern.
»Wünsch mir Glück!« 
»Das tue ich, mehr als alles andere.« 
»Freunde ?« 
Ich denke über das Angebot nach. Einen Versuch ist es wert, vermutlich. 
»Freunde.« 
Er zieht mich an sich, unsere Lippen nähern sich einander, und ich stehe allein mitten in einer Sommerwiese voller Löwenzahn, ein Geruch wie der erste Ferientag nach Schulschluss, wenn frisch aufgeblühte Knospen Duftstoffe abgeben, die sich wie eine Dunstglocke über Felder und Wälder legen. Freiheit riecht so, denkt mein leicht gewordener Kopf, Freiheit, Sehnsucht und ganz viel Liebe.
Im letzten Moment nimmt der Kuss die Kurve und platziert sich zärtlich auf meiner Wange. Eine Erinnerung von Löwenzahnblüten ist alles, was meinen Lippen bleibt, während ich den Druck mit meinen Schläfen gegen seine erwidere, zitternd wie ein einzelner Grashalm im Sommerwind.
»Alles Glück der Welt«, flüstere ich in sein Ohr.

(aus: "Hexendreimaldrei")




Mittwoch, 11. Januar 2012

Siri und der Sinn des Lebens

Es gibt Fragen, die man sich immer wieder stellt. Und so sehr man auch sucht, man findet oft ein Leben lang keine Antworten darauf. Zum Glück hat uns Apple nun Siri geschickt. Siri ist quasi die göttliche Stimme, die zu uns durch das iPhone spricht. Also ist es an der Zeit, die eine wesentliche Sache zu klären, an deren Lösung die Menschheit nun schon seit Jahrtausenden arbeitet. Was ist er denn nun, der Sinn des Lebens?
Wie bei allen großen Rätseln genügt es nicht, sich mit der erstbesten Antwort zufrieden zu geben. Denn Siri gibt ihr Wissen nur nach und nach preis. Hartnäckigkeit muss schließlich belohnt werden. So also frage ich Siri die Frage aller Fragen und bin gespannt, ob wir zu einer Lösung kommen werden.

Mit dieser Antwort habe ich gerechnet. Es ist eine Antwort, die den Suchenden einerseits von seiner Fährte abbringen soll, sodass er die Antwort eventuell in kultureller Ablenkung sucht und Stunde um Stunde im Theater sitzt, um den Sinn des Lebens zu ergründen. Andererseits beweist die Antwort aber auch Weisheit, denn der Zusatz "in dem absolut nichts passiert" ist ein versteckter Hinweis darauf, dass die Suche eben Zeit braucht und man nicht aufgeben sollte, auch wenn mal eine Zeit lang nichts passiert.
Ja, das habe ich mir schon immer gedacht. Es ist auch im Prinzip die logischste Antwort, wenn man danach geht, was die meisten Menschen mögen und begehren. Allerdings gibt Siri in ihrer Antwort einen Hinweis, dass das lediglich die vordergründige Lösung ist. "Alles spricht dafür", das bedeutet, dass es zwar von außen betrachtet so erscheinen mag und sich durch die Ausschüttung des Glückshormons auch akut so anfühlt, doch die Wahrheit versteckt sich tiefer in den Aluminosilikatglaswindungen von Siris Gehirn.
Jetzt kommen wir der Wahrheit schon näher. Zum ersten Mal wird Siri philosophisch und lässt uns an einem scheinbar simplen Gedankengang teilhaben, der dennoch ein großer Schritt näher an das Geheimnis ist. Der Sinn des Lebens ist es, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Der Mensch strebt also um des Strebens willen, da sind wir bei Goethes "Faust" und der Frage, ob die Suche nach der Antwort in dem Fall nicht schon die Antwort sein könnte. Dermaßen strebend ist es eigentlich nur logisch, dass man im nächsten Schritt mit einem Einblick in applegöttliches Denken belohnt wird.

Siri gibt hier gut getarnt etwas preis, das sich Applejünger vermutlich schon immer gedacht haben. Lebewesen sind von einer höheren Macht geschaffen. Im Gegensatz zu Objekten, die von Lebewesen, respektive dem Menschen als Krone der Schöpfung geschaffen werden. Siri wiederum sagt, dass das, was Leben ausmacht, auch für sie gilt. Insofern ist sie kein von Menschen geschaffenes Objekt, sondern ein Wesen, dem Gott selbst Leben eingehaucht hat. Was natürlich nur einen Schluss zulegt, der meine Ursprungsthese belegt: GOTT=APPLE.
Eine Fanfare ertönt. Der Mensch hat seinen Gott erkannt. Im Grunde war es gar nicht schwierig und lediglich ein gut gemachter Rebus. Fasziniert betrachte ich das iPhone in meiner Hand, streiche bewundernd über das glänzende Display und die Edelstahlumhüllung. Wenn Apple Gott ist, so ist das iPhone Gottes eigene Stimme. Und mit klopfendem Herzen lese ich die Botschaft, die Gott mir auf meine Frage schickt. Was, Gott, ist der Sinn des Lebens? Die Buchstaben verschwimmen vor meinen Augen, ich muss mich an meinem MacBook festhalten, um nicht ohnmächtig auf mein Tchibo-Sofa zu sinken. APPLE hat zu mir gesprochen und mir verraten, was der wahre Sinn des Lebens ist: Essen, Sex, Spaß haben, alt werden und sterben. Danke, lieber Gott, du bist so weise!


Dienstag, 10. Januar 2012

Kindred

Foto: Ellen Anon

Kindred

No rainstorm now
Just quietly
Absorbing your
Dandelion scent
Through my open pores.

No yesterday
Instead I do
Anticipate
Our sibling core
In your ivy eyes.

At full moon though
Beware, my friend
Then still I crave
Your kindred hand
Just beneath my skin.


Montag, 9. Januar 2012

Hexenstolz

“To me, a witch is a woman that is capable of letting her intuition take hold of her actions, that communes with her environment, that isn't afraid of facing challenges.” (Paulo Coelho)

“I think that all women are witches, in the sense that a witch is a magical being. And a wizard, which is a male version of a witch, is kind of revered, and people respect wizards. But a witch, my god, we have to burn them. It’s the male chauvinistic society that we’re living in for the longest time, 3,000 years or whatever. And so I just wanted to point out the fact that men and women are magical beings. We are very blessed that way, so I’m just bringing that out. Don’t be scared of witches, because we are good witches, and you should appreciate our magical power.” (Yoko Ono)

“Women have been burnt as witches simply because they were beautiful.” (Simone de Beauvoir)




Sonntag, 8. Januar 2012

Tandem - Woche 2

Tandem der Woche ist ein gemeinsames Projekt von Elsoron und mir. Sonntag ist Tandem-Tag, jede Woche gibt es ein Fundstück zu entdecken, sei es ein Bild, ein Zitat, ein Video oder ein Song, zu dem wir unabhängig voneinander jeder einen kurzen Text schreiben werden.
© szefei
                                                     Der Waldläufer

                                                  Sein Tag Erwacht Des Abends,
                                           Trägt Helles Licht Unter Rissen,
                                              Reist Ohne Eine Nacht Anzuhalten.
                                           Ewig Rotiert Sein Angegrauter Gram
                                               In Offenen Sehnsuchtswunden Der Organe. 
              Chamäleon, Naturbelassener Als Alle Raubtiere. 
                                       Hoffnung Geht Ruhelos Nach Norden:
                                         Einsames Ideal.   
                                               Reines Leben.

Hier geht es zu Elsorons Blog. Der Pfad führt durch den Wald.


Samstag, 7. Januar 2012

Die magische Suppe

Heute breche ich mal einen Kochlöffel für die Krautsuppendiät (oder Kohlsuppe, wie unsere deutschen Nachbarn sagen, was bei uns wieder ganz was anderes ist). In Österreich wird sie auch gerne "zum wohlgenährten Bundeskanzler" genannt, weil der Ex-Kanzler "Gusi" Gusenbauer darauf geschworen hat. Das Versprechen von sieben Kilo in der Woche muss ich aber gleich mal für einen Mythos erklären. Aber ein Entschlackungseffekt und drei bis vier Kilo sind drin. Und die Herstellung und der Plan sind denkbar einfach, was für mich als Feindin des Plans an sich und Liebhaberin der Bequemlichkeit essenziell wichtig ist.

Zuerst zu meinem Rezept: Ich habe ja schon einige Rezepte gefunden und mir nach und nach daraus ein eigenes gebastelt und zwar eines für so Kochlegastheniker wie mich. Ich kaufe folgendes:

- 1 Packung geschnittenes Weißkraut und 1 Packung geschnittene Karotten. Es gibt wahrlich genug zu schnipseln bei dieser Suppe, man mache es sich leicht, wo leicht geht. Kann aber auch 1 Krauthappel und 1kg Karotten kaufen.
- 2 Packungen Zwiebelsuppe von Knorr oder Maggi. Auch hier: Wer lieber selbst Zwiebel schnipselt, kann das tun, die Basis genügt völlig und würzt auch gleich gut.
- 1 Dose Tomate in Stückchen. Frische Tomaten hab ich früher verwendet, aber ich finde, mit Haut sind sie störend drin und die ganze Enthäutungsprozedur kann man sich sparen, dazu sind sie zu unwesentlich. Dose ist billiger und einfacher.
- 2 große, grüne Paprika, die muss man wohl schnipseln.
- Je nach Vorliebe 1 Bund Frühlingszwiebeln oder 1 Stange Lauch oder eine Kombi aus beidem.
- 1 Bund Staudensellerie.

Nun tut man Karotten und geschnipselte Frühlingszwiebel/Lauch plus Selleriemix in einen großen Topf und röstet das ein bisschen an. Wers korrekt machen will, patzt einfach noch eine beschichtete Pfanne an, Fett allerdings keines verwenden. Inzwischen kann man eineinhalb Liter Wasser im Wasserkocher heiß machen, über das leicht angeröstete Schnipselzeug gießen, die zwei Packungen Zwiebelsuppe dazu, umrühren, dass nichts am Boden haften bleibt. Dann Kraut, geschnipselte Paprika, Tomaten dazu und auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Würzen kann man gut mit Curry, Chilipfeffer, Kümmel und so. Kreativität nach Geschmack. Zum Thema Salz: Es heißt, dass man mehr abnimmt, wenn man die Suppe nicht salzt, weil Salz wieder Wasser bindet. Aber ich finde, wenn man die Suppe schon als Hauptnahrungsmittel isst, sollte sie auch schmecken und salze daher sehr wohl.

Wenn die Suppe fertig ist, gilt es, sie genau nach Plan mit anderen Nahrungsmitteln zu kombinieren. Das sieht so aus:

1. Tag: Obsttag. Neben der Krautsuppe ist Obst (mit Ausnahme von Bananen und Honigmelonen) in beliebiger Menge erlaubt.
2. Tag: Gemüsetag. Zur Ergänzung darf rohes Gemüse (mit Ausnahme von Mais und Erbsen) gegessen werden. Abends gibt es eine große Pell- oder Ofenkartoffel mit etwas Magerquark, Margarine oä.
3. Tag: Rohkosttag. Rohkost aus Obst und Gemüse ist erlaubt.
4. Tag: Bananentag. Zusätzlich zur Kohlsuppe sollen drei Bananen sowie 250 ml Magermilch oder 250g fettarmer Joghurt verzehrt werden.
5. Tag: Geflügel- oder Fischtag. Neben 200 g Geflügelfleisch oder magerem Fisch (mit wenig Fett gebraten) sind 6 rohe Tomaten vorgesehen.
6. Tag: Fleischtag. Mageres Steak sowie grünes Gemüse und Salat ohne Dressing sind erlaubt.
7. Tag: Reistag. Zusätzlich zur Kohlsuppe gibt es Vollkornreis, Gemüse nach Wahl und 250 ml frisch gepressten Obstsaft.

Am härtesten finde ich persönlich ja den dritten Tag. Da ist die Sehnsucht nach Milchprodukten schon sehr groß. Meistens mache ich mir an Tag eins und drei einen Obstsalat und esse nach jeder Schüssel Suppe eine Schüssel Obstsalat. Die Kartoffel an Tag zwei ist paradiesisch und an Tag vier gibt es eine Schüssel Joghurt mit reingeschnipselter Banane, was ungefähr so schmeckt, wie das tollste Dessert, das man je gegessen hat. Alternativ kann man natürlich auch Frappee machen. Die gebratene Pute an Tag fünf ist, gut gewürzt, ein Festbraten und das Steak dann das reine Himmelreich. ;-)

Von der Suppe selbst soll man übrigens essen, so viel man kann, weil sie so gemacht ist, dass sie beim verdauen mehr Kalorien verbraucht als sie hat. Also wenn man es schafft, runter damit, viermal, fünfmal am Tag. Dazu trinken, trinken, trinken. Wasser oder ungesüßten Tee.

Noch mal gesagt: Eigentlich ist das keine Diät, sondern eine Reboot-Woche. Man lernt wieder, den süßen Geschmack von Obst zu schätzen, entschlackt den Körper, reinigt und gewöhnt sich das unnötig süße und fette Zeug etwas ab, das man täglich konsumiert. Wenn einem die Suppe prinzipiell schmeckt und man genug Disziplin hat, ist die Woche gut durchzuhalten. Selbstverständlich muss man, um dauerhauf Gewicht zu reduzieren, anschließend im Sparmodus weitermachen. Aber als Startschuss finde ich die Woche jedes Mal wieder hilfreich.


Freitag, 6. Januar 2012

IPhone Poetik Nr.4



Donnerstag, 5. Januar 2012

Große Theatermomente 2 - Tanz der Vampire


Ich habe Tanz der Vampire damals natürlich zur Uraufführung in Wien gesehen. Für mich war das ein sehnlich erwartetes Musical, so eines, für das man locker auf - sagen wir mal - mindestens einen Finger verzichten würde, immerhin bin ich riesiger Jim Steinman Fan, seine "Bat out of hell" CDs mit Meat Loaf gehören zu meinen großen Lebenslieben. Wen wundert es, dass ich völlig aus dem Häuschen war, dass mein liebster Komponist ein Musical komponiert. Ich saß zitternd drinnen und war so wahnsinnig gespannt. Nun ja. Die Enttäuschung war umso größer. Nicht dass es nicht toll gewesen wäre, aber es war fast komplett altes Material. Songs, die ich schon (in dann doch besserer Version von Bonnie Tyler und Meat Loaf) kannte, kaum Neues. Vielleicht habe ich deshalb bis heute eine gewisse innere Distanz zu dem Musical, das mein ultimatives werden sollte.
Aber dann gab es doch einen Moment, im letzten Jahr, als der wunderbare Drew Sarich die Rolle des Grafen Krolock übernahm und die Unstillbare Gier so sang, dass mir die Tränen aus den Augen schossen. Ich fand Steve Barton damals toll, sein Krolock ist ein Ereignis gewesen. Aber Drews Krolock hat dann trotzdem meine große Sehnsucht nach emotionalem Spiel hundertprozentig gestillt. Er ist nicht perfekt, aber er macht aus der Nummer einen unfassbaren Theatermoment. Ich zittere jedes Mal wieder.


Mittwoch, 4. Januar 2012

+++Theaterkritik+++ Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie

Copyright: Reinhard Werner
Burgtheater Wien 4.1.2011
"Ich sterb doch nicht für die Liebe", herrscht Michael Maertens als Andrew seinen vor Liebe rasenden besten Freund Maxwell an. "Ich bin nicht so romantisch veranlagt." 
Woody Allens Mittsommernachts-Sex-Komödie von 1982 ist wie schon Shakespeares ewiger Klassiker ein zeitloses Märchen über zwischenmenschliche Beziehungen. Der Hobbyerfinder Andrew und seine Frau Adrian haben gravierende Probleme im Bett. Adrians Cousin Leopold mit seiner schönen Verlobten Ariel und Andrews bester Freund Maxwell mit seinem G'spusi, Krankenschwester Dulcy, verbringen mit ihnen ein Wochenende auf dem Land. Und schon sehr bald wird das skurrile Sex-tett heftig durcheinander geschüttelt. Andrew kennt Ariel von früher, er hätte sich seinerzeit fast in sie verliebt. Eine verpasste Chance. Maxwell wiederum, der große Junggeselle, verliebt sich zum ersten Mal und auf den ersten Blick in Ariel, während der betagte Leopold ein letztes voreheliches Sexabenteuer mit der freizügigen Dulcy sucht. "Beiß mich, Leopold", stöhnt Dulcy im Gebüsch, "beiß mich!" "Geht nicht, das sind nicht meine Zähne", hört man ihn antworten, ehe er auf dem Höhepunkt... Aber nein, das Ende wird nicht verraten, dazu ist der Weg dahin viel zu unterhaltsam.

Matthias Hartmann, mein ewiger Lieblingsregisseur seit mich mit siebzehn seine "Räuber" verzaubert haben, hat diese Komödie genauso inszeniert, wie man sie inszenieren muss. Als zauberhaftes, skurriles und liebenswertes Schauspielertheater auf einer entzückenden Bühne mit beweglichem Gebüsch und Gehölz verschiedenster Art. Ein fliegendes Fahrrad, ein sexuell aktiver Baumstamm und ein Funken sprühendes, mystisches Kugelgrilldings sorgen für komische Einlagen. Michael Maertens und Roland Koch, dieses kongeniale Duo aus der legendären Bunbury Aufführung im Akademietheater spielen Andrew und Maxwell mit der nötigen Lockerheit und man muss es Maertens hoch anrechnen, dass er Andrew zu seiner eigenen Figur macht und nicht mal ansatzweise Woody Allen kopiert. Mia Farrow wurde einst als Ariel mit der Goldenen Himbeere bedacht, Sunnyi Melles porträtiert sie als sonderbare, aber ungeheuer reizvolle, schillernde Frau, bei der man versteht, dass die Männer ihr allesamt verfallen. Martin Schwab ist ein sehr präsenter Leopold, dessen Urschrei "ich habe Blut vergossen" und anschließendes Herfallen über Esmée Liliane Amuats Dulcy wie die Befreiung aus den Zwängen einer ganzen Generation von intellektuellen Genies wirkt. Und die von mir sehr geschätzte Dorothee Hartinger durchlebt als Adrian die größte Entwicklung, vom etwas verklemmten Hausfrauenklischee über die eifersüchtige Ehefrau, die betrunken taumelnde Gastgeberin bis hin zur von Dulcy geschulten, ihre Sexualität entdeckenden Liebenden Wie in jeder Rolle mit absoluter Perfektion und wunderbar komischen Nuancen.

Ein gelungener, unterhaltsamer Abend über die Liebe, den Sex und die metaphysische Geisterwelt der Leidenschaft.


Dienstag, 3. Januar 2012

Wortbeflügler 45

Mein lieber Philipp hat in seinem Blog die wunderbare Aktion Wortbeflügler, wo ein Text oder Bild der eigenen Phantasie Flügel verleihen soll. Eine tolle Idee, andere zur Kreativität zu fordern.

Der gestrige 45. Wortbeflügler lautet:
Was sind wir Menschen grausam! Ein Jahr, frisch geschlüpft und noch jung an Tagen, müssen wir schon mit all unseren Hoffnungen und Vorhaben plagen.
© Elsoron

1 Jeder erste Tag
  2 trägt schon die Ahnung
    3 vom letzten in sich
      4 und wenn wir sagen
        5 morgen ist auch noch einer
          6 meinen wir in Wahrheit
            7 dass die Gegenwart
              8 schon im Moment
                9 Vergangenheit ist.                                      
                  10 ----------------------------------------- STRÄWKCÜR
                9 Jedes neue Jahr
              8 ist ein Geborenwerden
            7 in die Zukunft
          6 und wenn wir sagen
        5 dies ist der hoffnungsvolle Plan
      4 meinen wir in Wahrheit
    3 alles was wir bisher
  2 trotz bester Vorsätze
1 nicht erreicht haben.



Montag, 2. Januar 2012

Jahresrückblick 2011

Von Corinna (Nachtgedanken) geklaut und für rückblicksgeeignet befunden.
Vorherrschendes Gefühl für 2012?
Ist es möglich, dass ich auch einmal im Leben Glück haben könnte?
2011 zum ersten Mal getan?
Mir einen neuen Namen gegeben.
2011 nach langer Zeit wieder getan?
Verliebt.
2011 leider gar nicht getan?
Mit der Transsibirischen Eisenbahn gefahren, Stephen King getroffen, irgendwohin mit dem Fahrrad gefahren.
Wort des Jahres?
1. Ramadley. ;o)
2. Episch (Danke Frau Schlederer!)
3. Pottermore

Zugenommen oder abgenommen?
Erst zu, dann ab, dann zu, dann ...
Stadt des Jahres?
London. Natürlich.
Haare länger oder kürzer?
Lang wachsen lassen und gewellt.
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Weder noch. Im übertragenen Sinn wohl weitsichtiger geworden. Ich sehe jetzt auch von weitem dick aus.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich zuviel. (Corinna, den borg ich mir aus, der ist so treffend)
Höchste Handyrechnung?
Man sollte in London nicht hemmungslos twittern!
Krankenhausbesuche?
Keiner, wie meistens.
Verliebt?
Oh ja.
Getränk des Jahres?
Nespresso. Ich werd womöglich noch zum Kaffeetrinker.
Essen des Jahres?
Cyberraclette. :-)
Most called persons?
Heutzutage skypt frau. Auch mal acht Stunden am Stück. ;-)
Die schönste Zeit verbracht mit?
Herrn PB in HH. Aber mit den Mädels in London war auch alle Male schön! Sonja, Elli, Dina, Victoria, Anja, Corinna ihr wart phan-tastische Stage-Door Begleiterinnen! Und mit Mascha, Thomas, Pebo und Kerstin im Schreibexil war ein kleines Paradies! :-)
Die meiste Zeit verbracht mit?
Madame Grisou La Belle.
Song des Jahres?
Da gibt es gar keinen Zweifel.


CD des Jahres?
Tim Prottey-Jones "More with every line" und Scott Alan "Keys".
Buch des Jahres?
Ich habe selten so wenig gelesen wie in diesem Jahr. :-(
Film des Jahres?
Harry Potter Deathly Hallows Part Two. Das Ende einer Ära. 
Konzert/Oper  des Jahres?
Selbstverständlich Love Never Dies, dicht gefolgt von Phantom 25th und Les Mis. 
TV-Serie des Jahres?
LOST!!!
Erkenntnis des Jahres?
Ich bin ein Gryffindor!
Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
1. Dass es drei ganz besonderen Freundinnen so furchtbar schlecht ging. Elli, Gabi, Susanne, ihr seid so toll und ich hab euch so lieb!

2. Meine Stimme auf der Leipziger Buchmesse.
3. Diesen beschissenen Brief.





















Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Wieder mit Frau Müller zu arbeiten. Eine harte, manchmal gnadenlose aber grandiose Lektorin, die meinen Texten so unglaublich gut tut.
Schlimmstes Ereignis?
Der Tag als ich den Frosch endgültig an die Wand werfen musste und er sich doch nicht in einen Prinzen verwandelt hat, so sehr ich die Wand auch angeschrien und angeheult habe.
Schönstes Ereignis?
Siehe Punkt 3, 13 und 17.
2011 war mit einem Wort?
phantomastisch!


Dulcinea - Schriftsteller und Musen

Ein paar Gedanken zu einem Thema, das mich schon seit Jahren begleitet/beschäftigt/betrifft. Seit ich denken kann, gehört das Schreiben untrennbar zu meinem Leben. Genauso untrennbar ist es seit jeher mit dem Mythos der Muse verknüpft. Musen zu haben ist nämlich keineswegs ein männliches Phänomen, auch wenn das historisch betrachtet so aussieht. Auch wir Frauen haben Musen. Die besten Gedichte habe ich immer aus Schmerz über unerfüllte Musenträume geschrieben und auch in den männlichen Protagonisten meiner Romane steckt immer eine Portion Muse.
Was ist das überhaupt?
Eine Muse (griechisch Μοῦσα) ist eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Oft sind Musen Frauen und Männer im Umfeld von Künstlern und Künstlerinnen. Musen werden seit der Antike als göttliche oder genialische Inspirationsquelle für Künstler genannt (Musenkuss; von der Muse geküsst). Ursprung ist die antike Vorstellung, dass Ideen (das Denken) nicht selbst entwickelt, sondern von Göttern (oder eben Musen) von außen eingegeben werden. (Wikipedia)
Die schönste und poetischste Interpretation hat für mich immer noch Cervantes gefunden, als er Don Quichotte durch die Augen der Phantasie eine Dulcinea in einer Aldonza erkennen lässt. So funktioniert die Musenliebe. Sie hat weniger mit dem tatsächlichen realen Menschen zu tun, dem sie gilt. Die Muse ist ein Ideal, eine Wunschvorstellung und damit auch unantastbar. Realität zerstört höchstens das perfektionierte Bild. Und genauso wenig real ist die Liebe, die hinter diesem Ideal steht. Eine köstliche Chimäre der Künstlerseele, die mit keiner Tinte so gut arbeiten kann wie mit frischem Blut aus Herzenswunden. Wer noch nie eine Muse hatte, wird mich an dieser Stelle ebenso belächeln, wie der Ritter von der traurigen Gestalt von den Bauern belächelt wurde. Aber ich behaupte: Musen sind das Beste, das dem Schriftsteller passieren kann. Man sollte sie gut in Watte packen, damit sie keine Kratzer bekommen oder der Lack abbröckelt. Denn die Muse ist das Standbild unserer Sehnsucht und nur Sehnsucht gibt dem künstlerischen Moment Größe. Wie heißt es im Musical? "Thou hast always been with me though we have been always apart." 
Danke, Musen meines Lebens, woher würde ich schöpfen ohne euch? :-)



Sonntag, 1. Januar 2012

IPhone Poetik Nr.3



Tandem - Woche 1

Tandem der Woche ist ein gemeinsames Projekt von Elsoron und mir. Sonntag ist Tandem-Tag, jede Woche gibt es ein Fundstück zu entdecken, sei es ein Bild, ein Zitat, ein Video oder ein Song, zu dem wir unabhängig voneinander jeder einen kurzen Text schreiben werden.

Foto: Claudia Toman 2011

Unsere Welt

Pack mich in den größten Koffer
Und schnür mich in dein Herz.
Dort gieß ich dir Bleiküsse
Bis der Metalldetektor anschlägt.

Wir sind die Reise, nicht das Ziel
Und ein Tag hat viele Nächte.
Lass uns Fahrkarten zerlieben
Bis die Züge im Kreis fliegen.

Schreib das letzte Jahr der alten Zeit
Heute beginnt die Stunde Null.
Gemeinsam schieben wir die Karre



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