Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Schmetterlingseffekt - Teil 1



Mir fehlen die Worte, wirklich zu beschreiben, was dieser Song mir bedeutet. Lange bevor er zu Klage des Grafen Krolock in "Tanz der Vampire" wurde habe ich ihn rauf und runter gehört. Und während draußen der Sturm heult, höre ich ihn wieder. Vielleicht weil ich gerade "Der Anschlag" von Stephen King lese und mir viele Gedanken über die Vergangenheit mache. Darüber, ob man sie ändern würde, wenn man sie ändern könnte. Weil im Rückspiegel alles näher aussieht, als es ist. Ich denke viel darüber nach. Zum Beispiel über den Johannistag 2005. Da ist ein Mensch gestorben und sein Tod hat mich zum schreiben gezwungen. Wäre ich jetzt da, wo ich bin, ohne diesen Tod? Und angenommen, ich könnte zu diesem Johannistag zurück, durch irgendeinen Kaninchenbau der Zeit und würde den Lauf der Dinge ändern, was würde das für alle weiteren Zusammenhänge bedeuten? Schmetterlingseffekt sagt King dazu. In seiner Theorie ist der Widerstand der Zeit, verändert zu werden, direkt proportional dazu, wie groß die Veränderung ist. Wie viele zusammenhängende Ereignisse davon betroffen sind. Vielleicht auch, wie sehr man selbst betroffen ist. Hat nicht schon Marty McFly über dem Paradoxon gebrütet, was passieren könnte, wenn man die eigene Geburt verhindert? 
Sicher, es gäbe viele Dinge in der Vergangenheit zu verändern, große Dinge, wichtige Dinge, ganze Völker zu retten, Diktatoren zu vernichten, Bomben zu entschärfen. Aber es wäre alles nur eine Sandburg gegen die Flut. Ich bin gespannt darauf, was King aus seiner Geschichte macht und ob und wie es die Welt verändert, Kennedy zu retten. Ich für meinen Teil, ja, ich glaube, ich wüsste, welches Sandkorn ich vor der Flut retten würde. (Fortsetzung folgt)


Sonntag, 26. Februar 2012

Hundeliebe!


Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, als Katzenmensch seit ich denken kann, aber ich habe tatsächlich fast mein Herz an einen Hund verloren. Und hätte ich nicht ständig das Bild von Madame Grisou LaBelle mit kratzwütendumwölktem Blick vor mir gesehen, ich hätte es direkt in Betracht gezogen, Lothiel "Quietschie" Bobrowski zu adoptieren.
Die junge Dame ist der Nachwuchs von Australian Shepherd Jack und Brasilienmix Molli und bezaubert durch ein lebhaftes, streitlustiges Wesen (ich mag kämpferische Mädels!) und durch die schönsten blauen Hundeaugen, die ich je gesehen habe. Ich hoffe, sie bekommt ein schönes Zuhause, ich bleibe dann doch bei den Stubentigern, sehr zu Madames Erleichterung. :-)


Dienstag, 21. Februar 2012

Tanzbär

Gekränkt schüttelt der Tanzbär
Seinen flohzerfressenen Bärenkopf.
Er verweigert neuerdings das Tanzen
Seit er Sartre und Camus gelesen hat.
Stattdessen will er sich inskribieren
Und universitär Soziologie studieren,
Damit das kultivierte Bärentum fortan
In diesem Lande Einzug halten kann.

Farbradierung: Susanne Smajic.
Auch gewerkschaftlich organisiert
Ist er zur Ausübung seines Tanzberufes
In keinem Falle wieder zu bewegen.
Sieht er doch ganz neue Perspektiven
Intellektueller und auch kultureller Art.
Das Bärsein selbst als Forschungsobjekt
Zieht er referierend von Stadt zu Stadt,
Als gerngesehener Talkshow-Akrobat.

Das Buch des Bären mit dem Titel
„Die soziologische Bärevolution“
Führt seit nunmehr zwanzig Wochen
Die nationalen Bestsellerlisten an.
Und mittlerweile werden Rufe laut,
Der Bär sei noch zu Höherem berufen.
Das hat der Kanzler rasch erkannt
Und ihn zum Bärenminister ernannt.

Dem Bären selbst war mittlerweile
Der Hang zum Künstlertum erwacht
Sowie, zur allgemeinen Überraschung,
Die Liebe zu der Bärendame Frou-Frou,
Star des Zirkus „Pallawatsch und Sohn“.
Vergessen war die Politikkarriere
Auch Sartre, Camus und die Soziologie.
Doch es heißt der Tanzbär tanze gut wie nie.

(c) Claudia Toman 2004


Samstag, 18. Februar 2012

Fertig!!!


Soeben habe ich Projekt "N." beendet. Der vierte Roman in vier Jahren, ich gebe zu, ein bisschen bin ich schon stolz auf mich. ;-) Und zur Feier des Tages öffne ich nicht nur eine Flasche Champagner, die ich virtuell mit all den Menschen teile, die mich in den letzten Monaten unterstützt, lieb gehabt und angefeuert haben, sondern ich lüfte endlich auch das Geheimnis.


So sieht das Baby aus. Bunt, frech, eine Spur verrückt und voll schöner Dinge. Dem Duft von Büchern, Chai Latte, knisterndem Katzenfell und einer rätselhaften Begegnung die, wie das heute nun mal so ist, im Internet beginnt. Ziemlich genau ein Jahr habe ich jetzt an diesem Roman gearbeitet, der einiges an Recherche erfordert hat (Nachzulesen hier!) und mir einen neuen Namen beschert hat. Warum das so ist? Neue Wege erfordern manchmal eine neue Bezeichnung. Aber keine Angst. Nicht nur, dass Naschmarkt wieder ganz viel von mir selbst enthält, es enthält auch so manches Vertraute für die Leser von Claudia Toman. Aber lasst euch überraschen. ;-) Was Naschmarkt auf jeden Fall ist: Es platziert sich in einem einzigen Genre. Das Genre ist Frauenroman, diesmal klassisch, ohne Märchen oder Krimi. Allerdings mit einer nicht ganz typischen Heldin. Dotti Wilcek zu schreiben, das war für mich als Autorin ein ganz besonderes Erlebnis. Eine Herausforderung, ein Hadern mit so manchen Genreklischees und der Versuch, diese zu brechen, ohne dass der Spaß an einer Lovestory mit Humor verlorengeht. Ich bin schon enorm gespannt, was ihr dazu sagen werdet!

Bis August müsst ihr euch noch gedulden. Aber inzwischen könnt ihr ja schon mal Annas Blog oder Facebookseite befreunden. :-) Dort gibt es auch ein Gewinnspiel, das bis 12.März läuft. Einfach Anna Koschka liken, beim Gewinnspiel eintragen und diese schöne Anthologie gewinnen, in der Anna Koschkas erste Kurzgeschichte "Ein Mann für griechische Stunden" enthalten ist, die wiederum eine von Dottis besten Freundinnen ins Rampenlicht rückt: Stella Charydis, ein absolutes Lieblingsmitglied meiner literarischen Familie.

Jetzt geht es aber erst einmal in den verdienten Urlaub, eine ganze Woche nur Luft und Liebe und Lesen! Das Schlaraffenland sozusagen! :-)


Dienstag, 14. Februar 2012

Lesezeit!!!



Projekt "N." wird am Samstag endgültig abgegeben, danach habe ich zwei herrliche Wochen Lesezeit vor mir, die ich auch dringend brauche. Diese Bücher schreien mich schon seit längerem vorwurfsvoll aus dem Regal an (lies mich! llllies mich! lies mich!) und ich freue mich mit purer Kinderfreude darauf, endlich der Sehnsucht nachzugeben und wieder in Geschichten eintauchen zu können. Das ist allerdings noch weit entfernt von SUB-Abbau,  denn die Stapel türmen sich, egal wohin ich schaue. Dabei hinke ich um mindestens ein Jahr nach, aktuelle Romane sind eher Mangelware. Ich muss sagen, ich beneide Autoren, die problemlos neben dem Schreiben lesen können, ich kann es leider nicht und muss mir die freie Zeit dafür wirklich nehmen. Aber dafür ist es dann wie Semesterferien, mit Tee und dicken Socken im Bett. Mein absoluter Fiebertraum! ;-)


Montag, 13. Februar 2012

Die Liebe im Leben...


Ich muss diese wunderbare Geschichte jetzt mal teilen, auch wenn der Verfasser leider unbekannt ist. Ich finde, sie enthält so viel Wichtiges für die Suche nach der Liebe im Leben. Wie oft hindern uns Stolz oder Traurigkeit daran, die Liebe zu erkennen, wenn sie da ist. Wie oft kommen Geld- und Spaßgesellschaft dazwischen und lassen keinen Platz für sie. Wie oft schicken wir sie mutwillig fort. Dabei sitzt sie womöglich neben einem, in Reichweite, schaut in die gleiche Richtung wie man selbst, aufs Wasser, nach vorne. Und alles, was man tun muss, ist, ihr Platz zu lassen. Wer immer diesen Text geschrieben hat, hat das verstanden. :-)

Die Insel der Gefühle

Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.
Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.
Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: “Reichtum, kannst du mich mitnehmen?”
“Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.”
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. “Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?”
“Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen”, antwortete der Stolz, “hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.”
Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: “Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.”
“Oh Liebe”, sagte die Traurigkeit, “ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.”
Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich aber rief eine Stimme: “Komm Liebe, ich nehme dich mit.”
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.

Später fragte die Liebe das Wissen: “Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?”
“Ja sicher”, antwortete das Wissen, “das war die Zeit.”
“Die Zeit?” fragte die Liebe erstaunt, “Warum hat mir die Zeit denn geholfen?”
Und das Wissen antwortete: “Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.”


Samstag, 11. Februar 2012

Schaum und Scherben

So welkt die Unschuld,
trägt fleckige Spuren
von gestrigen Worten
statt geflochtene Kränze
morgiger Tänze.

Müde spüle ich Scherben,
im Abfluss die Flecken
von heutigen Worten
samt duftender Schäume
morgiger Träume.

Meine Finger sind blutig.
Ich kann nur zerbrechen.
Ganzes fällt mir immer aus der Hand.


Top 11 - Best Songs Ever

Das war eine riesige Herausforderung. Zu viel Musik, die mich mein bisheriges Leben lang begleitet hat, zu viel unterschiedliche Lieder. Trotzdem habe ich mich entschieden, hier keine Genretrennung zu machen. Vielleicht gibt es irgendwann noch mal die Top 11 Popsongs oder Musicalsongs, aber für diese Liste habe ich mir jene Lieder ausgesucht, die auf mich die stärkste und nachhaltigste Wirkung hatten. Es ist eine Momentaufnahme und es zeigt, wenn ich es mir so durchlese, wohl sehr deutlich meine Liebe zu theatralischen Balladen, aber dazu stehe ich. ;-)


1. Meat Loaf - For crying out loud (by Jim Steinman)
Die logische Wahl all meiner Meat Loaf Songs wäre ja I would do anything for love gewesen und eigentlich dachte ich auch immer, dass das mein ewiges Lieblingslied ist. Aber das stimmt nicht. Es gibt eines, das es auf allen Ebenen schlägt, und das schon seit dem ersten Moment, wo ich es gehört habe. Vielleicht ist es die größte Ballade, die überhaupt je geschrieben wurde und sie zerreißt mir immer noch jedes Mal das Herz.
For Crying out Loud (mein Lieblingslied als Geschenk für euch. Rechtsklick und download. ;-) )

2. Ramin Karimloo - Til' I hear you sing (by Andrew Lloyd Webber)
Webbers Phantom-Fortsetzung Love Never Dies mag kein großer Erfolg beschieden gewesen sein. Aber das Musical enthält vielleicht ein paar von Webbers besten Kompositionen überhaupt. Und 'Til I hear you sing ist pure Sehnsucht. Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, Sehnsucht in Worte und Akkorde zu fassen, aber dem Meister ist es gelungen. Webber und Steinman, für mich die Komponisten unserer Zeit.

3. Andy Williams - Moon River (by Henry Mancini)
Ich besitze ein gutes Dutzend Versionen von diesem Song. Die von Williams liebe ich am meisten, aber natürlich ist die von Audrey Hepburn aus Breakfast at Tiffany's die berührendste. Aber auch Katie Melua oder Barbra Streisand haben es wundervoll gesungen. Der Song bedeutet mir so viel, weil er für die ganz besondere Verbindung zu einem anderen Menschen steht, für die wichtigste Freundschaft meines Lebens.

4. Rosenstolz - Ein anderes Gefühl von Schmerz
Ach, was soll man dazu sagen. Rosenstolz ist überhaupt meine liebste deutsche Gruppe, viele ihrer Lieder sind Herzenssongs für mich. Dieser am meisten. Wer je den besten Freund geliebt hat, kann im Chor mitsingen

5. Idina Menzel - Defying Gravity (by Stephen Schwartz)
Aus dem Musical Wicked hat mich diese Nummer schon beeindruckt, ehe ich die Show kannte. Es ist vermutlich der motivierendste Song zum Thema Selbstbestimmung und Freiheit, der je komponiert wurde. 

6. Abba - The winner takes it all
Abba war sowieso die Liebe meiner Jugend, ich glaube, ich kann immer noch bei fast allen Songs mitsingen und dieser hier ist der Nonplusultra-Trennungssong. Und ich muss sagen, ich mag die Filmversion aus Mamma Mia von Meryl Streep sogar eine Spur lieber als das Original. Das zeigt, wie theatralisch das Lied ist und wie stark, wenn dann statt Süßer-Po-Agnetha noch mal eine gestandene, charismatische Frau dasteht und ihn interpretiert.

7. Bonnie Tyler - Total eclipse (by Jim Steinman)
Ich glaube, ich könnte problemlos eine eigene Jim-Steinman-Top-11-Liste machen. Total eclipse war bestimmt einer meiner ersten echten Ohrgasmen. (Ja, das gibt es! ;-) ) Später in Tanz der Vampire gab es die Softversion, aber ich liebe, wie rau und edgy es bei Bonnie Tyler klingt. Gänsehaut durchgehend, immer noch.

8. Caecilie Norby - Both sides now (by Joni Mitchell)
Den Song habe ich zum ersten Mal in dem Film Life as a house mit Kevin Kline gehört, im Original von Joni Mitchell (deren Song A case of you es ganz knapp nicht in diese Liste geschafft hat) und er hat mich umgehauen. Mitchells Texte gehören einfach zum besten, das es auf dem Gebiet gibt. Mehr Lebensbejahung geht nicht, ich liebe jede Zeile und krieg immer noch feuchte Augen. Die Version von Caecilie Norby ist dann noch das i-Tüpfelchen, unfassbar schön.

9. Damien Rice - Cannonball
There's still a little bit of your taste in my mouth, der genialste Opener für ein Liebeslied, kombiniert mit der süßesten Melodie ever. Das genügt. Nichts Spektakuläres, ein paar Akkorde auf der Gitarre und man schmeckt die Liebe förmlich auf der Zunge. Damien Rice ist ein Genie!

10. Drew Sarich - Rescue Remedy (by Tim Prottey-Jones)
Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartet, als ich den Song auf iTunes entdeckt habe. Ich schätze Drew Sarich als Musicaldarsteller und liebe auch seine eigenen Songs, aber das hier ist eine andere Liga. Allein damit wurde ich zum Fan von Tim Prottey-Jones. Das ist richtiggehend steinman-like und der Komponist bekam von mir einen Tweet, in dem ich ihm mitgeteilt habe, dass das der beste Song ist, den ich seit Jahren gehört habe. Was stimmt.

11. Virginia Jetzt! - Wahre Liebe
Mit diesem Lied stimmt was nicht. Es hat einen Hook, wie ich ihn selten erlebt habe. Einmal gehört, klebt es im Innenohr fest und will da nicht mehr raus. Deshalb steht es jetzt zu meiner eigenen Überraschung als neueste Entdeckung auf dieser Liste. Wahre Liebe ist ein Produkt der Phantasie. Hut ab, die Herren, ich weiß zwar nicht, wie das passiert ist, aber ich liebe den Song!


Einige der Songs. Nicht alle sind auf Youtube zum Einbetten und Ansehen erlaubt...


Donnerstag, 9. Februar 2012

Es ist eben.



Twin Flames. Das sind Zwillingsseelen. Oder auch trockener Dualseelen genannt. Es gibt die Theorie, dass sich Seelenverwandte im Zeitalter des Wassermanns immer häufiger finden. Es heißt, wenn man seinem Zwilling begegnet, dann weiß man es und wird nie daran zweifeln. Das muss nicht bedeuten, dass die Zwillingsseelen eine Liebesbeziehung haben. Das ist auch eher selten und äußerst schwierig. Aber egal was passiert, sie werden, wenn sie sich einmal begegnet sind, auch nie mehr ohne den anderen sein können. 
Ist das gut? Ist das schlecht? Ich denke, es ist eben. 
Eine energetische Tatsache. Ein Gefühl von Vollständigkeit. Dadurch eine Stärke, eine Macht. Diese Macht ist spürbar, wenn die Zwillinge im gleichen Raum sind. Andere können sie spüren. Sie manifestiert sich wie ein Kraftfeld. 
Ist das Liebe? Ich denke, es ist eben.
Die Frage ist, muss man esoterisch oder religiös veranlagt sein, um an solche Dinge zu glauben? Handelt es sich um Tatsachen oder Behauptungen? Darüber lässt sich streiten. Es wird selbst für den ungläubigsten Menschen dann zum Thema, wenn sich Begebenheiten einstellen. Wenn eine merkwürdige Verbindung da ist. Wenn man weiß, dass das Telefon läuten wird. Wenn man die gleiche Dinge träumt. Dann hilft einem kein Unglaube mehr.
Ist das verständlich? Ist das unverständlich? Ich denke, es ist eben.


Sonntag, 5. Februar 2012

Privatsphäre!

Ich liebe Schnutinger Cartoons!


Freitag, 3. Februar 2012

Eins und doppelt...

Es sind Tage wie dieser, wenn ich grundlos niedergeschlagen oder aufgewühlt bin. Ich sehe dann die Fragezeichen in den Augen der Menschen, die ich liebe und vielleicht genauso grundlos kränke. Ich kenne den Grund, warum es diese Tage gibt. Ich kenne ihn und verdränge ihn doch immer wieder. Weil es zu wissen akzeptieren bedeutet. Und ich mir abgewöhnt habe, zu akzeptieren. Ich hab mir selbst das Wort verboten, nach dem ich doch heimlich in solchen Momenten google. Dann lese ich sie wieder, die Texte und Berichte, die vielen Worte zu einem der größten Rätsel der Menschheit. Und nur Goethe erlaube ich, hängenzubleiben. Ich habe nie mehr in dem Forum vorbeigeschaut, wo meine Geschichte steht, weil ich sie nicht mehr kennen will. Aber an den Tagen, wo ich grundlos Dinge spüre, lese ich wenigstens Goethe. Und schlafe danach wieder besser.

Dieses Baumes Blatt, der vom Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es EIN lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt,
Sind es zwei die sich erlesen,
Dass man sie als EINES kennt.

Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich EINS und doppelt bin.

(Johann Wolfgang Goethe)


Mittwoch, 1. Februar 2012

KFC

Im Kaltsein
Dein Arm
Auf meiner Schulter.

Die Tür
Schließt nicht
Sie steht offenärmelig.

Ich lehne
Den Kopf
An deine Schulter.

Mein Herz
Schließt nicht
Es steht offenärmelig.



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