Freitag, 30. März 2012

Die beschenkte Autorin. :-)

Vor dem Wochenende möchte ich euch jetzt noch schnell meine Top 3 Geschenke, die ich von LeserInnen bekommen habe, zeigen. Es ist für einen einsamen, schreibenden Menschen natürlich ganz toll, Leute kennenzulernen, denen die eigenen Bücher gefallen haben. Und Geschenke zu bekommen ist sowieso immer schön. Ich hab auch schon viele liebe Karten bekommen. Am allermeisten habe ich mich über diese Geschenke gefreut:

Diesen supersüßen Keramikfrosch mit goldener Kugel haben mir die hübschesten Schwestern, die ich je kennenlernen durfte, geschenkt, Silvia und Diana, als sie im letzten Sommer zu meiner Lesung im Frisiersalon in Kerpen kamen (für Silvias naturrote Haarpracht würde ich ja viele goldene Kugeln bezahlen!). Seither bewohnt er einen Ehrenplatz, zwar nicht im Teich, dort wäre er viel zu einsam, und auch nicht im Frisiersalon, wo der Duft in der Luft hängt, sondern in meinem Bücherregal, gleich neben meinem Hexendreimaldrei-Exemplar. :-)

Diese zwei superschönen Eulen habe ich von meiner Sarah bekommen. Sarah hab ich ja jetzt schon ganz oft getroffen, zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse 2010, gemeinsam mit der zweiten Kettenleserin Katja. Von den beiden habe ich die linke Eule bekommen, die ist besonders cool, aus Metall, zum aufhängen. Die darf immer an meinem Jagdzeit Exemplar hängen. Die rechte Eule mit dem süßen Muster hab ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen. Besonders schön war es 2011 in Leipzig, da hatten wir viel Spaß und daran erinnern mich die Eulen immer. :-)

Das hier ist noch ein ganz besonderes Exemplar, handgehäkelt von der lieben Steffi alias Bella, die ich gemeinsam mit ihrem Mann Andreas im Herbst bei deren Wienreise kennenlernen durfte, ein ganz, ganz nettes Pärchen. <3 Ich erinnere mich gern an unseren Kaffee im Hawelka. Und kurz danach bekam ich ein Päckchen mit traumhaftem Tee und diesem Fröschchen, das neben seinem großen Kollegen von oben im Regal sitzt und die LB-Leserpreis Bronzemedaille bewacht. :-)
Und hier noch mal alle versammelt in meinem Spezialregal. :-)


Sonntag, 25. März 2012

Niemalsnichtsnirgends


Dein Schatten
Wirft immer noch
Löcher in meine Wand.

Dein Atem
Als Sturmböe
Im löchrigen Schwarz.

Dein Umriss
Ein Spiegelbild
Der Sturm im Wasserglas.


Donnerstag, 22. März 2012

IPhone Poetik Nr.7




Dienstag, 20. März 2012

Leipziger Buchmesse 2012

Messerückblicke gestalten sich immer schwierig, weil die Fülle der Ereignisse und Begegnungen einfach nicht in kompakte Form zu packen ist. Versuchen werde ich es trotzdem. Allerdings diesmal nicht als Bericht, sondern über die Top Five Aufzählungen meiner Buchmesse 2012.

Top Five Lesungen:

1. Kerstin Gier "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" bei Karstadt. Beinahe wegen Überfüllung geschlossen bin ich enorm froh, es doch noch hinein geschafft zu haben (danke noch mal Corinna!!!). Vielleicht die beste Lesung, die ich überhaupt je gehört habe, es wurde praktisch durchgehend gelacht, hinreißend sowohl die Zwischentexte als auch die gelesenen Kapitel. Das Zungenpiercing und der Schniedelwutz... Ich kichere immer noch. Umwerfend. So müssen Lesungen sein! Auch Kerstin mal kennenzulernen hat mich sehr gefreut. Außerdem durfte ich bei der Lesung fünf ganz liebe Internetfreunde wiedersehen, Die so herzliche Kollegin Jeanine Krock, die Kettenleserinnen Sarah und Katja sowie Corinna Klimek und Bernd Othmer von den Büchereulen. 

Ursula Poznanski
2. Ursula Poznanski "Saeculum". Nach Erebos der nächste Roman, den ich von Ursula verschlungen habe. Abgesehen davon, dass sie mit unvergleichlicher Präsenz vorträgt, war es total spannend, mal eine Lesung aus einem Buch zu hören, das ich unmittelbar davor beendet hatte. Und die Auswahl der Lesestellen war extrem gelungen, der Vortrag perfekt, was wünscht man sich mehr? Natürlich Autogrammkarten und Fans, die sich mit einem fotografieren lassen. Dann hat man es so richtig geschafft. Und keiner gönne ich es mehr als Ursula! :-)


3. Zwei fantastische Fantasten. Jonas Wolf "Heldenwinter". Herrlich. Mein lieber Kollege im lila Anzug und bester Laune. Und ein Roman, auf den ich sehr gespannt bin. Gleichauf mit Stephan R. Bellem "Welt aus Staub". Eine dunkle Dystopie, die ich natürlich sofort haben musste. Ich liebe Endzeitromane! Das ist halt die coole Generation von Autoren. ;-)

Jeanine Krock, Bernhard Hennen,
Christoph Hardebusch, Boris Koch,
Victoria Schlederer
4. Victoria Schlederer "Fortunas Flug". Ich bin so stolz, so stolz! Nachdem sie (von Heyne auch sträflich knapp eingeflogen) am Abend zuvor beim Heyne Fantasyabend in der Bahnhofsbuch-handlung noch gehetzt und unsicher durch ihren brillanten Text galoppiert ist, hat sie ganz am Ende der Buchmesse Sonntag Nachmittag auf der Fantasy Leseinsel die Rampensau in sich entdeckt und sich ganz toll präsentiert. Ich liebe ihren Humor, ihre Sprache, ihre Outfits und will das viel öfter auch vor Publikum funkeln sehen!

5. Der fünfte Platz ist schwierig, so viele tolle KollegInnen habe ich gehört. Verlagskollegin und Wienerin Mara Lang las aus ihrem Debüt "Masken", unsere Bezirksschreiberin Emily Walton aus "Mein Leben ist ein Senfglas" und das wie immer wunderbare Rotkäppchen Gabriella Engelmann aus "Küss den Wolf". Ex aequo. ;-)


Top Five Begegnungen:

1. Natürlich und konkurrenzlos voran das Wiedersehen mit meinem Philipp. :-)

Philipp Bobrowski, Stephan R. Bellem
2. Stephan R. Bellem ist einer von den Facebookfreunden, dessen Posts ich jedes Mal aus ganzem Herzen like. Ich habe ja die Vermutung, dass wir geistig irgendwie verwandt sind. Ihn live zu treffen war mir eine große Freude und am Ende haben wir jetzt noch eine ganze Menge mehr gemeinsam. ;-)

3. Wulf Dorn kannte ich bisher lediglich aus Erzählungen, sowohl von Philipp, dessen Augen immer leuchten, wenn er von diesem besonderen Kollegen spricht, als auch von Ursula, die eine lange Freundschaft mit ihm verbindet. Außerdem habe ich natürlich wie so viele begeistert "Trigger" gelesen. Aber das Mittagessen mit ihm war eines der nettesten und gemütlichsten, das ich je hatte. Eloquenter, interessierter Gesprächspartner, kluger Mann und netter Kollege. Ich hoffe auf weitere Gespräche im Herbst in Oberursel!

4. Das Montségurtreffen Samstag Abend. Wieder einmal ein epischer Abend in denkbar nettester Gesellschaft. Meine liebe Freundin Mascha Vassena, mit der ich schon an den Vortagen über die Messe geschlendert bin, hat alles organisiert und ich habe mich gefreut, mir mit der tollen Kerstin Pflieger, Mara Lang, Susann RosemannMaaja Pauska, dem Trio Thomas Plischke, Ole Johan Christiansen und Verena Stöcklein, Thilo Corzilius, Hans Peter Roentgen, Wolfgang Schröder (auch einer, dessen Bekanntschaft zu machen mir ein Fest war!), meinem Philipp und natürlich dem Late Night Special Guest Victoria Schlederer eine halbe Nacht um die Ohren zu schlagen. Weder der Verlauf noch das Ende des Abends ließen das Geringste zu wünschen übrig. ;-) Es lebe der Mojito!


Jutta Wilke
5. Am Coppenrath Stand schließlich durfte ich mit drei ganz besonderen Kolleginnen plaudern, zuallererst mit der lieben Jutta Wilke, die ich bisher hauptsächlich online kannte und die dort ihren neuesten Jugendroman "Wie ein Flügelschlag" signierte. Definitiv eine Frau, mit der ich hoffentlich noch viel Zeit verbringe und die so enorm tapfer ist!
Dann kamen Gabriella Engelmann und Antje Szillat vorbei, letztere eine Agenturkollegin. Leider war zu wenig Zeit, mit den beiden zu quatschen, aber der nächste Hamburgbesuch kommt bestimmt! Und nicht vergessen möchte ich auch das Kennenlernen der Mädels vom Elysion Stand, Jennifer Schreiner und Nina Behrmann. :-)


Top Five Buchmessenerfolge:

1. Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit meinem Agenten Joachim Jessen von der Agentur Schlück. Da spukt ein neues Projekt in meinem Kopf herum und ich glaube, das könnte ganz was Großes werden!

2. Philipp hatte ganz viele gute Gespräche und ich wünsche ihm so sehr, dass daraus endlich gute Aufträge entstehen. Er ist so begabt, sowohl als Autor als auch als Lektor, ich hoffe, dass der Buchmarkt das auch bald zur Kenntnis nimmt.

3. Das Strahlen in den Augen meiner Mascha. :-) Und natürlich auch das von Stephan. Und das von Philipp sowieso. Ich finde, diese Buchmesse war rundum glücklich machend und strahlend. Und wenn wir vorher schon sehr eng waren, haben diese fünf Tage Philipp und mich noch fester zusammengeschweißt.

4. Die Fortschritte, die Victoria zwischen zwei Lesungen gemacht hat. Das macht mir ganz viel Vorfreude auf meinen Montségur Lesungsworkshop, für den ich auf der Messe total viele Ideen und Anregungen sammeln konnte. Ich hoffe, glaube, wünsche mir, dass das etwas ist, worin ich gut bin!

5. So stressig die Bahnfahrten wegen der Verspätungen und dramatisch fast verpasster Anschlusszüge waren, so sehr habe ich sie auch genossen, weil mir auf der Hinfahrt tatsächlich eine herrliche Idee gekommen ist. Entstanden aus den Gesprächen der Mitreisenden. Ich finde es so toll, unter Menschen zu sein, sie zu erleben, zu studieren und daraus Geschichten zu basteln. Das ist es auch, was diesen Beruf so unvergleichlich macht.


Das ist ein gutes Stichwort für das Ende meines Messeberichtes. Wie immer habe ich die bunten Cosplayer bewundert, ohne die die Leipziger Buchmesse einfach nur halb so genial wäre, viele, viele Postkarten erworben, eine Menge signierte Bücher in meinen Koffer gequetscht, getratscht, getratscht, getratscht, gehetzt, gehetzt, gehetzt, zu wenig getrunken, viel Asia-Imbisszeug gegessen, zu wenig Zeit für all die Eindrücke und Menschen gehabt, die Bücherwunschliste um mehrere Meter verlängert. Ach ja, und ich habe den unfähigsten Taxifahrer dieser Erde kennengelernt. Zum Glück wusste wenigstens mein iPhone den Weg...

Das war die Leipziger Buchmesse 2012!

Nachtrag:



Mittwoch, 14. März 2012

Off to Leipzig!

So, es kann losgehen, ich sitze unter der Trockenhaube für die Leipzig-Frisur, die Leipzig-Outfits sind gepackt, alle Termine im Kalender, denn es ist wieder Buchmesse! Meine dritte mittlerweile! Und die erste in der angenehmsten Gesellschaft der allerbesten Freundinnen und des allerliebsten Freundes, was in Kombination unschlagbar ist. (Unser Wermutstropfen: Nächstes Jahr bist du auch dabei, Thomas!)
Der heutige Tag war so voll guter Neuigkeiten (yay, Victoria, yay!!!), dass jetzt gar nichts mehr schief gehen kann. Also rein in den herrlichen Messetrubel, rein in das erfüllende Buchmenschengewusel, rein in die tollen Begegnungen mit so vielen lieben Kollegen! Ich freu mich!



Montag, 12. März 2012

Secret Symphony

You're like a secret symphony
That was created just for me.
Some knowing mind, some guiding hand
Must have designed, must have planned it.

You're like a garden in a land
Of barren rock and lonely sand,
Where rain can fall, where grass can grow
And through it all, I can love you so.

Isn't it strange, but it's only a feeling
Isn't it weird, it feels like I'm stealing your soul.
Isn't it wild, this world that we know now
It's gonna be fun wherever we go now.

You're like a prayer I'm scared to say
The one who might have got away
Somebody worth all I've had to face
No one on Earth could replace you.

You're like a secret symphony
That was created just for me.
Some knowing mind, some guiding hand
Must have designed, must have planned it.


(Mike Batt/Katie Melua "Secret Symphony")


Sonntag, 11. März 2012

Exhibitionismus im Internet


Habe ich schon mal erwähnt, wie sehr ich Schnutinger liebe? 8-)
Exhibitionismus kann meiner Meinung nach nur durch ein genau gleiches Maß an Voyeurismus funktionieren. Sonst gäbe es ja kein Publikum für all die Details aus dem Leben anderer, die täglich millionenfach gepostet werden, ob in Blogs oder sozialen Netzwerken. Wobei ich zumindest unter Bloggern eine Art Solidaritätsvoyeurismus festgestellt habe: Likest du meine Photoshopgallerie, like ich deine Strumpfhäkeltipps, kommentierst du mein Diättagebuch, kommentiere ich deine Gartenzwergesammlung, obwohl ich eigentlich eine Mützenallergie habe und gemusterte Wollsocken potthässlich finde. Doch wer Daumen hoch will, muss Daumen hoch geben, so lauten die Regeln der Internettiquette. Denn so ein Doppelpunkt-Strich-Klammer-zu lässt sich einhändig faken. Man braucht noch nicht mal einen Daumen dazu. ;-)


Mittwoch, 7. März 2012

IPhone Poetik Nr.6

Heute im Flugzeug auf dem Weg von London nach Wien entstanden. Eine schwere Geburt, als hätte sich das iPhone irgendwie gewehrt. Aber ich sehe die iPhone Poetik ja auch als eine Art drittes Auge, weil die Worte nicht aus dem Hirn, sondern aus der Fingerspitze kommen und darin manchmal prophetische oder analytische Qualität liegt. Und am Ende, kurz vor der Landung, war mir dann leichter, wie nach der Befreiung von einer langen Übelkeit oder einer bösen Verstopfung. :-) Et voilà: Shellusion.



Sonntag, 4. März 2012

Der Schmetterlingseffekt - Thomas

Thomas Mühlfellner - Der Kaninchenbau


Ich finde, Thomas, du hast das gut überlegt! Die Veränderung im Kleinen ist bestimmt eine Anwendung für den Kaninchenbau, die Potential hat. Du wirst sehen, wie King damit umgeht, genial finde ich. Vor allem über das Thema Harmonisierung möchte ich unbedingt mit dir diskutieren, sobald du weit genug gelesen hast. Dazu habe ich nämlich so einige Ideen.


Samstag, 3. März 2012

IPhone Poetik Nr.5



Donnerstag, 1. März 2012

Der Schmetterlingseffekt - Gabi

Meine Freunde, eine Hexe, ein Kobold und ich: Zeitreisen und ihre Folgen (... und außerdem Tag 5)



Das ist eine sehr interessante Lösung. Und eine Theorie, die spannende Fragen aufwirft. Würde man immer wieder an den gleichen Punkt kommen, egal ob man etwas verändert oder nicht? Ich gebe zu, ich habe auch Angst vor der Möglichkeit, mit einer kleinen Änderung das Gefüge durcheinanderzubringen, aber tief in mir drin denke ich, dass sich auch im parallelen Zeitstrang die Dinge so fügen würden, dass das Gleichgewicht erhalten bleibt. Wozu dann überhaupt was verändern? Hm, schwer. Ich glaube, weil ich die Hoffnung habe, die ewige Hoffnung, dass die Dinge in Wahrheit besser sein sollen als sie sind und dass man wie Bastian aus dem Sandkorn das neue Phantásien erschaffen kann. ;-)



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