Donnerstag, 21. November 2013

Drei Dinge, die ich von Stephen King gelernt habe ...

Mit Freundin&Kollegin Nicole Makarewicz kurz vor Start
... als ich mit ihm in einem Raum war. Es war so eine kleine, gemütliche Location namens Circus Krone in München, pi mal Daumen zweitausend-fünfhundert Mitwisser, und es war der 19.11.2013. Nachdem der Zirkus voll, das Licht erloschen war und der gemeine deutsche Bürger wieder mal bewiesen hatte, dass es zwei Sorten von Menschen gibt, diejenigen, die sich für ihren Helden zwei Stunden bei Kälte und Regen in der Schlange anstellen und die anderen von rechts, betrat mein Idol die Manege. Und nach den ersten Tränen war es sehr schnell so, als säße ich tatsächlich, wie ich es mir immer zusammenphantasiert habe, mit ihm an der Theke einer etwas abgewirtschafteten Autobahnraststätte irgendwo in Maine bei einem Bier (er alkoholfrei, wegen der AA und so) und hörte mir seine Geschichten an.

1. Demut. Und in Demut steckt das Wort Mut. King ist in so vielen Hinsichten ein role model für mich. Nicht nur weil er die besten Bücher geschrieben hat, die ich je gelesen habe. Auch weil er Demut vor und Mut zum Leben hat. Mut zu sagen, ich bin Alkoholiker. Mut, der zu sein, der er sein möchte. Keine Angst vor dem Tod, der jeden von uns erwartet. Und Demut vor den Lebenden, die er erschaffen hat. Nicht Figuren. Nicht Charaktere. Freunde. Was ist aus Danny geworden? Das hat ihn nie losgelassen. Spoken as a true creator.

2. Was würde Stephen King in "Needful Things" kaufen? H.P. Lovecrafts pillow, to see, if there were any dreams in there that I could steal. Spoken as a true inventor.

3. Fucking iPad! :-) Spoken as a true narrator.


Und die Frage, die ich nicht gestellt habe, weil ich a. scheu bin und b. eine aus der Schlange, keine von rechts, ist diese: Ich liebe Bill Denbrough seit ich lieben kann. Und ich habe mir immer gewünscht, ein Rad wie Silver zu besitzen. Haben Sie so ein Fahrrad, Herr King oder einen sonstigen Gegenstand, mit dem sie den Teufel besiegen können? Und welcher ist das? Und jetzt, wo ein halber Lebenstraum erfüllt ist, bleibt mir noch ein bisschen Zeit, mir die andere Hälfte zu erfüllen: Eines Tages eine Antwort kriegen. Und einen Händedruck. Und ein Rad. Hi Ho Silver, Away!

PS: Ach ja, Denis Scheck war auch da. Hat kaum gestört.

Ein Scheck, ein King. (c) Claudia Toman





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