Montag, 30. Dezember 2013

Danke 2013

Inspiriert von Sarah möchte ich auch ein paar Worte sagen, ehe das Jahr zu Ende geht und ich nicht mehr dazu komme. 2013 war ein hartes Jahr. Eines, in dem ich um so vieles kämpfen musste. Um das Wichtigste überhaupt, meine Liebe, um die Geschichte, die ich erzählen sollte, um das Überleben ohne fixen Job und ganz oft um meine Lebensfreude. Wenn ich zurückdenke, kommt es mir so vor als ob 2013 zehn Jahre lang war und hunderttausend Kilo auf die Waage bringt. Ohne Spaß.

Zum Glück gab es Menschen, die für mich da waren und bei ein paar davon, bei denen, die am Meisten mitgekriegt haben, möchte ich mich auch mal kurz bedanken, einmal noch, einmal mehr. Weil ich sie liebe.

Philipp, was du in diesem Jahr mir mir durchlebt hast, spricht für eine riesengroße Elefantenseele. Du warst immer für mich da, auch wenn du oft am Rand deiner Kräfte warst. Und du hast mich nicht losgelassen, auch wenn dir noch so sehr danach war. Und am Ende, irgendwann, hast du ich liebe dich gesagt und gewusst warum. Für jemanden wie dich lohnt sich alles, durch dich bin ich ein besserer Mensch geworden, in mir drin, und hab so vieles erst jetzt verstanden. Mit dir möchte ich alt werden, weil du der eine bist, bei dem ich mich immer zuhause fühlen werde.
Victoria und Thomas, die beiden Menschen, die ungefragt mit Wein und Schokolade vor der Tür stehen, wenn man weinend am Boden liegt. Bessere beste Freunde kann man nicht haben. Und egal wie oft ich es euch schon gesagt habe und wie wenig ihr selbst zeitweise dran glaubt, ihr seid die zwei besondersten Menschen, die mir je begegnet sind und die zwei ohne die die Welt ein ärmerer Ort wäre. Ich möchte nicht mehr ohne euch sein müssen.
Sonja, dein Jahr war so viel härter und trauriger als meins. Du hast so viel verloren. Und trotzdem warst du die ganze Zeit da, hast zugehört, hast nachgefragt, hast Trost angeboten. Du bist ein Hufflepuff aus tiefster Seele. Ein so herzensguter Mensch, nie aufdringlich, immer da, mit offenen Armen und Türen. Da gehört Stephan genauso dazu, aber dieser Absatz ist mal ganz für dich, für die Freundin, die du bist.
Mascha, Steffi, Sarah, Nicole, Smü, Pebo eure Freundschaft bedeutet mir viel. Ich weiß oft nicht, wie ich es zeigen soll. Ich hab oft das Gefühl, ihr kommt zu kurz, wenn ich Pärchen bin. Und sogar jetzt nenne ich euch alle in einem Absatz, dabei habt ihr jeder euren eigenen verdient. 
Mascha, wie weit weg du auch bist, es tut so gut, dass ich weiß, dass du immer da bist. Du fragst immer nach und dein Trost ist immer ein optimistischer. Das macht dich so besonders, so klug, so stärkend. 
Steffi, egal wie weit wir anderen weg sind, wir werden immer für dich da sein. Ich möcht dich oft in den Arm nehmen und dir sagen, dass Freundschaft einfach IST, ohne Grund, ohne Bedingung, ohne Rücktrittsversicherung. 
Sarah, du hast so viel durchgemacht. Und warst das Herz des Schreibexils, ohne dich wäre nichts im Lot gewesen. Du warst das Zuhause für uns alle in Großgmain. Und das ist eine Gabe, die nicht viele Menschen haben. Eine Gabe, die so viel mehr über dich erzählt als alles andere! 
Nicole, wenn ich nicht hundertprozentig wüsste, dass wir nicht verwandt sind, hätt ich dich so oft für eine Schwester gehalten. Du bist so stark und schwach zugleich und immer so eine gute Zuhörerin, Versteherin und Verschwörerin. 
Smü, wir kennen uns eigentlich erst so kurz, aber oft denk ich, wir kennen uns viel länger. Weil ich nicht glauben kann, das so viel Spaß in so kurzer Zeit stattgefunden hat. :-) 
Und Pebo, auch wenn du so oft als letzter genannt wirst, ich weiß, dass du ein enorm gutes Herz hast und so ein verletzliches noch dazu. Pass gut drauf auf!
Rotraut, es gibt kaum jemanden in meinem Leben, der mich so gut kennt und schon so vieles miterlebt hat. So oft haben wir ganze Abende lang geredet und am Ende hab ich mich besser verstanden, war mehr bei mir, voller Ideen und Hoffnung. Es gibt so wenige Menschen, die das Talent haben, für andere so eine große Bereicherung zu sein. Du warst das immer schon und jedes Treffen ist eigentlich zu kurz...
Julia, auch wenn es dir so vorkommt als gäbe es zu wenig Zeit, die, die wir haben, ist mir immer sehr viel wert. Das Glück zu sehen, das du hast, lässt mich so oft an das Mädchen in der Schulbank neben mir denken. Das Mädchen mit den vielen gut verschlossenen Wunden, das mir mal gesagt hat, dass mein Schweigen grade richtig war. Und mir damit so viel mehr gegeben hat als sie weiß. Es tut so gut, dein Happy End zu sehen und ich fühle mich selten so frei und wohl und entspannt wie da mittendrin.
Iris, ich bin so froh, dass du wieder in meinem Leben bist. Du hast mir schrecklich gefehlt in den Jahren dazwischen. Und es hat kaum einen Tag gegeben, wo ich nicht an dich gedacht habe. Du bist die älteste Freundin, die ich habe. Und du warst nie die leichteste. Ich auch nicht. Aber du warst immer so bemerkenswert ehrlich und frei und konsequent und voller Leben. Das bereichert mich enorm.
Elli, es tut mir oft so leid, dass du dich zurückziehst, wenn du es schwer hast. Ich hab ganz oft Angst, dass ich nicht genug da bin, nicht genug hinhöre, eine bessere Freundin sein sollte. Du warst so oft da, hast so oft zugehört und nimmst andere Menschen so wichtig. Vergiss nicht auf dich selbst!
Kerstin, dieser Tag bei dir war so wunderschön, so ermutigend, so bereichernd, so zauberhaft. Das werde ich nie vergessen, das kommt irgendwo ans Herz tätowiert und bleibt immer da, zum erinnern für die grauen, schlechten Tage.
Markus, es ist so erstaunlich und wunderbar, dass Freundschaft auch so funktioniert, dass man sich monatelang nicht sieht, kaum hört und es dann jedes Mal so ist, als gäbe es keine Unterbrechung. Die vielen, langen Gespräche, deine Ideen, deine Kreativität, deine Begeisterungsfähigkeit, deine Großzügigkeit, all das macht dich zu einem der besten Freunde, die ich habe, ganz egal wie weit wir oft entfernt sind.
Susanne, auch für dich wär ich gern mehr da. Treffen sind rar und schön und haben immer so ein wunderbares Gefühl von Weihnachten. Großer Vorsatz für 2014: Ich komm wieder öfter nach Graz!
Gabi, ich freue mich so unendlich über dein Glück. Wie viele Nächte haben wir gemeinsam geweint. Es ist schön, dass du jetzt strahlst und lebst und rundum zufrieden bist. Ich hab es dir so sehr gewünscht!
Hannah, du hast mir so viel anvertraut. Und du hast es so schwer gehabt. Und mehr als jedem anderen Menschen wünsch ich dir, dass es bald so ähnlich ist wie bei Gabi. Dass ich dich bald strahlen sehen kann. Das würde mir viel bedeuten.
Bärbel, Sarah, Mendel, Moni, ihr seid für mich schon längst Familie. 
Dr. Andrea Müller, ohne die ich nicht schreiben könnte.
Und dann noch Janko, ich wäre nicht der Mensch, der ich bin ohne dich. Du hast alles verändert und das vergess ich nie.

Es ist unmöglich, auch all die anderen wichtigen manchmal kleinen, manchmal großen Begegnungen, Gesten, Gedanken aufzuzählen, die mir in diesem Jahr Kraft gegeben haben. All die Facebook-Freunde, die mir so ans Herz gewachsen sind, manche, die ich meine, längst zu kennen, ohne dass wir uns je begegnet sind. Wie Kossi. Wie Nadine. Wie Tanja. Die ich endlich kennenlernen durfte. Wie Silvia Helene. Wie Deana. Wie Ursi. Wie Sandra. Wie Katrin und Claudia. Wie Nina, deren Mondspielerin und Lavendelzimmer mich in diesem Jahr so tief berührt haben. Wie Zoë. Die motivierenden Leser-Feedbacks. Wie von Corinna, Michi, Rici, Anka, Erika, Katrin und den lieben anderen. Die wunderbaren Autorenfreunde, Axel, Antje, Beate, Berta, Carlo, Christine, Gabriella, Marion, Nancy, Stefan, Theresa, Tom, Wolfgang und besonders Ursula und Wulf. Ach Gott, und alle, die ich jetzt sicher vergessen hab in meinem Chaos. Ich bin so dankbar, euch alle in meinem Leben zu haben, das Schreiben zu teilen, das Lachen, das Weinen. Ich sage danke mit einem meiner Songs des Jahres. Für euch alle! 




Montag, 9. Dezember 2013

Top Ten Songs 2013

Es ist vielleicht noch etwas früh für Rückblicke, aber bevor alle loslegen, hier meine Top Ten Songs, die mich in diesem Jahr begleitet, verblüfft, vom Hocker gerissen oder einfach tief berührt haben.

1. Sunrise Avenue - Angels on a Rampage
Wenn man einen Song fünfmal hintereinander über Youtube am iPhone abspiele kann, während man im Auto unterwegs ist und restlos darin aufgeht, dann ist das der Song des Jahres. Punkt. 



2. Imagine Dragons - It's Time
Streng genommen mein Song des vorigen Jahres, hat aber auch in diesem Jahr nichts von seiner Wirkung auf mich verloren.



3. Glen Hansard/Marketa Irglova - Falling Slowly
Ein Dauerbrenner. Ich bin aus tiefstem Herzen davon überzeugt, dass man, hat man sich einmal in dieses Lied verliebt, den ganz besonderen Klang nie wieder aus den Ohren bekommt. Sicher mein häufigster Ohrwurm und eine der schönsten Liebeserklärungen aller Zeiten.




4. Mumford&Sons - Hopeless Wanderer 
Einfach geil. Einfach obergeil. Ein Lied, das einen nicht nur im übertragenen Sinn vom Hocker reißt. Wer hier sitzen bleiben kann, ist selbst schuld. Unfassbarer Hook. Mein Kopf wird ewig bangen.



5. Jupiter Jones - Wir sind ja schließlich nicht Metallica
Was soll ich sagen? Wenn jemand den Soundtrack meines Lebens komponieren sollte, dann nur Jupiter Jones. Diese Texte. Diese Stimme. Diese Wärme im Bauch bei ihren Liedern. Und mit diesem hier lang nach Mitternacht heulend auf dem Feld draußen Sterne suchen gehen und Abschied üben.



6. Frank Turner - The way I tend to be
Dieser Refrain hat mich auf eine Art gepackt, die ich schwer beschreiben kann. Ein Fall von Repeat-Repeat-Repeat. Mitsingalarm.



7. Mrs. Greenbird - Shooting Stars and Fairy Tales
Mein Antidepressivum. Wirkt zuverlässig. Zauberhafteste Musik seit Katie Melua. Höre ich immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Ausnahmslos.



8. Bosse - Kraniche
Bosse ist ein Poet. Das ist Musik für Herbsttage, ein Lied, das sich so anfühlt, wie frisch gefallenes Laub unter Gummistiefeln und riecht wie ein winterliches Meer.



9. James Blunt - Bonfire Heart
Ich liebe seine Stimme schon seit Jahren. Aber Bonfire Heart war das richtige Lied zur richtigen Zeit. Anders kann ich es nicht sagen. Es hat mich innendrin irgendwo gekitzelt...



10. The Lumineers - Stubborn Love
Berührend auf eine Weise, die schwer zu erklären ist. Ich bin so ein Textmensch, mich faszinieren Lieder, die Geschichten erzählen und tolle lyrics haben. Und das hier ist so einer. Einer zum Augen schließen und treiben lassen.




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